Umwandeln eines Wechselstrom-Audiosignals in eine auslesbare Gleichspannung

Hallo,

letztens bekam ich eine Idee für ein Projekt, für das ich ein Audio-Input in Form eines Aux-Kabels brauche. Dieses möchte ich so umwandeln, dass ich eine Gleichstromspannung und eine verstärkte Wechselstromspannung heraus bekomme, um sie am Arduino auszulesen. Da ich bisher noch nicht viel mit Arduinos gearbeitet habe, suchte ich nach einem Tutorial dafür und bin hier rauf gestoßen:

Um die Wechselspannung zu verstärken, kann man diesen Schaltkreis benutzen:

Dieser dient zwar eigentlich dazu, die 'Audio Frequency Meter Library' zu benutzen (diese hat leider nicht funktioniert), soll aber angeblich trotzdem nur bewirken, dass das Signal verstärkt wird. Dies ist nötig, damit der zweite Schaltkreis funktioniert, da die Spannung, die z.B. aus einem Smartphone kommt, zu gering wäre, damit dieser richtig funktioniert. Der zweite Schaltkreis:

Das Aufbauen dieser Schaltkreise ist eigentlich nicht das Problem, eher das Verbinden dieser.

Die Idee ist, dass man zwei Inputs bekommt:
Der erste, direkt aus dem ersten Schaltkreis, durch den man die Lautstärke auslesen kann. Dieser ist auch direkt am Output des LM358 angeschlossen.
Der zweite Input kommt aus dem zweiten Schaltkreis und bietet die Frequenz in Form einer Gleichspannung. Dieser soll, soweit ich es verstanden habe, am Output des ersten angeschlossen werden und die umgewandelte Spannung am Ende des Vout Pfeils ausgeben.

Das Problem ist nun, dass ich diese Schaltungen mehrfach aufgebaut habe, allerdings trotzdem kein gutes Ergebnis erreichte. Entweder, es wurde überhaupt nichts ausgegeben, oder Signale, die nichts mit dem Audio-Signal zu tun hatten. Also meine Frage: was mache ich hier falsch?

Ich hoffe, man konnte das ganze so verstehen und vielleicht kann mir ja jemand dabei helfen.
Hier noch einmal der Schaltkreis, soweit ich das ganze richtig verstanden habe:

Vielen Dank im Voraus!
MFG

Kannst du bitte ein richtiges Schaltbild posten, diese Fritzing-Dinger kann man kaum richtig lesen.

Und deine Funktionsbeschreibung solltest du auch nochmal etwas deutlicher bringen.

Auf dem Schaltbild kann man zwar nicht alles erkennen, die Bilder von Schaltkreis 1 und 2 gibt es aber auch auf den websites, die ich bereits davor geschickt habe:

Amplifier:

Converter:

Was ich eigentlich vorhabe, ist ein Musik-gesteuerter RGB-LED-Strip mit einzeln ansteuerbaren LED's.
Hierzu will ich die verstärkte Wechselspannung aus dem ersten Schaltkreis als die Helligkeit benutzen und die Gleichspannung, die ganz am Ende herauskommt zu bestimmten Farben mappen, wobei das Programmieren hier noch das geringste Problem ist.

MFG

Hallo,

wenn ich Dich richtig verstanden habe willst Du eigendlich eine Lichtorgel bauen. Eine Lichtorgel , zumindest eine analoge , arbeitet mit einer Frequenzweiche, Hochton, Mittelton, Tiefton.Siehe Lautsprecherbox. z.B < 200 Hz, 200-2000Hz, > 2000Hz Damit ergeben sich dann drei analoge Wechelspannungen für die drei Fequenzbereiche. Mit der Höhe der jeweiligen Spannung werden dann Lampen oder LED in Helligkkeit angesteuert.

ich bin mir nicht sicher ob man das so mit einem Arduino und einer Freqenzmessung digital einfach lösen kann. Ein Musiksignal besteht ja immer aus mehreren Frequenzen. Grundfrequenz für die Bässe und Oberwellen für die Höhen usw. Mit einem passenden Programm kann man das Frequenzspektrum auf dem PC auch sehen. Was soll bei einer Frequenzmessung als Ergebiss rauskommen. Man müsste also auch hier erst mal fltern , in niedrige Anteile , mittlere und hohe Anteile. Dann die Höhe , Betrag , der jeweiligen Anteile bestimmen und für die Ansteuerung der LED benutzen. Klar geht das irgendwie, schliesslilich gits ja auch digitale softwarebasierte Equalizer.

