Hallo zusammen,
Ich möchte mit dem Arduino Nano einen N-Kanal MOSFET schalten (V_GS = 5V -> R_DS(on) = 2,5mOhm), welcher an Drain mit einer LED (3V/90mA) und an Source mit GND verbunden ist.
Die LED hängt mit der Anode an +5V.
Für die LED bräuchte ich ja nun einen 22 Ohm (Vor- (?))Widerstand [ (5V - 3V) / 0,09A = 22R ].
Kommt dieser Widerstand zwischen GND und S am MOSFET (sozusagen als Strombegrenzer) oder zwischen das Minus der LED und D (Vorwiderstand für die LED)? Was sind die Unterschiede ?
Hallo,
nee nicht so ganz.
aber mach es Dir doch einfach und betrachte die LED zusammen mit Deinem Vorwiderstand als eine Einheit. Umd ja der Widerstand dient als Strombegrenzung für die LED
wenn Du an Source den Widerstand einbauen würdest, bastelst Du eine Stromgegenkopplung
Wenn Du den Zweig mit U=R*I betrachtest, würde über dem Widerstand (an Source) die Spannung steigen, aber der N-MOSFET steuert erst ab einem bauteilabhängigen Wert V(gs) durch. Da V(Source) dann aber durch die Spannung über dem Widerstand weiter oben liegt, wird V(gs) kleiner, dadurch steuert der N-MOSFET nicht mehr durch.
Naja, wenn die Gatespannung (in meinem Fall 3V) dann noch hoch genug ist, um den gewünschten Strom fließen zu lassen, gibt es dann noch etwas anderes worauf man achten müsste ?
RL im Schaltbild von @agmue ist die eine Einheit von der ich gesprochen habe, warum willst Du die trennen. ?
Und nein es ist nicht egal.Wie Du selbst berechnet hast, führt Dein Widerstand zu einem Spannungsabfall von etwa 2V . Damit hast Du im eingeschalteten Zustand zwischen G und S nur noch eine Spannung von 3V . Je nach Typ ist das zu wenig
Hallo
ich will dich nicht davon abhalten etwas falsch zu machen. Sicher wirst Du kaum Schaltplan-Beispiele finden die das so machen wie Du es willst. Und in dem Datenblatt ist sicher auch ein Beispiel aus dem hervorgeht das S an GND gehört.
Ok, ich dachte nur, dass man theoretisch ja auch einfach den Strom der maximal fließen kann begrenzen kann, um damit sozusagen die Spannung an der led zu steuern.
Aber jetzt habe ich verstanden, dass man einfach einen Vorwiderstand an die led hängt.
Hier beschreibst Du das Prinzip einer Stromquelle, die eine LED treibt. Das funktioniert, weshalb Netzteile als Stromquellen für LEDs verkauft werden.
In Deinem Fall hast Du einen Strom, der durch LED, Widerstand und MOSFET fließt. An allen gibt es einen Spannungsabfall, wobei LED und MOSFET nichtlineare Kennlinien haben. So lange S mit GND verbunden ist, agiert der MOSFET einigermaßen unabhängig von Widerstand und LED, ist damit mittels VGS gut steuerbar.
Da die Bauteile kein Vermögen kosten, kannst Du aber mal versuchen, es anders zu machen, um dabei ein Gefühl für das Verhalten zu bekommen. Vermutlich baust Du eine kleine Heizung mit einer nicht optimal leuchtenden LED.
Das schreibt Dir jemand, dessen Einstieg in dieses Forum von der Behauptung geprägt war, eine LED muß nicht unbedingt einen Vorwiderstand haben, wenn die an die LED angelegte Spannung der Vorwärtsspannung der LED entspräche. Ich habe einen Sturm der Beiträge erlebt und es ausprobiert. Die LED hat es überstanden. Ich warne Dich aber vor meinen Beiträgen, da sie manchmal etwas speziell sind. In 99% aller Fälle ist übrigens ein Vorwiderstand notwendig