Stromversorgung mehrerer Arduino Nanos mit einer Stromquelle

Die LED sind ja nie gleichzeitig an, und dann muss man die ja auch nicht 20mA leuchten lassen. Wäre ja nicht massstabsgetreu, wäre viel zu hell :wink:
Und mit den Pins eines Nanos nicht direkt zu versorgen

ElEspanol:
Die LED sind ja nie gleichzeitig an, und dann muss man die ja auch nicht 20mA leuchten lassen. Wäre ja nicht massstabsgetreu, wäre viel zu hell :wink:

Da hast Du auch wieder recht :wink: aber beim dimmen, sagen wir 50% über PWM, kann man da sagen jetzt verbraucht die LED nur 10mA? Im durchschnitt schon, oder?

Und mit den Pins eines Nanos nicht direkt zu versorgen

Keine 25, theoretisch aber 22 und wenn nicht alle gleichzeit leuchten geht das auch mit der Stromversorgung... aber keine schöne Lösung. Lieber nen Transistor verwenden.

lg dony

dony:
Da hast Du auch wieder recht :wink: aber beim dimmen, sagen wir 50% über PWM, kann man da sagen jetzt verbraucht die LED nur 10mA? Im durchschnitt schon, oder?

das macht man nicht über PWM, sondern mit Vorwiderständen. So viele PWM-Pins hat der Nano gar nicht. Bei hocheffizienten LEDs sind selbst 8-10mA noch reichlich hell. Evtl. kann man rote, grüne und gelbe Leds in Reihe schalten. Wenn ich es richtig im Kopf habe, kann ein 328 nur 200mA für alle Pins treiben.

Ich würde mehrere Netzteile benutzen. Ein 10 oder 20A-Netzteil brennt einem bei einem Kurzschluss alles kaputt. Auch fehlt die Flexibilität, wenn man mal die Flugzeuge umarrangieren will oder die Sammlung auf verschiedene Orte aufteilt.

HotSystems:
Klein und USB-Kabel passt irgend wie nicht zusammen.

Ich habe die einzelnen Adern von einem Usb-kabel gemeint, sonst Stimme ich dir zu, wäre zu groß.

Zu den LED: ich habe Vorwiderstände zwischen den Pins und den Led.
Ich habe das alles schonmal auf einem Breadboard getestet und da lief die Stromversorgung von einem Nano über ein normales "smartphoneladekabel",sprich 5v netzstecker. Deswegen Frage ich ja euch Spezialisten, ob das wirklich so realisierbar ist wie ich es mir vorstelle. Deswegen dachte ich auch schon an einen 10er Usb-hub mit Netzteil. Eigentlich müsste das doch funktionieren oder etwa nicht? Ein Laptopnetzteil kann man zb nicht verwenden (meist 19V), und ein 5V Netzteil würde ich mir auch zulegen, nur da müsste ich wissen wie viele verbrauchen an so einem Netzteil "safe" sind und wie viel zu viel sind. Wenn man das Paket "nano+25led" sieht und von ca 2A ausgeht, dann kann doch eigentlich an ein 5V 10A Netzteil maximal 5 "Pakete" dran hängen. Da wäre doch ein USB-hub eigentlich effizienter, wenn ich mir überlege, dass an sowas meist Maus, Tastatur, usb-sticks etc alles gleichzeitig dran hängt.

Nochmals vielen Dank, dass ihr euch so viele Gedanken macht! Ich weiß das zu schätzen. Und sorry schonmal, wenn ich nicht immer sofort antworte.

Hi,

Theseus:
das macht man nicht über PWM, sondern mit Vorwiderständen. So viele PWM-Pins hat der Nano gar nicht. Bei hocheffizienten LEDs sind selbst 8-10mA noch reichlich hell. Evtl. kann man rote, grüne und gelbe Leds in Reihe schalten. Wenn ich es richtig im Kopf habe, kann ein 328 nur 200mA für alle Pins treiben.

Aso ja, das soll ja NUR blinken... Das war mir zwar schon klar, doch an den gesamt Strom hab ich nicht gedacht. (Ich hab an dieses blinkenlight Shield gedacht, hab ich mal geschenkt bekommen). :confused:

Wenn man das Paket "nano+25led" sieht und von ca 2A ausgeht, dann kann doch eigentlich an ein 5V 10A Netzteil maximal 5 "Pakete" dran hängen.

Das beste wäre es wohl, wenn du den gesamt Strom (ein Nano + LEDs) einfach messen würdest.
Den ohne Schaltplan oder genauere Angaben ob alle LEDs leuchten sollen oder was auch immer, kann man das so nicht sagen. Im Nachbar Topic geht es um über das messen von Spannungen.

