Was ist Arduino eigentlich?

Hallo Forum, auf der Suche nach Programmiersprachen fĂŒr MCs bin ich ĂŒber Arduino gestolpert. Mir drĂ€ngt sich hier eine generelle Frage auf: Was ist Arduino eigentlich?

Gut, es gibt Hardware aber es soll ja auch selbst assembled möglich sein. Plattform ist Atmel, wenn ich das richtig sehe. Ist Arduino also in erster Linie eine Programmierumgebung mit einer Vielzahl an Libraries? Brauche ich die Arduino Hardware um mal rein zu schnuppern oder tuts da mein STK500? Wie sieht es mit der Lizensierung aus? MĂŒssen meine Programme Opensource sein?

Fragen ĂŒber Fragen ::)

Danke Tele

Hallo Telefisch Arduino ist die Gesamtheit von HW (einige ATmega Modelle mit Boatloader) und Sw (ein Benutzerinterface (IDE)) alles mit einen freien Lizenz, darum sind (fast) alle Schaltbilder und Programme im Internet zu finden. HW kannst Du selbst zusammenbauen, aber 26? fĂŒr einen fertigen Arduino UNO ist nicht viel.

Du kannst auch das HEX-file das der IDE produziert per STK zu einem ATmega ĂŒbertragen. Aber das schöne ist mit einem Arduino braucht man keinen Programmierer.

Note: The reference designs for arduino are distributed under a Creative Commons license Attribution-ShareAlike 2.5. See So you want to make an Arduino? for more information and guidelines on producing your own hardware. The text of the Arduino reference is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License. Code samples in the reference are released into the public domain.

http://arduino.cc/en/Main/FAQ

GrĂŒĂŸe Uwe

HW kannst Du selbst zusammenbauen, aber 26? fĂŒr einen fertigen Arduino UNO ist nicht viel.

Die HW kann man als Bausatz kaufen und zusammenbauen, auf Steckbrett oder Lochrasterplatine aus Einzelkomponenten zusammenstellen oder verwendet eine aufgebaute und geprĂŒfte Leiterplatte. Dabei gibt es viele Lieferanten, welche Originalplatinen oder sogenannte Clones anbieten.

Meist verwendet man zu Begin eine fertig aufgebaute Lösung. Sobald man sich etwas mehr in die Materie eingearbeitet hat, kann man eigene Lösungen aufbauen. Wie Uwe bereits erwĂ€hnt hat, ist der Stromlaufplan frei verfĂŒgbar.

Hallo Uwe,
vielen Dank fĂŒr Deine Antwort.
Generell sind die Kosten fĂŒr die Arduino-Boards nicht das Problem.
Wenn ich aber was spezielles damit anstellen möchte habe ich unter UmstÀnden zuviel oder zu wenig Hardware auf dem Board.
Deswegen die generelle Frage nach der HW.

Also kann man es im Grunde auf die Software und die BeschrÀnkung auf die Atmel-Typen reduzieren.
Die Guidelines werde ich mir jetzt mal in Ruhe reinziehen

Danke Euch
Tele :slight_smile:

Hallo Telefisch
Ich wurde es nicht Software nennen sondern Entwicklungsumgebung (IDE), freie SW und HW mit guter Dokumentation und viele Begeisterte die mitarbeiten und ihre Arbeit / Wissen anderen zur VerfĂŒgung stellen.
GrĂŒĂŸe Uwe

Billiger und weniger geht eigentlich nicht:

;D

Marcus ist das ein wunderschönes Bild !

DĂŒrfte ich das auf einer Webseite verwenden?

Musste gerade an den Spruch denken: Bilder sagen mehr als Worte !

Genau als ich es eben gesehen habe, konnte ich nicht mehr wegschaun.

df6ih

Marcus ist das ein wunderschönes Bild !

Stimmt ! Es ist gut aufgenommen, hat Stimmung, und ist meiner Meinung nach lehrreich und aufschlussreich dazu ! "ohne Worte" !

@Marcus W eine wirklich coole Lösung und ein super Bild.

Nutzt du das Board nur fĂŒr fertige Lösungen oder auch fĂŒr die Entwicklung? Hast du fĂŒr die externen Sensoren und Aktoren jeweils noch ein weiteres Steckbrett im Einsatz und wie verbindest du das Board mit dem Rechner (FTDI-Adapter)?

Doch, es geht billiger und einfacher.

Du kannst den Quartz weglassen und den 8MHZ internen Takt verwenden, dann sparst du dir auch noch die zwei Kerkos :D

zB mit dem Lilypad Bootloader.

Das Bild ist nicht von mir - Ich bin ich auf der Suche, den Arduino zu minimalisieren darauf gestoßen.

Das mit dem Oszillator stimmt - wenn man ihn weglĂ€sst lĂ€uft der Arduino allerdings mit 8Mhz und die delays stimmen bei vielen dingen nicht mehr. Deshalb muss man dann den Lillypad-Bootloader benutzen (da das Lillypad standardmĂ€ĂŸig mit 8Mhz lĂ€uft).

Wenn man den Bootloader auch noch weglaesst und dafĂŒr einen ISP nimmt, dann ist die Frequenz ziemlich egal. Dann kann man auch runter auf 1MHz und die Spannung krĂ€ftig absenken. Das Timing ist dann zwar ziemlich dahin, aber das braucht man ja nicht immer :)

Udo

Eine noch minimalere Arduino-Lösung sieht so aus:

Infos dazu gibts hier: http://www.geocities.jp/arduino_diecimila/obaka/project-2/index_en.html

Lol webmeister, das ist cool. Nur um nochmal meine Frage zu untermauern, mir ging es nicht um billig sondern darum nicht an eine bestimmte Hardware gebunden zu sein. Dank Eurer Antworten weiß ich jetzt, dass ich hier genau richtig bin ;)

Tnx Tele

Nur um nochmal meine Frage zu untermauern, mir ging es nicht um billig sondern darum nicht an eine bestimmte Hardware gebunden zu sein.

Der Thread hat sich so entwickelt :wink:

Wie du siehst, kann man mit einer Anzahl Bauteile, ATmega-Controller und ein paar externen Komponenten sein eigenes Arduino-Board/Clone aufbauen. Man ist also nicht an ein einzelne Variante/Hardwarelösung gebunden. Das Zentrale und wichtigste Bauteil ist der ATmega, welcher vorgegeben ist. Aber auch da gibt es ja verschiedene Varianten, ATmega168, 328 etc.

Hallo Telefisch

Deine Aussage

mir ging es nicht um billig sondern darum nicht an eine bestimmte Hardware gebunden zu sein.

kann ich nicht teilen. Du bist an eine bestimmte Hardware gebunden: an einige Versionen der ATmega - Controller. Die Bords wo der ATmega drauf ist sind dann verschieden oder Du kanns Dir selbst eine Platine produzieren.

GrĂŒĂŸe Uwe

Uwe, Du hast Recht. Damit andere Einsteiger das nicht falsch verstehen, hĂ€tte ich es anders schreiben sollen. Ich hatte es aber schon so verstanden, wie Du geschrieben hast. Gruß Tele