ich bin auf der Suche nach einer extrem großen LED, bzw am besten einer Glühbirne, die nicht besonder viel Strom zieht. Die ich auch bei 5 V oder mit Hilfe von einem OpAmp direkt mit dem Arduino laufen lassen kann. Eine externe Spannungsversorgung soll es somit nicht geben, nur die für den Arduino (Akku mit etwa ~2100 mA und Laufzeit von etwa 6 h, also <350 mA?!)
Die größte LED, die ich gefunden habe, hat einen Durchmesser von 10 mm, was mir noch zu klein ist. Die normalen Glühbirnen verbrauchen viel zu viel.
Weiß, oder farbig? Und, wie schon angefragt, rundum, oder nur in eine Richtung?
Ansonsten gibt es auch noch Power-LED's mit 1W und 3W (auch noch Größere). Die 1 & 3W Typen haben einen Chip und laufen mit 350 bzw. 700, teilweise auch bis 1000 mA bei Flusspannungen von max. 3,5-3,6V bei weiß. Ginge also noch aus 5V zu speisen. Je nach Geschmack mit einem ordinären Vorwiderstand, der dann aber entsprechend belastbar sein muß P=U x I
Eleganter ist es mit einer getakteten Konstantstromquelle (KSQ). Die Verheizen nichts, sondern arbeiten wie ein Schaltnetzteil. Oft haben die auch einen Anschluss, wo du dimmen oder auch aus- und einschalten kannst. Meist kannst da direkt mit einem Arduino-Pin drauf.
Denk aber dran, das Power LED´s zwingend einen Kühlkörper brauchen, sonst währt die Freude nur ein paar Sekunden ]
So ein alter Chipsatzkühlkörper, wie du ihn auf alten Mainboards findest, ist dafür perfekt geeignet.
Was liefert denn dein Akku Strom und Spannungsmäßig? Ist es ein LiPo? Eine Zelle, mehrere? Was für einen Spannungsregler hast du jetzt? Es hat ja keinen Sinn, wenn du z.B. aus einem 12V Akku mit einem 7805 per "Standheizung" 5V erzeugst und dann daraus deine LED betreiben willst. Also schildere bitte genau, was du jetzt an Hardware hast. Eventuell läßt sich da noch was optimieren
Zum Beleuchten brauchst Du jeweils einen Inverter. In Details sind die kompatiblen Inverter angeführt. LEider ist der Stromverbrauch oder die Dauer des Batteriebetriebs nicht angeführt.
danke für die vielen Vorschläge. Die Leuchte muss nicht von allen Seiten sichtbar sein, reicht nur frontal.
Die Big-LEDs sind mir noch zu klein und die Power LEDs sind mir dann im wahrsten Sinne des Wortes vielleicht doch zu heiß
Die El-Folien sehen sehr interessant, die ich mir unbedingt ansehen werde. Da diese durch den Inverter, der von der Größe her auch okay wäre, gespeist werden, wäre das kein Problem.
Da es sich bei der Versorgung um einen Inverter handelt, kann ich dann immer noch mit einen MOSFET die Folie an/aus schalten?
ah ok. Auf der Niederspannungsseite würde es dann mit den batteriebetriebenen Invertern etwas schwierig werden.
Ich überlege gerade, wenn ich mir z.B. den hier El-Light - El-Folie, Leuchtfolie, Leuchtschnur, Leuchtband, LED holen würde, könnte ich doch theoretisch auf der Niederspannungsseite mein 5 V Akkuspannung über DC/DC auf 12 V hochsetzen und über MOSFET schalten, und auf der Hochspannungsseite dann mehrere Folien (<350 qcm) anschließen.
Ist das praktisch auch so machbar?
Wenn du schon erwägst, einen 5 --> 12V Inverter zu verwenden, kannst du auch stressloser ans Ziel kommen
Nimm dann einfach 12V LED-Stripes, klebe die in etwas Abstand mehrreihig und mach Milchglas oder Pergamentpapier als Diffusor davor und schon hast du dein Flächenelement
Habe gute Erfahrungen aus einer einzigen LiPo Zelle (paralleles Cluster) und nem LM2577 auf 12V rauf. Der ATMEGA läuft direkt aus der LiPo und mehrere Stripes werden mit Transistorstufen geschaltet. Funktioniert astrein.
Ich habe ca. 2,5m Stripe mit 120 LED's p. Meter am Laufen, komme auf ca. 400 mA bei 12V und sportliche 2A aus dem Akku. Bei 4 Zellen parallel kann ich die Konstruktion 4h betreiben. Ist mit noch mehr Zellen weiter skalierbar. Und 18650 Zellen bekommst du in Form von gebrauchten Laptopakkus sehr billig mit Innenleben in Form von Markenware (in meinem Fall Sanyo)
Es gibt auch EL Inverter die Eingangsseitig an USB angeschlossen werden können. Da brauchst Du dann keinen Inverter auf 12V. Viele der Inverter werden sind mit einem Taster zum einschalten versehen, an dem Du eventuell herumlöten musst. Was willst Du überhaupt machen? Wenn wir wissen was Du vorhast hebn vieleicht ein paar Leute noch ganz andere Ideen. Ich bin hier miestens besser gefahren wenn ich genau geschildert habe was ich vorhabe, da dabei oftmals ganz andere Lösungsansätze raus kamen, wie von mir vorgedacht.
sven222:
Wenn wir wissen was Du vorhast hebn vieleicht ein paar Leute noch ganz andere Ideen. Ich bin hier miestens besser gefahren wenn ich genau geschildert habe was ich vorhabe, da dabei oftmals ganz andere Lösungsansätze raus kamen, wie von mir vorgedacht.