Ich würde in jedes Flugzeug eine kleine Power Buchse einbauen und dann zB mit einem Netzteil 10 Flugzeuge betreiben. Dazu einen Verteiler selber bauen, nur so als Idee.

lg dony

Die grundsätzliche Frage, die zunächst geklärt werden muss, wieviel Strom du brauchst.
du weißt ja selber, wieviele LEDs gleichzeitig betrieben werden, und welche Widerstände du verwendest, dann kannst du den Verbrauch grob überschlagen. Ohne diese Information kann die Aussage "wie viele Verbraucher an so einem Netzteil "safe" sind" nicht getroffen werden.

Klar kannst du das über USB-Hubs betreiben. Ich würde wenn dann aber zu USB Ladestationen raten. Die können meist mehr Strom (und sind billiger, weil der Datenübertragungsteil fehlt).

Das ist die Lösung mit dem allerkleinsten Aufwand.
die meisten USB Ladestationen / Mehrfachlader können mindestens 1A pro Ausgang, das reicht dicke.

Besser wäre aber meiner Meinung nach eine selbstgebaute Verdrahtung. Ein 5V Netzteil, jede Menge Klemmen oder DC-Stecker, kabel zu den Nanos, am besten direkt auf die 5V-Pins. (Micro-USB Kabel kosten mehr)

biberlecram:
....Wenn man das Paket "nano+25led" sieht und von ca 2A ausgeht, dann kann doch eigentlich an ein 5V 10A Netzteil maximal 5 "Pakete" dran hängen. Da wäre doch ein USB-hub eigentlich effizienter, wenn ich mir überlege, dass an sowas meist Maus, Tastatur, usb-sticks etc alles gleichzeitig dran hängt.

Und wie soll das funktionieren ?
Ein USB-Hub ist kein Kraftwerk. der erzeugt nicht mal eben so 10 A.

Du musst den Hub auch mit Spannung versorgen und der muss den Strom geliefert bekommen, den deine gesamten Verbraucher ziehen. Zudem ist ein USB-Port mit 0,5 A spezifiziert, da kannst du nicht mal eben 2 A pro Buchse rausziehen.

Also verabschiede dich vom USB-Hub und mache es so, wie wir dir schon mehrfach geschrieben haben.

Ein 5 Volt-Netzteil und alle Nano daraus betreiben.

HotSystems:
Und wie soll das funktionieren ?
Ein USB-Hub ist kein Kraftwerk. der erzeugt nicht mal eben so 10 A.

Doch.
USB-Lader können das.
z.B. MaxTronic 8-Port USB Ladedock [68W / 2,4A Max] 42,4A + 41A ; 68W Netzteil. Da können viele Nanos von zehren....

Ich denke dem TO kommt es auch drauf an, das ganze möglichst mit fertigen Kaufteilen machen zu können.
Für mich selbst würde ich es auch anders lösen. Aber unter dieser Maßgabe ist das sicherlich eine brauchbare Lösung. Wenn er die USB-Buchse des Nano von aussen zugänglich macht, kann er auch einfach neue Sketche aufspielen.

guntherb:
Doch.
USB-Lader können das.

Da können viele Nanos von zehren…

Der TO spricht aber von einem USB-Hub.

Ein Ladegerät ist schon etwas anderes.
Und das von dir gezeigte liefert an 4 Anschlüssen auch nur 1 A, der TO will aber 2 A.
Wobei ich noch nicht davon überzeugt bin, dass die 2 A benötigt werden.

Er sollte mal den Strom messen.

dony:
Das beste wäre es wohl, wenn du den gesamt Strom (ein Nano + LEDs) einfach messen würdest.
Den ohne Schaltplan oder genauere Angaben ob alle LEDs leuchten sollen oder was auch immer, kann man das so nicht sagen.

guntherb:
Die grundsätzliche Frage, die zunächst geklärt werden muss, wieviel Strom du brauchst.
du weißt ja selber, wieviele LEDs gleichzeitig betrieben werden, und welche Widerstände du verwendest, dann kannst du den Verbrauch grob überschlagen. Ohne diese Information kann die Aussage "wie viele Verbraucher an so einem Netzteil "safe" sind" nicht getroffen werden.

