Für beide Sensoren kannst du meines Erachten die gleiche Schaltung verwenden, nur die Werte differieren.
Ich verstehe allerdings nicht, wofür du einen OP mit +/- 10V Ausgang brauchst, wenn du doch mit dem Arduino nur 0V-5V verarbeiten kannst?
Brauchts auch nicht, es geht viel einfacher!
Einfach einen Spannungsteiler mit internem Widerstand und dem externen Sensor bilden, und die dabei entstehende Spannung messen.
Der Widerstand R1 bildet dabei mit dem Sensor den Spannungsteiler.
Er sollte so dimensionierte werden, dass er in dem Messbereich, in dem du die größte Genauigkeit erwartest, etwa genauso groß ist, wie der Widerstandswert des Sensors. Allerdings darf dabei der maximale Strom des Sensors nicht überschritten werden!
C1 sollte möglichst nach am Steckerpin nach aussen sitzen, und sehr gut an Masse angebunden sein. (Massefläche!?) Er filtert Störer aus, bevor sie sich in der Elektronik breit machen können.
R2 / C2 bilden einen Tiefpass, um die Grenzfrequenz unter die der Abtastfrequenz du drücken. Die Dimensionierung hängt vom Signal ab, wie schnell sich das ändert, und davon, wie oft du das Signal abtastest. Beispiel: Du hast eine Signal das sich langsam ändert (Temperaturen!) und du fragst den AD alle 100ms ab.
fg = 1/100ms = 10Hz. Passende Werte wären: R2 = 16k C2 = 1µF
Die beiden Dioden D1 und D2 sind Schottky-Dioden, die den Eingang des Arduino schützen sollen.
Dimensionierungsvorschlag:
Für den Drucksensor:
R1 = 150R 0,5W 1%
R2 = 16k
C1 = 10nF / 100V
C2 = 1µF + 100nF parallel
D1, D2 = BAT43 o.ä.
Für den NTC:
R1 = 4.7k 1%
R2 = 16k
C1 = 10nF / 100V
C2 = 1µF + 100nF parallel
D1, D2 = BAT43 o.ä.
Diese Art von Schaltung ist völlig ausreichend, mehr braucht es nicht.
(So lesen auch die meisten Elektroniken in den Autos die Sensoren ein!)
Grüße
Gunther