Das habe ich ja auch versucht, in meinem ersten Post zum Thema rüberzubringen. Wenn er z.B. einen 12V Akku benutzt und auf 5V für den Prozzi runterstabilisiert, dann ist es Humburg, einen Inverter für 5V verwenden zu wollen.
ihr habt ja Recht
Hier mein Wunsch: Ich will eine Art Laterne basteln. Diese soll handlich, mobil und somit "relativ" leicht sein. Mit Hilfe des Controllers soll die Leuchte gesteuert werden. Einfach an/aus oder verschiedene, vordefinierte Leuchtsignale (z.B. u.a. Schifffahrtsignale wie SOS-Signal, usw.).
Die Leuchtkraft der Folien und Größe (10x10 cm) wäre da genau das richtige.
So wie ich das bisher sehe, fallen 12 V Akkus (LiPo, Bleiakku) für meine Sache raus, da diese zu groß und wahrscheinlich auch schwer sind.
Bei Conrad habe ich, dank Svens Hinweis, diesen Inverter http://www.conrad.de/ce/de/product/184005/EL-Inverter-5-VDC-Schwarz-L-x-B-x-H-27-x-175-x-19-mm-WE-50 gefunden. Der wäre von den Daten her passend. Somit würde das auch gut mit einen MOSFET unter 5 V schaltbar sein. Als Spannungsquelle würde ich einen Powerpack 5 V Akku nehmen, die haben ausreichend Kapazitäten. Das einzige was mich stört, ist die Kundenbewertung des Invertes. Hier wird von unangenehmen Geräuschen berichtet. So ein Ding selber basteln, wie sieht es da aus? ...Gut, dann wäre auch nicht klar, ob es auch "summen" würde.
Die 5V Akkupacks sind nichts anderes, als der Inverter, eine LiPo Ladeschaltung und mehrere Akkus in einem Gehäuse, ggf. noch mit einer Füllstandsanzeige. ich warte gerade auf eine Lieferung aus China mit so einem Teil als Bausatz. Clever, wie die sind, biten sie das Ding als Bausatz ohne Akkus an, da die Akkus von vielen Logistikfirmen als Gefahrgut eingestuft werden. Ohne Akku, kein Problem
Akkus habe ich einen Sack voll geschlachtete von Pollin und die Ladetanks gibt es als Einzeller (Spielzeug), 4 Zeller, bis 6- und 8 Zellern. Aber 4 Zellen ist schon ordentlich.
Die LiPo's sind auch nicht schwer und haben eine hohe Energiedichte. Die 18650 Rundzelle ist geringfügig größer, als eine Mignon, hat aber über die doppelte Spannung bei vergleichbarer Ah-Zahl. Es gibt die Ladetanks auch mit bis zu 19V für Laptops. Da wird's dann richtig interessant, in meinen Augen. 20W COB-LED's (Chip On Board) haben ca. 13-14V Flusspannung (4 ws. LED's in Reihe) und arbeiten mit Strömen von 1-1,4A. Das ist dann schon keine Taschenlampe mehr, sondern schon eher ein Suchscheinwerfer 8)
Mit einer getakteten KSQ ist das kein Ding. Blinkmuster und Dimmen wären auch kein Problem.
Mit einem alten CPU-Kühlkörper bändigst du auch stresslos die Abwärme einer 20W LED. Das sollte sogar noch ohne Lüfter funktionieren, wenn der KK nicht gerade in einem kleinen, geschlossnen Gehäuse sitzt. Da Pentium 4 CPU's und die AMD'ler bis zu 120W verballert haben, kannst du mit Lüfter auf einem CPU-KK auch entsprechend dicke LED's betreiben.
Ich habe eine 60W Cree auf so einem KK, die haut fast 3400 Lumen raus, das ist Baustrahlernivau ]
Um aber wieder zum Thema zurückzukommen...
2x Spannungswandlung, um ne LED zu betreiben, kann man machen, muß man aber nicht.
Ich würde den LM2577 als getaktete Konstantstromquelle betreiben und den ATMEGA als nackten Chip auf 8MHz internem Takt fusen und direkt aus dem LiPo betreiben.
Kann dir das mal aufmalen mit ein paar Dimensionierungshinweisen. Sind villeicht 5€ Material, plus nochmal 5-10€ für ne COB-LED oder auch mehrere kleinere (trotzdem sehr helle CREE's)
Gruß Gerald
PS das "Zwitschern" von SDpulen kannst du denen mit ein paar Tropfen Nagellack oder nicht zu schnell aushärtendem Epox abgewöhnen. Wenn die Wicklung nicht mehr locker auf dem Kern liegt, kann sie nicht mehr schwingen und es ist Ruhe
nix_mehr_frei:
PS das "Zwitschern" von SDpulen kannst du denen mit ein paar Tropfen Nagellack oder nicht zu schnell aushärtendem Epox abgewöhnen. Wenn die Wicklung nicht mehr locker auf dem Kern liegt, kann sie nicht mehr schwingen und es ist Ruhe
Ich frage mich wieweit ein Geräusch störend sein wird.
Nur zur Information: außer daß locker sitzende Spulen, Trafobleche oder Ferritkerne Geräusche machen gibt es auch noch die Magnetostriktion gegen die man nichts machen kann.
Ich habe auch schon einen scheibenförmigen KerKo schwingen sehen
Das war noch kein Vielschichtkondensator, sondern eine ca. 1x1 cm große Scheibe. Der hat sich wie ein Piezo verhalten.
nix_mehr_frei:
Ich habe auch schon einen scheibenförmigen KerKo schwingen sehen
Das war noch kein Vielschichtkondensator, sondern eine ca. 1x1 cm große Scheibe. Der hat sich wie ein Piezo verhalten.
ok, Du hast gewonnen; sowas hatte ich noch nicht gesehen.
Grüße Uwe