Treppenlicht Platine funktioniert nicht

Hallo alle zusammen!

Ich habe ein für mich rießiges Problem!
Ich möchte mir eine Treppenbeleuchtung bauen. Auf dem Breadboard funktioniert diese bereits.
Nun habe ich eine Platine geätzt und es funktioniert nicht mehr.
Habe ständig bei den Transistoren Strom anliegen.

Da ich noch neu auf dem Gebiet bin und mit der Elektrik noch am lernen bin wäre ich euch dankbar für eure Hilfe!

Schrecklich.... Fritzing sollte verboten werden :smiley:

Es gibt auch gute Fritzing Pläne, die sind aber dann meist sehr rar.

Als Stromlaufplan ist deine Zeichnung nicht zu gebrauchen. Bitte die Stromlaufpläne nachreichen. Das kann auch Fritzing.

Was macht Jumper5 ausserhalb der PCB Fläche?
Handelt es sich bei deiner Platine umd einlagige PCB?
Ich sehe keine Widerstände an der Basis der TIP120!
Der Quarz sollte näher am MCU gesetzt werden.
Zwischen allen VCC/GND Verbindungen am MCU fehlen die 0,1µF Kerkos.

Hallo,
wenn ich das richtig sehe geht der Widerstand ohne Namen von PIN1 (Reset) nach PIN6.
sollte der nicht nach VCC +5Volt gehen?

Gruss Matthias

Die fehlenden Basiswiderstände sind mir auch gleich aufgefallen.

Am Spannungsstabilisator gehören auch je 100nF an den Eingang und Ausgang.

Die zwei Widerstände sind in der Tat seltsam.

Die Kondensatoren beim LM7805 hab ich nachträglich in die Platine gebohrt.
Der "Widerstand ohne Namen" resetet mir das ganze nach ablauf des Programmes. Ist so in der .ino gestanden die ich gefunden habe.

sschultewolter:
Was macht Jumper5 ausserhalb der PCB Fläche?
Handelt es sich bei deiner Platine umd einlagige PCB?
Ich sehe keine Widerstände an der Basis der TIP120!
Der Quarz sollte näher am MCU gesetzt werden.
Zwischen allen VCC/GND Verbindungen am MCU fehlen die 0,1µF Kerkos.

Da gehe ich mit den +12V für die LED´s raus.
ja, ist einlagig.
Welchen Widerstand hätte ich da nehmen sollen?
das mit den Kerkos wusste ich nicht.

Oh man... Ich blick da noch nicht mal annähernd durch trotz der ganzen Sucherei im Inet.... :disappointed_relieved:

Des weiteren noch eine Frage, die nichts mit der Funktionalität zu tun haben.

Wie wollst du auf den MCU ein Programm brennen? Rausnehmen?

Sinnvoller wäre es hier, die ISCP Kontakte rauszuführen auf eine 2x3 Stiftleiste. Alternative für FTDI herauszuführen ist auch nicht verkehrt.

Chrisblueeyes:
Der "Widerstand ohne Namen" resetet mir das ganze nach ablauf des Programmes. Ist so in der .ino gestanden die ich gefunden habe.

Wenn das vernünftig programmiert ist braucht man keinen Software-Reset. Ansonsten gibt es dafür den Watchdog Timer. Damit kann man komplett intern einen richtigen Reset auslösen.

Welchen Widerstand hätte ich da nehmen sollen?

Kommt auf den Kollektorstrom an:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Basiswiderstand
Dabei beachten dass du Darlington Transistoren hast.

Mir ist ein Rätsel wie das auf einem Breadboard funktionieren sollte, wo die noch viel anfälliger sind was unsaubere Spannungen und anderen Murks angeht.

Der Atmega sitzt ja auf einem Sockel. Ich hab ihn auf dem Breadboard programiert und dann eingesetzt.

Die Sache mit dem Watchdog Timer is mir auch neu.

Danke mal für die nützlichen Hinweise :slight_smile:

Wäre es nicht einfacher wenn ich statt den Transistoren Optokoppler nehmen würde?
Und wären diese PWM tauglich?

Nein. Optokoppler haben einen ganz kleinen Kollektorstrom. Dann brauchst du immer noch einen richtigen Transistor.

Wie hoch soll den der Last-Strom sein? Die geringsten Probleme bekommst du mit Logic-Level FETs wie dem IRLZ44. Bei denen brauchst du nicht unbedingt einen Widerstand zwischen µC und Transistor, wobei es auch nichts schadet.

Welche Last musst du mit den TIP120 schalten? Vielleicht sind für die sogar IRLZ Mosfets interessant. Die Platine würde ich aber als verfuscht bezeichnen, da noch was zu reten, wird schwiering. Da du sowieso mit DIP Elementen arbeitest, wäre es da nicht sinnvoller, erst einmal alles auf Streifenrasterplatinen zu realisieren? Von der größe dürfte es auf jedenfall kleiner als deine Lösung werden.

Das Programmieren des Atmegas auf dem Breadboard und dann umstecken auf den IC Sockel ist nicht optimal. Bei Präzisionssockeln mag das meist noch gut gehen, aber bei den günstigen kann es schnell dazu kommen, dass sich die Beine verbiegen und irgendwann abbrechen.

Sinnvoller wie oben bereits erwähnt, wäre ein ICSP Stiftheader (wie am Arduino Uno u.s.w auch)

zu schalten wäre pro Transistor 3 Stück LED´Streifen mit jeweils 3 LED´s.

Die Platine liegt sowieso schon im Müll :wink:

sschultewolter:
Das Programmieren des Atmegas auf dem Breadboard und dann umstecken auf den IC Sockel ist nicht optimal. Bei Präzisionssockeln mag das meist noch gut gehen, aber bei den günstigen kann es schnell dazu kommen, dass sich die Beine verbiegen und irgendwann abbrechen.

Sinnvoller wie oben bereits erwähnt, wäre ein ICSP Stiftheader (wie am Arduino Uno u.s.w auch)

Wenn es funktioniert, wird eh nicht mehr umgesteckt :smiley: Wenn....

ich komm noch nicht dahinter warum dafür ein Optokoppler nicht geeignet ist.
Vielleicht bin ich aber schon zu verwirrt vom Datenblatt lesen und Foren durchstöbern.

Schau mal nach was in den Datenblättern zum maximalen Kollektorstrom (collector current, IC) steht.

Selbst Photodarlingtons sind da mickrig:
http://www.vishay.com/docs/83667/sfh655a.pdf

Danke, jetzt hab ich es geschnallt!
Kann ich die tip120 für meine Schaltung nun weiterhin verwenden?
Wenn ja, wie muss denn das Transistoren Umfeld aussehen?

Vielleicht solltest du zuerst mal einen Schaltplan veröffentlichen.
Erst wenn der Schaltplan stimmt, kann man anfangen zu layouten.
Wie hoch sind denn die zu schaltenden Ströme?