VU-Meter mit 5 Eingängen

Hallo,

danke noch mal das es diesen Forum gibt.

Was ich fragen wollte geht das 5 VU Meter an Arduino betreiben zu können?
Wenn ja funktioniert das gut?

Also Arduino soll 5 Soundeingänge haben und 5 VU Meter antreiben.

Danke für eure Tipps.

MfG

Alexander

Was verstehst du unter VU-Meter? Es gibt analoge Zeigerinstrumente, manchmal sind es auch LED-Balken. Für erste geht es auch ganz analog mit Operationsverstärkern, für LEDs nimmt man in der Regel den LM3915. Was soll dann noch der Arduino machen?

Hallo,

danke für deine Antwort.

Es soll wie eine analoge Anzeige funktionieren:

Diese Röhren wollte ich mit dem Arduino ansteuern.

Also die sollen auf fer Musik zappeln, aber eben 5 Stück :wink:

MfG

Oder hier:

Dies ist aber ein Analyzer.

Beim Netzteil dafür bin ich auch noch am schauen.

Nur eben ob Arduino die Eingagsignale von 5 Eingängen auf die Röhre umsetzen kann?

MfG

Die Röhren brauchen sicherlich eine analoge Spannung. Das geht mit dem Arduino nur über PWM + Tiefpass.

Da kann man auch gleich den Arduino weglassen und sich die A/D-Wandlung sparen. Auf dem Arduino könnte man zwar eine Fourier Analyse machen (entweder in Software oder mit einem speziellen IC), aber wenn man sowieso D/A-Wandler am Ausgang braucht, kann man auch gleich die Frequenzfilter in Hardware bauen.

Hallo,

das ist für mich noch nicht so einfach. Bin noch nicht so fit
in der Materie...

Wenn ich einen Schaltplan hätte, dann wäre das auch vielleicht nicht so schwer.

Denn es ist ja irgendwie so das man es allgorithmisch laufen lassen kann.
Also die Anzeigen werden der Lautstärke des Eingangsignals angepasst.
Damit bei lauter Lautstärke die Anzeigen nicht ausgeschlagen werden.

Oder jemand baut mir so etwas zusammen, natürlich gegen entlohnung...

::slight_smile:

Die Anzeigen sind auch nach dem Frequenz-Spektrum aufgeteilt. Man kann das schon über den Arduino machen. Und wie du sagst, dann etwas Intelligenz reinstecken.

Aber um die Röhren anzusteuern braucht du etwas Zusatzbeschaltung. Im ersten Video ist bei 0:45 ein Schaltplan. Das sieht nach einem diskreten Schaltnetzteil aus (Stepup-Wandler) und die Röhre wird mit 130V oder mehr angesteuert.
Die Schaltung geht dann aber so wie es aussieht direkt mit PWM (siehe Arduino Programm bei 1:15).

Aber auch wenn man keine D/A-Wandler braucht ist dass durch die relativ hohe Spannung kein Anfänger-Projekt. Nicht unbedingt weil es gefährlich ist, sondern weil es nicht ganz trivial ist diese zu erzeugen.

LED-Anzeigen wären hier für den Anfang hier besser, auch wenn sie nicht so schön aussehen.

Es soll nur VU meter sein pro Kanal.

Geht es also 5 in und 5 Out über Arduino?

MfG

Also müsste das Signal über Analog in rein?
6 PWM hat es ja, 5 werden benötigt.

Also müsste es so funktionieren?

