Bei dern Elkos ist es wichtig, das die maximale Spannung die sie vertragen stimmt, sonst raucht es ![]()
Ja, die Elkos kommen parallel zu den Kerkos. Während die Kerkos mit 100nF das Schwingen des Reglers verhindern sollen (daher auch so nahe wie möglich an dessen Beinchen dran), dienen die Elkos zur Stabilisierung der Spannung. Bei einer EIngangsspannung von 12V sollte der Elko auf der Seite wenigstens 16V ab können, besser 25V o.ä. Die Kapazität der Elkos ist abhängig von den möglichen Schwankungen der Spannung am Eingang und am Ausgang.
Im Prinzip ist ein Elko (oder generell ein Kondensator) ja ein kleiner Energiespeicher. Bricht am Eingang kurzzeitig die Spannung ein wenig ein, gleicht der Elko das aus seinem Energievorrat aus und die Schwankung wirkt sich nicht so stark auf den Regler aus. Wieviel Energiemenge dabei gebraucht wird, um die Schwankung auszugleichen hängt von der Spannungsdifferenz ab, aber auch von der Zeit und der aktuellen Stromstärke, denn P (Leistung) = U * I und Energie = P (Leistung) * Zeit. Je größer die Schwankung, je größer der fliessende Strom und je länger die Schwankung dauert, desto größer der Energiebedarf. Die Angaben reichen hier von 10µF bis 470µF am Eingang und "kein Elko" bis 100µF am Ausgang des Reglers. Der Elko am Eingang ist dann besonders wichtig, wenn das Netzteil am Eingang eine ungeglättete Spannung liefert, die nur über einen Brückengleichrichter zur Gleichspannung gemacht wird.
siehe: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/physik/online_material/e_lehre_1/elektronik/brueckenglg.htm
Dabei wird ja nur die zeite Halbwelle der Wechselspannung nach oben geklappt. Die Spannung wechselt also ständig zwischen 0 und Vmax hin und her. Ein Elko gleicht das immer wieder aus, weil er bei steigender Spannung geladen wird und sich bei fallender Spannng entlädt und damit Energie abgibt.
@Uwe: Ich hoffe ich habe das so einigermaßen sinnvoll wiedergegeben. Bitte korrigiert mich, falls ich hier gerade totalen Blödsinn erzählt habe.
Mario.