Cool, da hatte Tommy mit seiner ersten Vermutung recht, jetzt ist das abgesichert. Jetzt stellt sich die Frage, wie ich diese Schaltung mit dem ESP8266 hinbekomme. Ich habe bislang nur Beispiele gefunden, bei denen ein Button was auf dem Arduino schaltet, nicht der Arduino als Schalter dient. Ein Beispiel hätte ich sogar gefunden (How to simulate a switch (safely) ? - General Electronics - Arduino Forum), aber meine Elektronikkenntnisse sind auf Noob-Level (ich habe "nur" so einen Arduino Baukasten und baue da nach Anleitungen verschieden Dinge mit meinem Sohnemann) und ich verstehe da nur Bahnhof Könnt ihr mich bitte noch weiter in die richtige Richtung schubsen?
Zur Sicherheit würde ich die Spannungen überprüfen: Multimeter auf Gleichspannung, Minus an G. Dann die Spannungen an K1, P2 und P1 messen, wenn Taster losgelassen oder gedrückt, wenn LED aus oder leuchtet.
Ist der Taster ein Taster oder rastet er, also ein Schalter ?
Den Taster kannst Du durch ein Relais (mit Transistor) oder einen Optokoppler ersetzen, auf jeden Fall schlage ich eine galvanische Trennung vor.
Musste ich auch googeln ...
Unendlicher Widerstand (Leerlauf) wird auf der Fluke Messgerätanzeige als „OL“ angezeigt und bedeutet, dass der Widerstand größer ist, als das Messgerät messen kann.
Ich hatte schon vermutet, dass ich zu doof zum messen bin. Aber ich versuche es nachher nochmal. Die Technik darf nicht siegen.
combie:
Du kannst/darfst nicht mit einem Ohmmeter an eine laufende Schaltung gehen.
Du bringst nicht nur damit Schaltung und Messgerät in Gefahr, sondern es ist auch völlig irrational dort vernünftige Werte zu erwarten.
Tja, man merkt, was Elektronik anbelangt bin ich noch gaaaaanz am Anfang. Das habe ich jetzt auf jedenfall abgespeichert. Aber für die Messung der Spannung (das wollte/sollte ich ja als letztes machen), muss das Gerät schon laufen, oder? Sonst doch keine Spannung?
Super, danke! Das ist ja mal übersichtlich. Dann hatte ich das ja richtig kapiert. Und der Spruch aus der Seite trifft auch auf mein Ergebnis zu: Wer misst, der misst Mist.
Aber ich habe jetzt ordentliche Messergebnisse, habe das Multimeter statt V einfach auf mV gestellt.
LED1 an: K1: 3,2 | P2: 3,2 | P1: 0
LED2 an: K1: 3,2 | P2: 0 | P1: 3,2
Hilft das weiter?
Beste Grüße
Ja, Dein Gerät arbeitet mit 3,3 Volt, das scheint mit plausibel.
Wenn Du K1 mit dem Transistor des Optokopplers oder dem Schließer eines Relais gegen G schaltest, sollte das denselben Effekt haben wie ein Tastendruck.
docb7:
Optokoppler - der hier besser?
Als Technikanfänger ziehst Du Angebote in Erwägung, die kaum Informationen enthalten und mit chinesischer Beschriftung glänzen. Außerdem ist China weit und der Versandweg (ca. vier Wochen) lang.
Als Technikanfänger ziehst Du Angebote in Erwägung, die kaum Informationen enthalten und mit chinesischer Beschriftung glänzen. Außerdem ist China weit und der Versandweg (ca. vier Wochen) lang.
Naja, ich habe in Erwägung gezogen, was ich mit meinem Technikanfängerwissen so gefunden habe. Da gäbe es ja auch noch diese Spinnen hier: HCPL060L HCPL-060L Optokoppler 3V 1xChannel 2,5kV 15MBd. SO8 HP #BP | eBay
Und dazu auch Datenblätter, aber in meiner beschränkten Vorstellungskraft kann ich mir nicht vorstellen, dass das Teil das gleiche können soll, wie die Chinesenplatine, die so einen großen blauen Boppel drauf hat
Hättest du einen Tipp, was ich dafür bestellen soll?
Viele Grüße
agmue:
Ja, Dein Gerät arbeitet mit 3,3 Volt, das scheint mit plausibel.
3,3V wäre plausibel
Aber 3,3mV ist es eher nicht.
Damit leuchtet keine LED.
aber in meiner beschränkten Vorstellungskraft kann ich mir nicht vorstellen, dass das Teil das gleiche können soll, wie die Chinesenplatine, die so einen großen blauen Boppel drauf hat
Es liegt auch immer ein wenig an den Rahmenbedingungen.
Mit einem Smart wird man keine 3m³ Mutterboden vom Gartencenter holen wollen.
Und kaum einer fährt mit einem 18m langen Scania Gliederzug Brötchen holen.
OK, manch eine Oma fährt m Hühnerstall Motorrad... aber die Regel ist das nicht.
Sorry, das war natürlich ein Tippfehler von mir - ich hatte beim ersten Versuch das Mulitmeter auf mV und dann auf V. Von daher natürlich 3,3V. Sorry für das Missverständnis.
docb7:
Sorry, das war natürlich ein Tippfehler von mir -
Kann passieren!
docb7:
... einen großen blauen Boppel drauf hat
Den Boppel hatte ich Dir auch nicht vorgeschlagen.
Stelle mal Dein Multimeter auf Gleichstrommessung und miß zwischen K1 und G. Ich erwarte 1 bis 10 mA Strom. Das ist wenig für den Boppel, müßte aber vom Transistor des Optokopplers durchgeleitet werden können. Die LED des Optokopplers muß bei weniger als 5 mA den Transistor satt durchsteuern.
Ich habe schon seit mehreren Jahren keinen Optokoppler mehr gekauft, weil noch genügend in meiner Bastelkiste ruhen, weshalb ich nicht ganz auf dem aktuellen Stand bin. Davon abgesehen lächelt mich der 6N 138 mit
Typ. Vorwärtsspannung: 1,3 V (Spannungabfall an der LED)
Typ. Vorwärtsstrom: 1,6 mA (Strom durch die LED)
Collector-Strom: 60 mA (der Strom, den der Transistor schalten kann)
an. Vorwiderstand der LED: (3,3 -1,3) V / 1,6 mA = 1 kOhm
Krass, was ich schon alles bei dem Projekt dank Euch gelernt habe. Mein Multimeter hatte ich bislang genau 2x im Einsatz, die letzten Tage dauernd und lauter neue Sachen
Meine Messung ergab 23,6 µA zwischen K1 und G.
Und das hier
ch habe schon seit mehreren Jahren keinen Optokoppler mehr gekauft, weil noch genügend in meiner Bastelkiste ruhen, weshalb ich nicht ganz auf dem aktuellen Stand bin. Davon abgesehen lächelt mich der 6N 138 mit
Typ. Vorwärtsspannung: 1,3 V (Spannungabfall an der LED)
Typ. Vorwärtsstrom: 1,6 mA (Strom durch die LED)
Collector-Strom: 60 mA (der Strom, den der Transistor schalten kann)
an. Vorwiderstand der LED: (3,3 -1,3) V / 1,6 mA = 1 kOhm