Zu 1) nein keine Idee auch weil Du da Genauigkeiten von unter 0,01% erreichen mußt (mg auf 50g Endausschlag).
Zu 2) Fast alle, wenn wahrscheinlich einige nur als kostenpflichtige Option einer RS232 Schnittstelle.
Zu 3) Ungefragte Frage. Bei mg haben Luftzüge bzw durchzug bereits einfluß auf die Waage weshalb man oft ein Glashaus (Windschutz) auf die Waage setzt.
zu 3) Ja, die Umgebung muss geschützt sein. Die Leute, die selbst wiederladen haben i.d.R. einen speziellen Raum dafür reserviert.
zu 1) Naja, soo genau wird es nicht, allein schon wegen der Körnung vom Pulver (Nitro Kugel-, Röhrchen- oder Blättchenpulver) bekommt man da viel mehr Toleranz ins Ergebnis.
Aber wirkliche und reproduzierbare 0,3% Toleranz zwischen verschiedenen Messungen sind schon eine gute Grundlage für ambitioniertes Sportschießen.
Man macht das Wiederladen auch, weil das von Hand genauer und gleichmäßiger wird, als bei maschineller Fertigung und somit der Streukreis vom Schussbild kleiner wird = Materialvorteil beim Wettkampf.
.45 ACP würde man z.B. je nach Pulver mit bis zu 0,5184g (8 Grain) laden, aber gern auch etwas "weicher".
Wobei die absolute Menge nicht sooo relevant ist, wichtig ist, dass nacheinander abgewogene Portionen möglichst wenig voneinander abweichen - darauf bezogen sich die 0,3%.
Guten Tag zusammen,
ich habe früher in meinem Ferienjob im Labor immer mit Sartorius-Waagen gearbeitet. Die hatten i.d.R. alle eine RS323 und mittlerweile USB Schnittstelle.
Windschutz und Genauigkeit wären ebenfalls gegeben.
Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass der Preis da nicht besser aussieht so ein Pulverfüllsystem :o