Welcher Elko für kurze Notstromversorgung?

Wie wäre es mit einem FRAM-Chip?
Denn kann man 10.00.000.000.000.000 mal beschreiben. 10 hoch 14!
Wenn man das alle 0,1 Sekunden macht dann hält der FRAM-Chip
10^14 / (8760 x 3600 x 10) = 317.097 Jahre

In den FRAM-Chip könnte man in der Tat den aktuellen Stand sehr oft hineinschreiben. Bei einem EEPROm geht es nur 10.000 bis 100.000 mal.

viele Grüße Stefan

@StefanL38
vielen Dank für den Tipp, werde ich mal in Betracht ziehen.

Ich habe die Schaltung jetzt mal mit Kondensator und Diode wie oben im korrigierten “Schaltplan” aufgebaut (Link zum Plan).
Als minimale Spannung zum Speichern bin ich erstmal auf 7V am Spannungsteiler gegangen, das funktioniert mit den 4700μF zuverlässig, zumindest wenn ich die Batterie rausnehme. Wie es sich verhält wenn die Batterie leer wird muss ich noch testen.
Was mir jetzt aber aufgefallen ist: Seit der Kondensator+Diode in der Schaltung ist hört man im Betrieb ein doch recht lautes surren. Ist das für günstige Elkos normal? Oder stimmt da irgendwas mit meiner Schaltung nicht?

@noiasca
Kanns nicht exakt orten, der Elko steht auf dem Breadboard ziemlich nah am Arduino, könnte also auch irgendwas auf dem Nano sein.

Hast Du die Polarität des Elko beachtet?

Gruß Tommy

Ja, das sollte richtig sein. Der mit dem dicken Streifen markierte Pin am Elko geht auf GND. Im Schema ist es falsch, darauf wurde ich ja bereits hingewiesen :slight_smile:

nochmal kurz in Textform:
+9V => Diode => Elko+ => VIN

Sollte so eigentlich passen, es geht kein anderes Plus ans VIN am Arduino, das sollte eigentlich nur Strom kriegen wenn der Elko entsprechend geladen ist.

Edit: Ich verwende diesen Elko: Elko Reichelt

mal ein paar Fragen, nicht als Lösung, nur zum Nachdenken:

  • wie oft aktualisiert / ändert sich dein Timer?
  • wie wichtig ist es, erst direkt vor / beim Ausfall der Spannung zu sichern
  • könnte man nicht erst bei Spannungsausfall, sondern schon beim erreichen eines kritischen Wertes anfangen zu speichern?
  • würde es reichen bei einem kritischen Spannungswert intervallmäßig zu speichern? Oder reicht intervallmäßig auch grundsätzlich aus?

refo

Der/die Timer zählen via millis(), die kleinste anzuzeigende Einheit ist eine Sekunde.

Eigentlich würde es reichen ab einer kritischen Spannung sekündlich zu speichern. Aber ich muss/will die Timerwerte gegen unbefugtes Schalten des “Hauptschalters” sichern. Außerdem soll man ja die Schreibzyklen aufs EEPROM so gering wie möglich halten.

Das heißt, dass kann jederzeit passieren? Dann bleibt Dir nur der FRAM. Dann kannst Du Dir die Spannungskontrolle sparen.

Gruß Tommy

Mehr oder weniger, ja. Konkret soll das Ding Bestandteil eines Flaggenspiels beim Paintball/Airsoft werden. Das jeweilige Team muss zur Flagge/dem Timer, ihre jeweilige Taste drücken und es wird gezählt wie lange von welchem Team gehalten wurde.
Und wenn man da jetzt diesen einen Kollegen dabei hat welcher es total witzig finden würde das Ding zu manipulieren sollen wenigstens die Timerwerte bis zu diesem eventuellen Zeitpunkt davor geschützt sein :smiley:

Das mit dem FRAM wirds wahrscheinlich auch werden… das Modul scheint kleiner zu sein als mein Elko, und der Platz ist begrenzt^^

Soo, nochmal als kurze Rückmeldung:
Ich hab das FRAM-Modul jetzt dran und lasse alle 500ms speichern, das funktioniert wunderbar, nochmal vielen Dank für den Hinweis.

