["Telefonzentrale" für Schaltungen] Gibt es so ein Bauteil?

Hallo Expertinnen und Experten,

ich hab mal eine Frage. Beim elektronischen basteln finde ich oft nervig, dass die Verkabelung häufig sehr wirr, aufwändig und fehleranfällig ist. Das gilt für's Breadboard und erst recht für die gelöteten Platinen. Ich weiß schon: "innere Ordnung", "das ist doch gerade das Schöne" usw., aber ich empfinde das oft als lästig.

Jetzt die Frage. Gibt es ein Bauteil, mit dem ich "Ordnung" schaffen kann? Ich stelle mir das so wie einen IC vor, der viele Pins hat und die ganzen Verbindungen SO herstellt, dass sie sowohl auf der einen Seite parallel eingeschleift als auch auf der anderen Seite parallel wieder entnommen werden können. Die ganzen Kreuzungspunkte sollen dann innen drin stattfinden … ich hoffe ich kann mich klar genug ausdrücken.

Wichtig wäre dann natürlich …

  • geringe Kosten
  • einfache "Verschaltung" der inneren Struktur per Software
  • einfacher Aufbau "mit ohne" Stromverbrauch

Danke und Gruß, Kuahmelcher

(deleted)

Peter-CAD-HST: beschäftige diese mit " Field Programmable Gate Array ".

OK, klingt vielversprechend!

Ich habe in der Bucht z.B. DAS hier gefunden:

10pcs YM3014B FPGA 8K DIP-8 EUR 4,84 inkl. Versand.

Hast du/irgendjemand Erfahrung damit und kann berichten?

Danke und Gruß, kuahmelcher

kuahmelcher: Ich stelle mir das so wie einen IC vor, der viele Pins hat und die ganzen Verbindungen SO herstellt, dass sie sowohl auf der einen Seite parallel eingeschleift als auch auf der anderen Seite parallel wieder entnommen werden können. Die ganzen Kreuzungspunkte sollen dann innen drin stattfinden

Die Fehleranfälligkeit beim Programmieren eines solchen FPGAs ist deutlich höher, als die Fehleranfälligkeit beim Verdrahten. Du musst dich dann auch mit einer komplett neuen 'Programmiersprache' und einer zusätzlichen Entwicklungsumgebung beschäftigen. Und letztendlich musst Du ja auch das FPGA wieder verdrahten. Deine Peripheriebausteine sind ja auch nicht immer dieselben. Da treibst Du den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Ein ordentliches Schaltbild und danach händisch erstellte Verbindungen auf Breadboard oder Lochraster ist die wesentlich schnellere und sicherere Methode. Da kannst Du direkt 'optisch' kontrollieren ob das stimmt. Beim FPGA ist es wesentlich schwieriger festzustellen, ob alle Verbindungen und interne Logiken korrekt sind.

Hallo,

ich sehe da noch keinen Unterschied. Deine Kabel müssen dennoch wieder da drauf, also hast wieder Kabelwirrwarr. Wenns um Kontaktprobleme geht, bau dir eine Platine, nimm Schraub- oder Federklemmleisten, dazu Stiftleisten und verbinde die Anschlüsse über Jumper. Damit bist du jederzeit maximal flexibel im umkonfigurieren.