Suche jemanden für Sketch Entwicklung

Hallo Leute,

für ein kleines Projekt suche ich jemanden, der mir ein Sketch Entwicklung. Es geht um das Steuern von LEDs über PWM. Das ganze soll mit fertigen Komponenten realisiert werden, die es zu kaufen gibt.

Zum Einsatz sollen folgende Komponenten kommen:

  • Arduino (je nach dem wie viel Speicher nötig wird)
  • Adafruit 12-Channel 16-bit PWM LED Driver
  • Ethernet Shield mit micro SD
  • DS1307 Real Time Clock

Für die Komponenten wird eine Grundplatine entwickelt.

Das ganze soll dann LEDs über PWM steuern, die KSQs werden einzelnt sein. Die Steuerung besteht aus dem rauf und runter dimmen der LEDs, einstellen der Uhrzeiten. Die Einstellungen sollen per Webinterface und einer Datei auf der SD geändert werden. Alles soll sehr einfach gehalten werden.

  • Grundeinstellungen: Uhrzeit der Real Time Clock ändern
  • Steuerung der LEDs: Kanal benennen, Start und End Zeit... Dauer des Dimmvorgangs z.b. 60min von 0-100%, max. Leistung der Kanäle.

Ihr könnt euch gern per PM bei mir melden, dann kann ich euch auch gern weitere Infos geben.

Die Hilfe soll natürlich auch nicht umsonst sein.

Gruß
Vanles

Ich stelle mir gerade die Frage:
Warum machst du es nicht selbst ? Oder versuchst zumindest einen Ansatz und fragst dann nach.
Das Pfichtenheft kommt wohl nicht von dir selbst :stuck_out_tongue:

HI,

klar würde ich es sehr gern auch selber alles lernen und dann erstellen. Wenn es aber jemanden gibt der spass am entwickeln hat und dafür auch etwas bekommt... finde ich auch ok. Ich versuche auf diesen Weg ein Entwickler zu finden, der mir hilft.

Wie meinst du das mit dem Pfichtenheft ?

Gruß
Vanles

Hallo,
ein sogenanntes "Pfichtenheft" enthält alle Anforderungen die Du an das System stellst. Darin wird genau festgelegt
"was- Du- Dir- WIE- wünscht"
Kommen Änderung dazu (dann zahlst DU) oder fällt etwas raus (dann ändert sich der Preis nicht)
Gruß und Spaß
Andreas

OT:
@Vanles: Sorry wenn ich falsch lag, es las sich so als ob ein Studie eine Aufgabe bekommen hat,
und sich damit nicht befassen will.
Nach dem Motto sollen doch die anderen die Arbeit machen, und ich kassiere die Lorbeeren.

Und ausgerechnet die haben den Anspruch schlauer zu sein als jemand der nie studiert hat.
Ich will hier keineswegs alle Studenten in einen Topf werfen, die meisten machen ihre Arbeit ehrlich.
Es gibt aber auch schwarze Schafe wie z.b einige unserer Politiker.

Aber wie schon gesagt, bei dir habe ich mich offensichtlich geirrt.

Hallo Vanles,

da Du anscheinend noch nie einen Auftrag vergeben hast:

  1. erstellen eines Lastenheftes
    Im Lastenheft legt der Auftraggeber den Auftrag fest.
    Das Lastenheft ist sehr wichtig, damit für beide Parteien feststeht, was gemacht werden soll.

  2. erstellen eines Pflichtenheftes
    Im Pfichtenheft legt der Auftragnehmer fest, wie er die Aufgabe lösen will.
    ( bei diesem Auftrag warscheinlich unnötig )

  3. bereitstellen der Hardware

  4. Finanzen
    30 Programmierstunden sind schnell weg, 20 Euro Stundenlohn sind nur eine Hobbyvergütung, 600 Euro also schnell erreicht
    wann wird gezahlt ?, Teilzahlungen ?,

  5. Abnahme
    das erstellte Programm wird vom Auftraggeber getestet und abgenommen.
    Das heißt: der Auftraggeber bestätigt die korekte Ausführung des Auftrages.
    Alles, was danach noch kommt, muss extra bezahlt werden.