Dem schließe ich mich voll an. Bei 70 Flugzeugen sollte dir es der Aufwand wert sein. Die Stromversorgung muss richtig dimensioniert werden. Ist sie zu schwach, überlastest du sie, sie läuft unzuverlässig und sie hat nur ein kurzes Leben. Ist sie zu stark, treibst du viel, zu viel Aufwand, gibst unnötig viel Geld aus und die dicken Kabel sehen pottenhässlich aus bzw. du hast viel Mühe sie unauffällig zu verlegen.
Im Worstcase brauchst du 40A mit Fingerdicken Kabeln-das reicht fast für ein Schweißgerät. Im guten Fall reichen vielleicht schon 6-10A. Das ist ein Unterschied von 200W vs. 30-50W, der sich bei regelmäßigem Betrieb auch auf deiner Stromrechnung bemerkbar macht.

Mit Schaltplan könnte man vielleicht den Strombedarf noch etwas optimieren. Super effiziente Leds leuchten schon mit sehr kleinen Strömen von 2mA wesentlich heller als konventionelle Signalleds bei 20mA. Elkos können Spitzen durch die Blitzlichter abpuffern usw.,

HotSystems:
Der TO spricht aber von einem USB-Hub.
...
Wobei ich noch nicht davon überzeugt bin, dass die 2 A benötigt werden...

Naja, der TO spricht auch von Reihenschaltung von Lämpchen bei der Modelleisenbahn und von Gleichstromtrafos. Ich glaube man muss diese Begrifflichkeiten nicht auf die Goldwaage legen, sondern ihm eher dabei helfen zu verstehen, was er genau braucht. Die 2A stammen ja auch nicht vom TO, sondern sind vom Forum vermutet worden.

Wenn er wirklich 70 Flugzeuge a 2A, also 700W LED Leistung hätte, könnte er den Raum nur noch mit Sonnenbrille betreten. 8)

Ich schätze, es werden kaum mehr als 100mA pro Flugzeug sein.
(Nicht basiert auf Daten, einfach aus einem Gefühl heraus, was technisch und optisch sinnvoll ist)

Moin,

ich weiß ja nicht ob die Modelle schon alle fertig sind, aber warum 20 mA pro LED? Solche "Großprojekte" gehören ordentlich geplant. Und dazu zählt auch die Auswahl der Bauteile.

Jedes Modell mit einem eigenen Arduino ist schon richtig, aber ein Pro Mini (o. ä.) wäre die bessere Wahl, da:

  1. günstiger
  2. noch kleiner
  3. kein Stromverbrauch für nichtbenötigte Teile (USB "Wandler")

Zu den LEDs, bei der Menge empfehle ich Low Power LEDs. Die gehen, je nach Farbe, runter bis zu einem I von nur 1 mA. Da braucht man sich dann auch keine Gedanken um den max I vom Arduino zu machen. Wirkt sich auch auf die Stromrechnng aus.
Wenn man dann noch die Reduzierung der Helligkeit bedenkt, durch einen höheren Vorwiderstand natürlich, sinkt der I nochmal. PWM halte ich in diesem Fall für unnötig, da die Helligkeit ja im Betrieb nicht änderbar sein muss.
Auch die Zuleitung zu dem einzelnen Modell braucht dann weniger mm² :wink:

Mit den Steckern verhält es sich genauso, je weniger I desto kleiner können diese ausfallen. Ich würde hier Klinkenstecker empfehlen, gibt es fertig mit ein paar cm Kabel und geradem oder gewinkeltem Stecker.

Ein USB Hub ist, Entschuldigung, die dümmste Lösung. Unnötige Kosten, künstlich hochgeschraubten Gesammtstrom, Platzbedarf usw..

Dies nur mal so als Denkanstoß.

Gruß

MiReu

HotSystems:
Anschlüssen auch nur 1 A, der TO will aber 2 A.
Wobei ich noch nicht davon überzeugt bin, dass die 2 A benötigt werden.

Er sollte mal den Strom messen.

Ich habe nie etwas von den 2A gesagt, dass ich die brauche. Das ist hier irgendwie ins Gespräch gekommen durch ein Forenmitglied. Derjenige hatte Pi mal Daumen gerechnet, was der Nano und die LED brauchen würden und ist dann ca bei 2A gelandet. Und ja, guntherb hat das schon richtig erkannt, der Aspekt mit der USB Buchse, dass man jederzeit einen neuen Sketch aufspielen kann, ist unteranderem deswegen mein eigentlicher Favorit. Ich bin aber von der Idee mit dem 5v Netzteil überhaupt nicht abgeneigt. Ich muss jetzt halt mal messen und dann rechnen, wie viele Komponenten ich benötige.
Dazu dann eine Frage am Rande:
Man könnte doch auch die zwei Usb Adern, die den Strom liefern und nicht die Daten, eigentlich über das 5v Netzteil speisen oder täusche ich mich da jetzt? Im Grunde genommen baue ich mir durch das Netzteil nichts anderes, als das was ein USB-Hub mit Netzteil bzw ein 10fach USB-lader macht selber. Und ich werde nicht alle nanos an ein Netzteil anschließen, sondern wie so oft schon geschrieben mehrere Netzteile dann betreiben und z.b immer 10 Flugzeuge zusammenfassen,um eine optimale Stromversorgung zu gewährleisten.

