Viele LEDs mit externer Stromquelle?

Hallo,

Ich würde gerne viele LEDs anschließen (mehr als 50). Alle sollen aber gleich angesteuert werden. Wie macht man das genau, wie werden die an die Stromquelle angeschlossen und wie zugleich an den Arduino?

Betriebsspannung festlegen. Soviele Leds hinterander schalten, wie die Betriebsspannung hergibt. Dann noch einen Widerstand davor, den man berechnet. Das ganze dann mit Logik-N-Mosfet schalten.

Man kann auch mehrere Stränge aus LED + Widerstand parallel schalten

Wie viele LEDs in Reihe gehen hängt von der Betriebsspannung und der Farbe ab. Aber 12V wäre hier zu empfehlen

LEDs.png

Danke für die Infos. Ich werde mich detailliert darüber informieren, wie das mit externer Stromversorgung klappt.

MarcoCol: wie werden die an die [u]Stromquelle[/u] angeschlossen und wie zugleich an den Arduino?

Wenn du die LED mit einer Konstant_stromquelle betreibst, geht das anders, als wenn du die LEDs mit einer Konstantspannungs_quelle betreibst.

PWM oder nur EIN/AUS?

KSQ kannst vielleicht sogar direkt mit dem Arduino steuern, ansonsten wahrscheinlich mit FET, dann geht aber wahrscheinlich keine PWM

Ganz ehrlich verstehe ich das noch nicht :) Da muss ich mich erst informieren. Ich wollte versuchen das alles über ein (also Arduino und die LEDs) oder zwei (jeweils eins für Arduino und die LEDs) Netzteil(e) zu lösen.

Ein normales Netzteil ist eine Konstant-Spannungsquelle

Das geht auch (solange man keine Power LEDs mit riesiger Leistung hat). Man muss halt den Vorwiderstand entsprechend dem gewünschten Strom dimensionieren.

Oh, ok. Also ich wollte solche 5mm LEDs (3,2V / 20mA) nehmen. Und zwar dann 24, 40 oder 80. Den Wiederstand muss ich mir dann ausrechnen. Un dich muss mich schlau machen, wie was in Verbindung mit dem Arduino angeschlossen wird.

Siehe den Anhang in #2

Du musst nur die Massen der Netzteile verbinden und mit dem Arduino Pin über den Widerstand auf das Gate des FETs gehen.

Als Transistor nimmt man einen Logic Level N-Kanal FET wie den IRLZ34, IRLZ44 oder IRLU024. Der IRLD024 in DIP4 würde auch gehen.

Bei einem 12V Netzteil bekommst du 3 LEDs in ein Reihe. Bei 24V wären es 7. Die Spannungs-Differenz fällt dann am Widerstand ab

Ok. Also bräuchte ich entsprechend bei 40 LEDs ein ca. 128V Netzteil (3,2V * 40 Stück)? Gibt es sowas oder ist das der falsche Denkweg?

Den Anhang in #2 immer noch nicht angeschaut? Du machst mehrere LEDs + Widerstand in Reihe. Und dann mehrere von diesen Strängen parallel an einen Transistor.

Oder schau dir mal LED Strips an. Da muss man sich um die Verdrahtung nicht so kümmern. Ansteuerung auch per Transistor, aber alle LEDs sind schon parallel geschaltet.

Was hast Du denn überhaupt vor? Ohne das zu wissen, kann man schlecht eine Richtung vorschlagen.

Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, mich wieder darum zu kümmern bzw. mir alles anzuschauen. Ich möchte ein Modellbau-Flutlicht erstellen, und dabei sollen dann XX LEDs über den Arduino gesteuert werden, per Knopfdruck. Insgesamt wahrscheinlich bis zu 80 gleichzeitig.

Für mich haben Relais einen gewissen Charme, klack an, klack aus. Ein willkürliches Beispiel.

Also, wenn wirklich alle gleichzeitig ein/ausgeschaltet werden sollen, dann könnte das so funktionieren - das wurde aber alles schon in diesem Thread erwähnt, ich fasse nur ein wenig zusammen:

Gehen wir davon aus:
deine LEDs sind: 5mm 3,2V / 20mA
dein Netzteil liefert 12 V Gleichspannung

Bei 12 Volt kannst du jeweils 3 dieser LEDs in Serie schalten (“hintereinander”), dann braucht jede Serie noch einen Vorwiderstand.

Wir müssen berechnen wie groß der Vorwiderstand sein soll:
an jeder LED fallen 3,2 V ab, das macht insgesamt (wir haben ja 3 LEDs)
3,2 x 3 = 9,6 Volt

Der Rest auf 12 Volt muss am Vorwiderstand abfallen:
12 - 9,6 = 2,4

und durch alle Bauteile (3 LEDs und ein Vorwiderstand) fließt derselbe Strom, nämlich 20mA (0,02A)

Zum Berechnen des Widerstandswertes kommt das Ohmsche Gesetz zum Einsatz und die Formel:
Widerstand ist Spannung durch Stromstärke: R = U / I

Wir haben ja schon alle Zutaten um R (den Widerstand) auszurechnen:
Spannung: 2,4 Volt
den Strom: 0,02 Ampere
also rechnen wir
R = 2,4 / 0,02
R = 120 Ohm
Das ist der Wert für den Vorwiderstand.

Ob du jetzt ein Relais verwendest oder einen Transistor / MOSFET ist Geschmackssache :slight_smile:

Die Verschaltung der LEDs könnte jedenfalls so aussehen (habe das Bild von Serenifly etwas modifiziert):
LEDs1.png
Da sind nur 9 LEDs eingezeichnet, du kannst aber entsprechend viele LED 3er-Gruppen + Vorwiderstand verwenden.

Der Vorteil wenn du einen Transistor / MOSFET verwendest (wie im Bild) wäre, dass du deine “Flutlichtbeleuchtung” dann auch dimmen kannst und nicht nur ein/ausschalten.
Übrigens: Wenn du die LEDs nur per Schalter ein/ausschalten willst (also “per Handsteuerung”), dann brauchst du natürlich auch keinen Arduino, sondern ein Schalter (statt Transistor / Relais) reicht auch :slight_smile:

Falls du einen MOSFET verwenden willst könntest du z.B. einen von diesen verwenden:
IRLU024
IRLZ34N

Wie sieht denn die Spannungsversorgung aus? Wenn du da freie Wahl hast, dann kannst du auch ein 24V Netzteil nehmen. Damit gehen mehr LEDs in Reihe.

Manchmal ist man aber auch schon festgelegt.