Welcher Arduino soll ich mir nach dem uno holen?

Hallo,
ich habe mir einen Arduino starter packet geholt,noch n paar extras und ein bisschen mit rumgespielt.
habe mir z.b eine kleine dosiermaschine gebaut, Maschine erkennt dass ein leeres Schnapsglas draufsteht. dosierkopf fährt runter füllt ein Marmor aus 4 Flüssigkeiten rein, piepst und fährt hoch.
Nun mittlerweile komme ich beim rumprobieren usw ziemlich an die Steckplätzgrenze...
nun meine frage welcher Arduino ist der beste/größte/neuste ... ist es der Ultra?
wenn ich im amazon Arduino ultra eingebe kommt so viel unterschiedliches zeugs, so dass ich vermute dass manche nachbauten sind und es verschiedene Versionen gibt? ich würde am liebsten noch mal investieren und einen holen an dem ich am liebsten nie an die grenze komme...
vielen Dank im vorraus

Hallo,

der Arduino Mega 2560 bietet sich da an, da dieser gegenüber dem Uno einige Ein-/Ausgänge mehr an Bord hat.

Aber auch hier kommt man früher oder später an die Grenze, dann musst Du ggf. Deine Konzepte anpassen. Zum Beispiel Kommunikation mit der Hardware über ein Bus-Protokoll (I2C oder andere ), oder für Teilkomponenten einen eigenen Arduino betreiben und diese dann untereinander kommunizieren lassen.

Nimm den Arduino Mega, der ist weitestgehend Software-kompatibel zum Uno.

Aber wenn es dir an Pins (Ein- und Ausgänge) mangelt, da kannst du den Uno leicht mit I2C-Portexpander (z.B. PCF8574) erweitern.

Der Arduino ultra ist von der Konkurrenz ( arduino.prg )

Grüße Uwe

uwefed:
Der Arduino ultra ist von der Konkurrenz ( arduino.prg )

Du meinst sicher "arduino.org".

Ich kann auch bei den .org's keinen Arduino Ultra finden, ich wäre für einen Link dankbar.

marclechien:
... welcher Arduino ist der beste ...

Alle :slight_smile:

Der Beste ist der, der nichts kostet, keine Energie benötigt, nie kaputt geht und Kaffee kocht. Und ein paar andere Sachen.

Wenn es Dir um die meisten Anschlüsse geht, ist wohl der aus Antwort #1 die beste Wahl.
Wenn es Dir um das kleinste Board geht, nimm den Nano.
Wenn ...

Worum geht es Dir denn?

marclechien:
... größte ...

Mit oder ohne Gehäuse?

Gruß

Gregor

gregorss:
Wenn es Dir um das kleinste Board geht, nimm den Nano.

oder wenn du löten kannst und selbst ein Board erstellen möchtest, dann geht auch der Atmega328 als "StandAlone" oder noch kleiner ein ATtiny85.

Beides ist allerdings nichts für "Anfänger".

Und bei allen Boards, auch den selbst gebauten, kannst du die I/Os per I2C einfach erweitern.

Naja ich würde mich schon als Anfänger bezeichnen. Jedoch hab ich kein problehm mit löten oder sonstiges. Was ich nicht weiß Google ich halt und mach meine eigene Erfahrungen… Ich denke ich werde mir den Ultra holen und ein raspberry pi 3. Mein nächstes Projekt ist eine Cocktail Maschine…
2 linearachsen 5 pumpen oder 1 kompressor mit rückschlagventile und dazu dann elektrische Ventile(weiß ich noch nicht welche Variante ich nehme) Touchscreen Bildschirm und Bluetooth Modul zum Cocktais auswählen und ein paar dosierer. Zwecks Geld will ich mich eig. Nicht einschränken… Klar irgendwann ist auch ne Grenze erreicht… Aber ich sag mal so zb zum einen 2 Zeilen Bildschirm anschließen haben mir die Pins gefehlt(bei meinem 1. Projekt die schnapps dosier Maschine…

marclechien:
... Ultra ...

Ich kenne weder die Hardware noch das Forum bei arduino.org. Wenn Du Dich hier beschweren möchtest (oder so), nimm lieber was von arduino.cc.

Gruß

Gregor

marclechien:
Naja ich würde mich schon als Anfänger bezeichnen. Jedoch hab ich kein problehm mit löten oder sonstiges.

Dann kann man doch leicht einiges selbst bauen.

Aber ich sag mal so zb zum einen 2 Zeilen Bildschirm anschließen haben mir die Pins gefehlt(bei meinem 1. Projekt die schnapps dosier Maschine...

Auch hier kannst du Pins sparen, wenn du ein I2C-Adapter für das Display genommen hättest.

Und ob der Raspi nun die richtige Entscheidung ist, bezweifel ich.
Was du schreibst, geht alles mit Arduino.....

Beschweren? -Nein keinesfalls!!