  6. Urheberrecht
    ein Programm ist eine schöpferische Leistung.
    Wieviele Lizenzen werden benötigt, welche weiteren Gelder fließen, wenn das Programm nicht nur einmal genutzt wird ?
    Wem gehört das Programm ?
    Wird der Quellcode herausgegeben ?

  7. Service, Bedienungsanleitung
    was passiert, wenn der Arduino defekt ist ?
    Wer spielt das Programm auf einen Ersatz auf ?
    Wer schreibt eine Bedienungsanletung ?
    Müssen Leute 'geschult' werden ?

Fragen über Fragen und Kosten über Kosten.
Wenn es bereits eine käufliche Lösung gibt, würde ich die nochmals prüfen.

Gruss
Kurti

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

Warum nicht so:
Auflistung was gemacht werden soll (sonst hat ja der Programmierer nix zu tun)
Gehaltsfrage, wieviel nimmst du/wieviel willst du oder wieviel ich bereit bin dafür auszugeben.
Nicht mehr, nicht weniger.
Und wenn dann doch mehr soll, einfach von vorne beginnen.

Ich würd aber keine 600€ für ne Software ausgeben, mal so am rande. Vielleicht 60€ aber dann müsste der Programmierer ein Hacker sein, der beste den es auf der Welt gibt :smiley:

Die Preise, die kurti so vorschweben finde ich nicht einmal utopisch hoch.

Aus der Anfrage geht aber bei weitem nicht alles hervor

  • Arduino (je nach dem wie viel Speicher nötig wird)
  • Adafruit 12-Channel 16-bit PWM LED Driver
  • Ethernet Shield mit micro SD
  • DS1307 Real Time Clock

Für die Komponenten wird eine Grundplatine entwickelt.

Was denn nun genau? Soll vorerst alle nur soweit zusammengesteckt werden, oder was ist mit Grundplatine gemeint.

Das ganze soll dann LEDs über PWM steuern, die KSQs werden einzelnt sein. Die Steuerung besteht aus dem rauf und runter dimmen der LEDs, einstellen der Uhrzeiten. Die Einstellungen sollen per Webinterface und einer Datei auf der SD geändert werden. Alles soll sehr einfach gehalten werden.

Über welche LEDs reden wir hier überhaupt?

Ich werd es nicht realisieren, mir fehlt dafür die Zeit, aber wenn ich einen Tipp geben darf. Lass das Ethernet Shield weg. Atmega328P/2560 + Ethernet Shield ist keinesfalls schnell. Gerade nicht für ein Webinterface, was nach ein bischen was aussehen soll. Da wärest du mit dem YUN eigentlich gut beraten. SD Shield fällt damit ebenfalls weg und du hast die Wahl Ethernet, WLAN oder beides zusammen. Dann würde man lediglich noch ein eigenes Shield benötigen mit ShiftRegistern. Welche man hier nimmt hängt wieder von den verwendeten LEDs ab. Idealfall wären die von Texas Instrament, die bereits den Strom von Haus aus mit einem Hilfswiderstand regulieren auf bspw. 20mA pro Led.

Des weiteren halte ich von den DS1307 RTCs nichts. Die kann man nicht gebrauchen. Einfach ungenau auf Dauer. Hier reicht es, wenn du den Arduino die Arbeit überlässt. Dieser ist ebenfalls nicht der genaueste. Aber da du sowieso Ethernet/WLAN on Board hast, ist ein Täglicher Zeitabgleich via NTP kein Problem. Alternativ kannste den DS1307 jedoch noch mit austecken, falls Spannung wegfällt und danach keine Verbindung zum NTP Sever besteht. Wobei ich DS3231 immer bevorzugen würde. Hab meine für ~1.50-2€ bei ebay mal in größeren Stückzahlen besorgt. Bestückung ist simpel.