Danke Euch :slight_smile:

hi,

sieht hübsch aus, das röhrchen. was ist das?

gruß stefan

http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Mag_Augen/Sonstige/IN9.htm

http://www.nixiekits.eu/IN9-VU.htm

Ach hier mit PWM:

Mal eine kurze Frage. Warum willst Du fünf Eingänge? Willst Du die einzelnen Frequenzbänder anzeigen? Oder willst 5 unterschiedliche Tonspuren anzeigen? Wenn Du die Musik irgendwie auf dem Analogeingang abgreifst, dann kannst Du das mit fünf Eingängen machen, und fünf PWM Ausgänge hast Du auch. Also sollte das gehen. Wenn Du aber nur von der Musik die Frequenzbänder dargestellt haben willst reicht Dir auch ein Eingang, und ein MSGEQ7. So als Tipp erkläre einfach immer genau was Du als Ergebnis willst, weil vieleicht denkt man ja selbst in die komplett falsche Richtung. So geht es mir öfters. Also einfach ich will die Intensität von fünf Frequenzbändern eine Musikquelle auf den oben genannten Röhren darstellen, anstatt einfach nur unspezifisch nach 5 VU_Metern zu fragen. Erkläre was Du haben willst am Ende, dann kann man auch am ehesten helfen, weil vieleicht geht es ja ganz anders als Du bisher vermutest.

Grüße,

Sven

So gut die Röhren auch sind, ich würde halt davon abraten mit so hohen Spannung zu basteln, wenn du keine bis wenig Elektronikerfahrung hast.

Du kannst sowas auch erst mal mit LED-Bargraph Anzeigen basteln. Da gibt es welche die sehr ähnlich angesteuert werden, aber mit niedrigen Spannungen. D.h. am Eingang und auf dem Arduino ist es gleich, aber am Ausgang hast du erst mal eine anfängerfreundliche Schaltung.

Das wäre villeicht auch richtig :wink:

Nun würde es den gehen 5 Toneingänge und 5 Ausgänge zu steuern?
Schafft das der Arduino?

Danke

Sollte es nur darum gehen, 5 analoge Spannungen einzulesen und diese dann an PWM-Pins "weiterzureichen" - das geht. Es ist sinnlos, aber es geht.

danke für die Bestätigung, wieso sinnlos?

Da kann man jeden Kanal bessser einstellen und konfegurieren etc.

Hier noch ein kleines Beispiel:

Hier ist z.B ein Schaltplan wie es richtig sein soll, aber nur für einen Kanal:

Das ist echt viel aufwand mit zusammen bauen, daher Arduino wäre da eine einfachere Lösung.

MfG

Immer hin, ich kann aber die Signale doch viel besser steuern.

Wenn die Musik zu laut wird, dann eben drosseln etc.

So ganz ist mir immer noch nicht klar, was Du eigentlich willst.Beschreib das doch bitte mal genau. Willst Du die Musik in ihre Spektren zerlegen? Außerdem muss ich Serenifly recht geben. Als Anfänger können die Spannungen, die man für Nixietubes benötigt, ungesund sein. Generell kann ich Dir als Tipp mitgeben, dass man immer darauf hören sollte, was Serenifly sagt.
Wenn Du Musik irgendwie visualisieren willst würde ich mal anfangen mit ein paar LEDs anstatt der Nixietube. Also eine LED einfach nur heller und dunkler werden lassen, oder eben auch fünf. Wenn das funktioniert, und man sich dann in das Thema Nixietubes eingelesen hat, dann kann man immer noch einen Schritt weiter gehen. Fange einfach an, einen Kanal auf einer LED zu visualisieren, wenn das funktioniert, versuche es mit mehreren LEDs, und wenn das auch geht, dann kann man sich nach genügender Recherche auch an die Tubes wagen. Ich bin aber der Meinung, dass wenn Du direkt mit fünf Tubes anfängst, Du eher genervt aufgibst, als dass Du ein Erfolgrerlebnis hast. Also, fange mit einer LED an, die je nach Musiklautstärke, oder was auch immer Du visualisieren willst, heller und dunkler wird. Wenn das geht, versuche es mit den einzelnen Spektren und so weiter.

Grüße,

Sven

Es ist nicht nur dass es gefährlich ist. Es ist auch relativ kompliziert die Spannung zu erzeugen. Wenigstens als Anfänger. Sich irgendwo her eine fertige Schaltung zu suchen ist ok, aber man sollte schon grundlegend verstehen was gemacht wird.