Aber ich glaube ich habe bei meiner Schaltung mit dem Kondensator doch irgendwas kaputt gemacht… das Arduino startet sich ab und zu selbst neu (so an sich funktioniert aber alles) und eins meiner zwei Displays (jenes welches ich beim Testaufbau mit dem Kondensator dran hatte) zeigt häufig wirre Zeichen und “freezed” das Arduino?! Mit dem anderen Display (baugleich) funktioniert es aber, bis auf die Restarts eben… komisch. Vielleicht hat es beim Aufbau mit dem Elko deswegen ja auch das Surrgeräusch gegeben…

Bei 7V und 70 mA für 2 Sec. benötigst du 20000µF !

du solltest genau wissen wie lange das Speichern denn dauern wird.
Wenn du noch einen Analogen Port Frei hast benötigst du erst keinen Kondensator dafür!
Die Schaltung ist dann nicht so klobig!

Bau dir einen Spannungsteiler entsprechend. Nun mußt du nur noch bestimmen Ab welcher Low Spannung deine Daten ins Eprom sollen. Entsprechend mußt du das Programm dazu Ändern.
Das ist alles.
Wenn die Schaltung zu diesen Zeitpunkt nicht´s mehr machen soll so kannst du auch alles Ausschalten. und wenn deine Spannung wieder vorhanden ist Läuft alles wieder.
Gruß markus

Hast Du nicht gerade gejammert, das Du keine Zeit hast Windiws zu verstehen? …
Aber Dein Vorschlag ist auch schon mindestens seit #4 durch. Wenn das Teil (ungewollt) ausgeschaltet wird, ist da nichts mit analogPort.
Aber dazu müsste der Thread wenigstens bis #30 gelesen werden.

@ my_xy_projekt,

Was geht dich das An wieviel Zeit ich in Windows Investieren will oder nicht! Und Vor Allem Warum Schreibst du das hier hin?
Für mich muss ein Betriebsystem Funktionieren und Vor Allem sehr Schnell Ohne Probleme zurecht Kommen Mehr nicht. Alles Was abweicht ist Gift.
Und Genau darum weil es immer Unötige Veränderungen gibt kaufe ich erst einen neuen Rechner wenn es unbedingt sein Muß. Weil Dann Solche Sachen Passieren wie Beschrieben und darauf habe ich keine Lust. Oder man darf neue Hardware kaufen weil dann kein Treiber für ein neues System nicht gibt. Oder manch Software funktioniert nicht mehr. Das brauche ich nicht!

und wenn ich hier lese teste mal 4700µF !
da ist mir sofort aufgefallen das die Kapazität niemals für 2 Sec. ausreicht.
bei 7V 70 mA Benötigt man dann schon 20000µF ! !

naja … Normalerweise reagiere ich auf so ein Quatsch nicht. Da du aber Theard Übergreifend dann noch wo anders etwas Reinschmeißt was Überhaupt nicht´s mit dem Thema hier zu Schaffen hat, mach ich das mal.

Sorry disorder218

diese Aussage kommt von mir und bezieht sich auf das sichere Speichern im EEPROM. Das braucht keine 2 Sekunden.

Ich bin kein Schreibtischtäter. Wie man eigentlich in #4 nachlesen kannst, habe ich nicht nur einen Testsketch geschrieben sonder auch die oben angegebenen Werte ausprobiert.
auch der TO hat den Wert in Beitrag #22 bestätigt. Er hats offenbar ausprobiert.

Meine Aussage ist daher valide.

Die "zwei Sekunden" von mir waren vielleicht irreführend. 4700µF haben gereicht um ins eeprom zu schreiben, ohne Probleme. Um mehr ging es ja auch nicht. Mein Problem mit der Kondensatorschaltung war wie gesagt das unangenehme Surren, wo auch immer das herkam... Deswegen habe ich zu FRAM gewechselt und speichere dort alles was ich brauche alle 0,5s rein...

Die zuletzt beschriebenen Probleme mit den Neustarts etc scheinen irgendwie mit dem LCD zu tun zu haben... ich hab ein anderes (baugleiches) angeschlossen, mit diesem Display gibt es keine Probleme. Eigenartig.

Das ganze läuft übrigens mit einem 9V-Block erstaunlich lange... Hab einen gebrauchten angesteckt, der hatte bei Start noch ca 8.7V. Ich konnte den Timer damit knapp 6 Stunden laufen lassen, mit dauerhaft angeschaltetem Displaylicht. Für meine Anwendung absolut ausreichend.