Also die größe von dem teil ist mir relativ egal, bin ich nicht drauf angewiesen.
Mir geht es darum mir nochmal einen Arduino kaufen, da ich aber nicht unbedingt 2 aneinander hängen will oder ähnliches. daher suche ich den der mir am meisten Möglichkeiten bietet... ja die aussage ist jetzt relativ breit gefächert.
ist auch gewollt so. da ich relativ viel mit machen will und mich nicht festlegen will auf eine bestimmte Funktion oder ähnliches. und da ist da ist die 1. Antwort meines Wissens schon die richtige ...
Vielen Dank an die Aussagen die mich teils bestätigt haben, geholfen haben und natürlich die tipps

mit dem raspi kann ich aber direkt den Arduino programmieren, oder nicht?
des weiteren kennt sich meine freundin gut mit java und allgemein programmieren aus dh. die kann mir da einiges zeigen und beibringen was z.b das Programm für die cocktailauswahl angeht.
oder warum bezweifelst du das das die richtige Wahl ist?
ich hab jetzt öfters gelesen dass das viele so gemacht haben. Lass mich aber gerne besserem belehren oder nehme gerne tipps an. darum habe ich mich hier angemeldet.

marclechien:
...oder warum bezweifelst du das das die richtige Wahl ist?...

das bezog sich rein auf Steuerfunktionen.

Zum programmieren das Arduino ist das schon ok.

Nur ob dir der "Ultra" dann reicht. Was ich gesehen habe, hat der auch nur wenige Pins.
Oder ich habe noch nicht den richtigen gefunden.

Ich würde mir ja...
(Ironie EIN)
... ein Board zulegen, das möglichst neu auf dem Markt ist ...
... mit einem möglichst exotischen (weil voll leistungsfähigen) Prozessor, für den es noch keine Anpassungen von viel benutzten Librarys gibt (und wahrscheinlich auch nie geben wird) ...
... es kaum Leute gibt, die damit schon Erfahrungen sammeln konnten ...
... von einer möglichst neu gegründeten Firma, die entweder gar kein Forum betreibt oder eines mit weniger als 100 Beiträgen hat ...
... denn nur so kannst du wirklich gründlich Erfahrungen sammeln, weil du dir alles selbst erarbeiten darfst.
Erfahrungen sammelst du damit, wie hoch deine Frustrationstoleranz ist.
(Ironie AUS)
:slight_smile:

Übrigens: ich bin solche Wege schon das eine oder andere Mal gegangen - meist bis zu jenem Ende, wo der Müllcontainer steht :slight_smile:

Scherz beiseite:

Die "leistungsfähige" Hardware ist der eine (meiner Meinung nach kleinere) Teil, die Community mit vielen kompetenten und erfahrenen Leuten ist der andere - (meiner Meinung nach) wichtigere - Teil.
Und zwar vor allem, wenn du eben selbst (noch) nicht so erfahren bist.

Gerade am Anfang, oder wenn du in einen (für dich) neuen Bereich vordringst, finde ich es wichtig, funktionierende Beispiele von Leuten zu finden, die diesen Weg schon mal gegangen sind.
Da geht es gar nicht um Code-Copy-Paste-Orgien, sondern darum, Angegangen zu bekommen.

Für mich war das immer wichtig - genauso wichtig, wie ein Forum, in dem ein freundlicher Umgangston herrscht!

nein richtige steuerfunktionen soll der raspi keine bekommen.. wenn dann höchstens zum eine richtige benutzeroberfläche machen und dann funktioniert er auch nur im Prinzip wie ein "taster" dass es eine cocktailauswahl auf nem touchscreen gibt und er dann nur den startbefehl bekommt für den entsprechenden cocktail ... im Prinzip also schon ein bisschen einbezogen ... aber der Hauptgedanke war eher das teil damit Programmieren bzw. kurze und kleine Programm Anpassung zu machen .

Der Mega2560 wurde schon erwähnt, ebenso Erweiterungen mittels I2C-Bus. Ich habe das mal mit einem MCP23017 gemacht, mit Bibliothek echt einfach: Anleitung: Endlicher Automat mit millis().

marclechien:
mit dem raspi kann ich aber direkt den Arduino programmieren, oder nicht?

Also ich mache das mit einem Pi3. Das funktioniert.

Gruß

Gregor

Hallo,

wenn du nun schon Erfahrung sammeln konntest mit einem Uno, dann ist in meinen Augen die Frage falsch gestellt. Wenn du ein neues Projekt planst, dann plane es durch und kaufe dann den dafür passenden Genuino/Arduino. Ich kaufe auch keinen Tieflader zum einkaufen fahren. :slight_smile:
Wenn du wirklich lange Weile hast und viel Spass und Zeit zum tüfeln ohne fremde Hilfe, dann nimmste den Zero.
Ansonsten bleibt nur der Mega 2560. Und wenn der nicht reicht, tja dann mußte mit Port/Bus-Erweiterungen ran. Ist auch nicht weiter schlimm. Lernt man was dabei.

Port Expander bieten den kostenlosen Vorteil, daß man sie dort montieren kann, wo die Signale benötigt werden. Das kann bei größeren Geräten die Verkabelung deutlich reduzieren, wenn nicht mehr alle Sensoren bis zum Mega durchgefädelt werden müssen.