LG

Ja wie jetzt?

Erst schreibst du was von nur 5 V weil USB Kabel zu dick und jetzt willst du es doch, um die Programmierung ggf. ändern zu können - hä???

biberlecram:
.....Wenn man das Paket "nano+25led" sieht und von ca 2A ausgeht, dann kann doch eigentlich an ein 5V 10A Netzteil maximal 5 "Pakete" dran hängen. Da wäre doch ein USB-hub eigentlich effizienter, wenn ich mir überlege, dass an sowas meist Maus, Tastatur, usb-sticks etc alles gleichzeitig dran hängt.
....

Das ist deine Aussage in Post #23.

Woher sollen wir deinen Strom kennen ?
Ich befürchte, du verzettelst dich hier gewaltig.

Und es ist hier viel gerechnet worden, aber erst im Post #23 (TO) etwas von 2 A geschrieben worden.

Warum soll das über USB besser gehen als direkt mit 5 Volt ?
man betrachte auch die Mehrkosten für die USB-Stecker oder Kabel die umgebastelt werden müssen.
Also professionell ist was anderes.

Und messen solltest du schon lange, wurde dir mehrfach schon geschrieben.

Aber mach es gerne, ich bin hier raus.

biberlecram:
Man könnte doch auch die zwei Usb Adern, die den Strom liefern und nicht die Daten, eigentlich über das 5v Netzteil speisen oder täusche ich mich da jetzt?

Das ist korrekt. Du kannst die beiden äußeren Adern des USB Kabels auch direkt an ein 5V Netzteil anschliessen.

Du kannst Mini-USB kabel nehmen, den grossen USB-Stecker abzwicken, und z.b. 10 dieser Kabel mit je einem 5V/3A Steckernetzteil zu einem Kabelstrauss zusammenlöten. Ist etwas unflexibel, aber einfach. Oder du baust dir mit USB A Printbuchsen deinen eigenen Lade-"Hub".

biberlecram:
Man könnte doch auch die zwei Usb Adern, die den Strom liefern und nicht die Daten, eigentlich über das 5v Netzteil speisen oder täusche ich mich da jetzt? Im Grunde genommen baue ich mir durch das Netzteil nichts anderes, als das was ein USB-Hub mit Netzteil bzw ein 10fach USB-lader macht selber. Und ich werde nicht alle nanos an ein Netzteil anschließen, sondern wie so oft schon geschrieben mehrere Netzteile dann betreiben und z.b immer 10 Flugzeuge zusammenfassen,um eine optimale Stromversorgung zu gewährleisten.

In die Richtung gehen eigentlich alle Tips hier im Thread, die sich auf die Versorgung über die USB-Buchse beziehen. Es reicht, wenn die beiden Versorgungsleitungen von USB mit einen 5V Netzteil versorgt werden. Die Datenleitungen sind nur für die Programmierung wichtig.

Mich würde mal ein Foto eines Flugzeugmodells interessieren.

Wenn ich heute Abend zuhause bin, werde ich mal ein Foto machen :slight_smile:

Hallo

Mich würde mal ein Foto eines Flugzeugmodells interessieren.

Ja das würde mich auch interessieren. :wink:

Ja das mit den 2 Ampere ist wie schon erwähnt, wirklich nur worst-case.

biberlecram:
Man könnte doch auch die zwei Usb Adern, die den Strom liefern und nicht die Daten, eigentlich über das 5v Netzteil speisen oder täusche ich mich da jetzt?

Ja das geht. Wenn es überhaupt über USB machbar ist… (wissen wir erst nachdem du nachgemessen hast) dann könntest du das Arduino so im Flugzeug positionieren damit man direkt an den Micro mini USB kommt. So würdest du den Nano mit Strom verorgen und kannst ihn auch mal neuprogrammieren (dafür einfach das Kabel tauschen). Nur so ne Idee.

lg dony

dony:
....dann könntest du das Arduino so im Flugzeug positionieren damit man direkt an den Micro USB kommt. So würdest du den Nano mit Strom verorgen und kannst ihn auch mal neuprogrammieren (dafür einfach das Kabel tauschen). Nur so ne Idee.

Und seit wann hat der Nano "Micro-USB" ?