Heinz

Der Frequenz-Spannungsumwandler ist ziemlich unbrauchbar, da er ein Eingangssignal von 12V pp benötigt, und daraus auch noch kräftig Strom zieht. Zudem nützt er nichts bei einem Signalgemisch (Audio...).

Entweder Du begnügst Dich mit dem, was der Arduino ADC aus dem verstärkten Audiosignal herauslesen kann, oder Du baust so etwas wie eine analoge Lichtorgel auf.

Hmmm, vielleicht mal nach "vu-Meter" suchen!

Rentner:
wenn ich Dich richtig verstanden habe willst Du eigendlich eine Lichtorgel bauen.

Nicht direkt, aber das Prinzip ist ähnlich. Beispielweise sollen die RGB LED's den Wert 255 für Rot, 50 für Grün und 0 für Blau erhalten, wenn die Frequenz zwischen 200 und 270 Hz liegt.

Rentner:
ich bin mir nicht sicher ob man das so mit einem Arduino und einer Freqenzmessung digital einfach lösen kann. Ein Musiksignal besteht ja immer aus mehreren Frequenzen. Grundfrequenz für die Bässe und Oberwellen für die Höhen usw. Mit einem passenden Programm kann man das Frequenzspektrum auf dem PC auch sehen. Was soll bei einer Frequenzmessung als Ergebiss rauskommen. Man müsste also auch hier erst mal fltern , in niedrige Anteile , mittlere und hohe Anteile. Dann die Höhe , Betrag , der jeweiligen Anteile bestimmen und für die Ansteuerung der LED benutzen. Klar geht das irgendwie, schliesslilich gits ja auch digitale softwarebasierte Equalizer.

Ich brauche eigentlich nur einen funktionierenden Umwandler, der mit ein stabiles Gleichstromsignal liefert, das sich je nach Höhe der Frequenz entweder erhöht (höhe Töne) oder senkt (tiefere Töne). Das mit dem Mapping auf die Farben ist dann wie bereits erwähnt nurnoch das geringste Problem.

DrDiettrich:
Der Frequenz-Spannungsumwandler ist ziemlich unbrauchbar, da er ein Eingangssignal von 12V pp benötigt, und daraus auch noch kräftig Strom zieht. Zudem nützt er nichts bei einem Signalgemisch (Audio...).

Entweder Du begnügst Dich mit dem, was der Arduino ADC aus dem verstärkten Audiosignal herauslesen kann, oder Du baust so etwas wie eine analoge Lichtorgel auf.

Das stimmt, ich habe aber schon öfters Projekte gesehen, die das auch so hinbekommen haben, also muss es einen Weg geben. Leider wurde nie ein Schaltkreis zur Verfügung gestellt, damit man es nachbauen könnte.

themanfrommoon:
Hmmm, vielleicht mal nach "vu-Meter" suchen!

Danke für den Tipp! Leider geben diese aber nur die Lautstärke aus, oder? Weil dann könnte ich es zwar für den ersten Part benutzen, die Frequenz bräuchte ich aber leider trotzdem noch.

MFG

Hast Du Dir mal den MSGEQ7 angeschaut? Der macht eine 7-Band-Analyse und liefert die Anteile.

Gruß Tommy

Tommy56:
Hast Du Dir mal den MSGEQ7 angeschaut? Der macht eine 7-Band-Analyse und liefert die Anteile.

Perfekt! Nach genau so etwas habe ich gesucht. Habe auch gleich 2 bestellt und werde natürlich schreiben, sobald sie da sind und ob sie funktionieren!

MFG

Hallo,

gute alte Analogtechnik neu verpackt, manchmal ist analog doch einfacher. 8)

mit dem Teil spart man sich komplett die Bastelei mit R,C,L

Gruß Heinz