Hallo,

skorpi08:
Vielleicht 60€ aber dann müsste der Programmierer ein Hacker sein, der beste den es auf der Welt gibt :smiley:

Du sollst das Geld auch nicht ausgeben sondern bekommst es als Entlohnung für die ganze Programmierarbeit,
Programm testen, Dokumentation, Nacharbeit, weil irgendetwas nicht gefällt usw.

Für 60 Euro ... viel Spass beim Ausrechnen des Stundenlohns.

Gruss
Kurti

:stuck_out_tongue_closed_eyes: Unterhalb des Mindestlohns, aber ganz weit :smiley:

Ich finds einfach nur schrecklich!
Ein "weißer" Fliesenleger verdient keine 20€ die Stunde, und DER ARBEITET!
Ein Programmierer hingegen, der vorm PC sein Leben chillt, kann Seelenruhig ohne Gewissensbisse diesen Stundenlohn verlangen :fearful:

skorpi08:
Ich finds einfach nur schrecklich!
Ein "weißer" Fliesenleger verdient keine 20€ die Stunde, und DER ARBEITET!
Ein Programmierer hingegen, der vorm PC sein Leben chillt, kann Seelenruhig ohne Gewissensbisse diesen Stundenlohn verlangen :fearful:

Hättest mal besser in der Schule aufgepasst :relaxed:
Gibt es auch schwarze und blaue Fliesenleger? Gäbe es nicht so viele Fliesenleger, bzw wäre es bedingt nicht so einfach, Fliesen zu legen, könnte man so auch einen deutlichen höheren Satz verlangen. Ich selber bekomme das meiste Handwerklich hin, aber Fliesenlegen überlasse ich dann doch den Leuten die es gelernt haben. Gleiches gilt für Putzer. Da fehlt einem auch wenn man handwerk doch was auf den Kasten hat, das nötige KnowHow. Dosenputzen und anputzen würde ich noch machen (und nein nicht mit dem Wischmopp der Beruf).

Du kannst einem IT'ler aber auch nicht sagen, dass er nicht arbeitet. Der Fliesenleger ist ein hauptsächlich körperlich anspruchsvoller Job. Beim Programmierer ist das defentiv nicht zwingend der Fall. Aber ich wollte es dennoch ungern machen (also nur das Programmieren). Habe inzwischen im Beruf denke ein guten Kompromiss gefunden.

Da ist fast alles dabei, von "Strippen" ziehen (Anlagentechnik), übers Programmieren, Planen und Entwickeln.

Hallo,

ist interessant, welche Grundsatzdiskussion ich losgetreten habe.

Wichtig:

  • es ging mir darum, dem TE zu zeigen, dass ein solches Programm nicht billig ist

  • es ging mir nicht um Schwarzarbeit, die Einnahmen müssen selbstverständlich versteuert werden und Sozialabgaben dafür gezahlt werden, daher auch die Angabe, dass 20 Euro pro Stunde ein Freundschaftspreis sind. Eventuell besteht die Möglichkeit, das Ganze als 450 Euro-Job abzurechnen.

  • ich würde diesen Auftrag für 20 Euro pro Stunde niemals annehmen. Da ich 20 Jahre als Programmierer gearbeitet habe, weiss ich, was so ein Auftrag alles hinter sich her zieht.
    Daher auch die obige Auflistung (Posting 6). Wenn der Auftrag nicht genauestens schriftlich festgehalten wird, ist Ärger vorprogrammiert.

  • 2005 berechnete Siemens für einen Service-Techniker pauschal 1000 Euro pro Tag.

Gruss
Kurti

@kurti, TOP! Stimme dir voll und ganz zu :wink:

Zizat von skorpi08:

Ich finds einfach nur schrecklich!
Ein "weißer" Fliesenleger verdient keine 20€ die Stunde, und DER ARBEITET!
Ein Programmierer hingegen, der vorm PC sein Leben chillt, kann Seelenruhig ohne Gewissensbisse diesen Stundenlohn verlangen smiley-eek-blue

@skorpi08: Hast du schon mal eine komplexere Anwendung Programmiert und auf Fehler überprüft ?
Und wieviel Stunden da drauf gehen bis alles so läuft wie es im Pflichtenheft steht.
Wohl eher nicht, sonst würdest du solche Aussagen nicht machen.

