viele leds ->digital I/O  & eine pwm als GND

Hallo :) frage mal an die hardware freaks:

  1. es ist doch möglich beide pins einer led auf jeweils ein digital output pin zu setzen und diese dann mit pin1:low& pin2:high zum leuchten zu bringen.

  2. folgendes szenario:

ich hab alle digitalen outputs mit einer led verbunden. Der andere teil einer led die normalerweise zum GND geht, geht bei mir auf einen pwm ausgang, der als gnd mistbraucht wird.

ist es erlaubt ( bzw. hält das der arduino mega aus) für 30 leds den gnd zu spielen?

ich will jede led einzeln aus und einschalten können, aber am ende&am anfang sollen sie gedimmt aus und eingeschaltet werden.

es heißt dass jeder I/O mit 40mA belegt werden darf, nur weis ich nicht wie das mit 30 leds ausschaut, weil sie ja zum teilen auf 40 verschiedenen I/Os ihren Saft bekommen und zum anderen durch einen analog pin den selben GND haben.

Danke für das Kopfzerbrechen :)

1.) Ja, ist moeglich

2.) Also, wenn ich dich richtig verstehe willst du an 30 Digipins LEDs haengen, die bis zu 40ma Strom ziehen? Generell spricht - glaube ich - an sich nichts gegen deine Idee, aaaaber ich schaetze, dass es im Endeffekt schon daher nicht funktionieren wird, da der FTDI Chip auf dem Board nur bis zu 500ma liefern kann - nichtmal die haelfte dessen, was du haben willst. Vielleicht wuerde dir bei diesem Vorhaben eine Kette von TLC5940 Chips helfen. Jeder kann 16x PWM und auch entsprechende Lestungen liefern. Des weiteren braucht man nur einen Widerstand pro Chip...

Dankeschöön vielmals, ich glaub ich lass das mit dem TLC5940 chip, weil bei meiner lichterkette maximal 5 auf einmal leuchten, aber nie gleichzeitig die 30 ( sry hab ich vergessen zu erwähnen ).

5 LEDs mit 200mA - das sollte gerade noch vertretbar sein.

Aber Deine Idee mit dem gemeinsamen “pwm GND” interessiert mich, bitte um feedback, funktioniert es so?

Danke und Gruß,
mmi.

Ja geht ziemlich sicher, ich bin noch in der Planphase meines projektes, nächste woche sollte mein arduino ankommen, erst dann kann ichs wirklich physisch testen.

eine Frage hab ich noch: ist der FTDI chip auch bei externer stromversorgung aktiv und dafür zuständig?

ich dachte das machen die transistoren, somit kommts doch auf die stromversorgung an, wieviele pins auf einmal was abzapfen ( mit der grenze 40mA pro pin)

also der arduino hat einen schaltkreis der die beste stromversorgung wählt, wenn du also ein starkes netzteil z.B. angeschlossen hast dann arbeitet der ftdi nur als usb serial converter und nicht als stromversorgung. also die stärkste stromversorgung wird genutzt

Ich möchte mich hier gleich mal mit dran hängen, da ich ähnliches Vorhabe. Ich möchte über einen Schieberegister (4017) den Pluspol der LEDs ansteuern und über einen PWM Ausgang die Masse. Also Endziel ist mehrere Überdimensionale Bargraph anzeigen mit möglichst wenig Pins möglichst Flexibel anzusteuern, individuelle Helligkeitsregelung über PWM für jede einzelne LED inbegriffen. Ich werde demnächst mal einen eigenen Thread starten, aber möchte hier kurz die Frage stellen: Denkt ihr ich kann mit dem Arduino das Schiebergister schnell genug ansteuern, das es 30-40 mal pro Sekunde alle 10 Ausgänge auf high oder low setzen kann? Und vorallem: Ist es möglich dann noch über die Masse der LEDs die helligkeit individuell zu beeinflussen?

Ich weiß das es theoretisch geht und das meine Idee an sich funktionieren müsste. Aber dank mangelnder Erfahrung frag cih einfach mal, vll hat ja jemand tips. Grundprinzip ist ähnlich wie bei einer LED Matrix, nur das ich eben noch die Helligkeit jeder einzelnen LED steuern möchte.

lg, blue

@thinkblue: 30-40x pro sekunde das schieberegister 2x zu füllen wird definitiv gehen. (würde sogar behaupten, das klappt sogar pro Milisekunde, mag aber grad nich rechnen...) Zur Not nicht mit digitalwrite sondern mit den direkten Portzugriffen. sind (wenn ich mich richtig erinnere) mind. 14x schneller

@mrracka: Das Problem bei deinem Ansatz ist, dass der GND-pin die 5x40=200mA fressen muss. Und (max!!) 40mA gilt in beide Richtungen. 20mA sind sozusagen der sichere Bereich für einen Pin, 40mA das Maximum. (in Wirklichkeit ist's sowas wie "PORTB mit PC1 und PA3 zusammen max 200mA" oder ähnlich. Aber die 20 OK; 40 fies; mehr doof -Regel kann man gut so hinehmen)

Und bei den 200mA, die dein digitaler GND-pin aufnehmen soll, da wirds eng. Aber: du könnten mit deinem digitalen GND-pin nen Transistor durchsteuern. Durch 1k nach dem digPin in die Basis, und den Collector an deine vielen LED-Kathoden, Emitter an Masse. (nicht perfekt abgestimmt, aber deine genauen Werte stehen ja auch noch nich ;) )

Danke für die Info, ich hab das micht gewusst dass mein GND auch die 200mA vertragen muss, mir mich klang es logisch dass nur die HIGH pins die strom hergeben nicht mehr als 40mA belastet sein dürfen.

Aber das mit dem Transistor klingt logisch :)

Also: Dein "richtiges" GND verträgt 200mA (so grad) (und in dem Sinne: es fließen so viele Ströme in die Pins, dass die über den GND aus dem chip wieder rausmüssen). Aber wenn ein digitaler Pin GND spielen soll, gelten dieselben Regeln von 20mA bzw 40mA.

Von welcher "Richtung" der Strom den Pin tötet, is dem Pin egal :D

Aber es gibt auch viele Bauteile, die mehr strom fressen können, als sie hergeben können... Der atmega ist da quasi recht symmetrisch.