Hallo,
auch dafür benötigen die Schulen Geld. Rechner müssen auch vorhanden sein.
Der Calliope hätte den Vorteil, dass alles für den Anfang onboard ist. Mehrere Leds und Taster. Kann man beim Arduino nur per Steckbrett oder Shield nachrüsten, wenn man kein Starterkit möchte. Aber gut, bin dennoch dafür in dem Fall Arduino zunehmen, allein wegen dem Verbreitungsgrades und großen Community. Im Mikrocontrollerforum ist der Widerstand gegen Arduino auch am fallen wie ich so mitbekomme. Zumindestens hat man wohl verstanden das es ein günstiges Programmierboard ist.
Dennoch benötigt man eben richtige Rechner dafür um die Boards zu programmieren. Deswegen weitergedacht, wäre ein Raspi kostengünstiger. Man benötigt nur einen Monitor und Tastatur. Denn man programmiert auf dem Raspi selbst. Gleichzeit kann man Python vermitteln. Shields werden jedoch auch benötigt und man muss die 3,3V Problematik beachten. Nur der teure Rechner fällt eben weg.
Davon abgesehen benötigt man auch für all das Lehrer die das vermitteln können. Man benötigt auch Klassenräume die entsprechend ausgestattet sind. Selbst wenn das ein Vater oder Mutter für andere Kinder in der Schule in seiner Freizeit fakultativ vermittelt. Du merkst, vom Thema Infrastruktur kommt man nicht weg, weil das die Grundlage für alles bildet. Eine ganze Klasse zu sich nach Hause einladen geht nicht und ist auch nicht Sinn der Sache.
Was ich sagen möchte, man darf sich nicht für auf die Boarddiskussion verteifen. Was würde passieren wenn jemand mit 100 Arduinoboards in einer Schule auftaucht? Man wird blöd angeguckt und es werden Fragen laut wie "was sollen wir damit" ... weil niemand darauf vorbereitet ist.