Ich bin auch nur Autoelektriker, Mechatroniker gab es zu meiner Lehrzeit noch nicht.
Aber schon damals Hobby Elektroniker später kam dann Softwareentwickung auf PC und Controllern hinzu.

Ein Bekannter von mir ist gelernter Softwareentwickler, die verdienen schon gut, aber chillen hinterm PC ist das nicht.

Die Umstände damals als ich mich entschieden hatte Autoelektriker zu werden waren schwierig, Vater hatte einen Betrieb den ich übernehmen sollte...
Ansonsten finde ich dieses Zitat schon passend:

Hättest mal besser in der Schule aufgepasst smiley-slim

Dieses Zitat haben schon alle von den Eltern hören müssen, denk ich :smiley:
Das glaub ich wohl, dass vorm PC sitzen und Software Entwickeln nichts mit chilln zu tun hat aber knochenarbeit ist es nicht.
Da raucht eher der Kopf. Und was hat man dann davon? In der Schule mit rauchendem Kopf und den rest des Lebens auch!

Nun, mit Software entwickeln kann man gut Geld machen, muss man sich nur die Preise von Eagle anschauen 8)

Du meinst jetzt körperliche Arbeit vs. geistige Arbeit.
Ich muss schon jeden Tag 9 Stunden an den Autos Fehler suchen, oft ist es Routine.
Manchmal ist aber auch ein Problemfall dabei - dann raucht der Kopf. Wobei hier auch das meiste geistige Arbeit ist.

OT on
Es liegt oft ein Problem vom Hersteller vor, der uns "dumme" Mechantroniker mit einer sog. geführten Fehlersuche zum Ziel führen soll.
Meist sind die Steuergeräte Meßwerte in diesem Programm verpackt und nicht offen gelegt. (Oft bei UDS Protokoll)

Meine Arbeit wäre efffektiver wenn alle Steuergeräteparameter wieder im Klartext zu sehen wären.
OT off

Fazit:
Wer es im Kopf hat sollte lieber diesen rauchen lassen als die Knochen kaputt zu machen

Das Erste was mir bei den Anforderungen auffällt: es ist unklar für wieviele Teile das gebaut werden soll und warum es unbedingt ein Arduino sein muß. Sowas würde man bequemer auf einer stärkeren Maschine implementieren. Geht auf ARM Hardware wahrscheinlich schneller und billiger. Arduino + Ethernet hört sich an wie "schwächer und teurer als Raspi". Der Raspi (oder ein billigeres und besseres Board von Olimex) haben Ethernet an Board. Ob man eine RTC braucht wenn man auch NTP haben kann verstehe ich auch nicht ganz. Und einen LED Treiber kann man auch an einen Raspi oder ähnliche Board anschliesen.

Hallo Leute,

so kompliziert wollte ich das ganze nicht machen ;o)

Das Programm soll so einfach wie möglich gehalten werden und nix wildes darstellen. Vom Arduino direkt die PWMs nutzen geht leider nicht, es sollten schon 12Bit sein, dass die LEDs entsprechend sauer dimmen. Auch das Lan, ist nur eine Option, wenn es zu aufwendig is, dann gibt es ein Display und gut ist.

Der Arduino is nur dafür da, mittels PWM die KSQ zu steuern, so ist das ganze unabhängig vom Controller.

Das ich nicht so viel Erfahrung habe stimmt schon, darum frage ich auch hier nach ob mir jemand dabei helfen möchte und so sich was verdienen kann, sehe daran nix schlimmes. Ich kann nun mal nicht alles können 8)

Bezüglich Arduino, ARM usw... ich bin da für alles offen.

Gruß
Vanles

Und was sagst du zu den geschätzen Kosten?