Wert in Variable beibehalten (Puffer?)

Hi

Wenn dieser Zählerwert das EINZIGE ist, was Du im EEprom unterbringen willst, kannst Du Das ebenso mit einer Adresse machen und so lange auf dieses Adress-Feld schreiben, bis Das tot ist. Dann 'einen weiter hinten' die gleiche Prozedur. Bei sekündlichem Schreiben hält der erste Adressbereich 100'000 Sekunden oder 27,7 Stunden. Knapp einen Tag also. Wenn Du jetzt noch berechnest, wie viele Bereiche Du im EEprom unter bekommst (wird ja wohl mehr als ein Byte sein, was Du speichern müsstest), und die EEprom-Größe dadurch teilst, hast Du die Lebenserwartung in Tagen bei 24 Stunden Laufzeit pro Tag.

Wenn Du statt FeRAM nach FRam suchst, kommt zumindest auf eBay mehr. Ein FRam kannst Du beschreiben wir ein RAM, Daten bleiben erhalten wie in einem EEprom, gibt's (mindestens) als I²C, SPI, Parallel. Die 4kbit (Angaben in kilo Bits = 512 Byte, also Wert durch 8) gibt's im DIL Gehäuse. Nicht viel Platz, aber für wenige Werte durchaus eine Überlegung wert.

MfG

Danke Jungs! der Adruino Uno mit Atmega328P hat 1kb = 1024Bit EEProm ein unsigned long hat 32 Bit, das wären 32 Adressbereiche wenn nun 1h am Tag jede Sekunde ein Wert darauf geschrieben wird sind das 60x60=3600 Zyklen wenn ein Adressbereich 100.000 Zyklen hält wäre das dann 27,8 Tage bei 32 Bereichen dann 888,9 Tage = 2,34 Jahre dann nehmen wir an, dass nicht jeden Tag sondern nur jeder 4. Tag ein aktiver ist, dann schon fast 10 Jahre

... wenn diese Berechnung richtig ist, sollte das genug sein, auch für 2 Variablen... muss man sich dann aber merken auf welchen Bereich man gerade schreibt? oder prüft man wieder alle durch nach dem Power on?

bei einem Fram Modul werden I/O's belegt. Wenn ein Display auf I2C hängt, kann nicht gleichzeitig ein anderes angeschlossen werden, ist das richtig? SPI und Parallel sagt mir noch nichts.

I2c-Module 'hören' immer auf eine eindeutige Adresse. Unterschiedliche Module haben unterschiedliche Adressen. Bei vielen Modulen und Sensoren (nicht bei allen)mit I2C hast Du die Möglichkeit die Adresse durch zu setzende Lötbrücken in einem gewissen Bereich einzustellen, wodurch Du mehr als ein Modul selben Typs am I2C betreiben Kannst. Mit SPI hab ich mich noch zuwenig auseinander gesetzt, zumindest von der Programierung her, aber soweit ich weiss, können auch bei SPI mehrere Module angeschlossen werden, dazu wird dann aber für jedes Modul eine CS Leitung (Chip Select) benötigt, um das gerade anzusprechende Modul auszuwählen Das Heist , du brauchst im Prinzip für jedes am Arduino angeschlossene SPI-Modul zusätzlich noch nen Digital Pin vom Arduino.

LG Stefan

FRAM ... sicher nett wenn man es zu hause hat. aber zum Abspeichern bei Powerdown, würden da nicht auch eine Dioden und ein kleiner Puffer-Elko in der Versorgungsspannung und eine Widerstand zu einem Analog-Eingang reichen?

D1/C1 zum Puffern R1 damit man an/unter Vref kommt

|500x375

20190714_100259.jpg|1024x768

und eine Widerstand zu einem Analog-Eingang reichen?

Ein Spannungsteiler wäre sinnvoller. Und Anschluss, nicht an den ADC sondern an den AC

Aber Grundsätzlich: Ja, der richtige Ansatz. (zumindest kein ganz falscher)

der Adruino Uno mit Atmega328P hat 1kb = 1024Bit EEProm

Falsch, der UNO hat ein 8192 Bit EEPROM.

bei einem Fram Modul werden I/O's belegt. Wenn ein Display auf I2C hängt, kann nicht gleichzeitig ein anderes angeschlossen werden, ist das richtig?

Ein Irrtum! Links: I2C Spezifikation I2C Bus Pullup Resistor Calculation I2C Level Shifter

combie: Ein Spannungsteiler wäre sinnvoller. Und Anschluss, nicht an den ADC sondern an den AC

nicht verstanden. AC ist für dich was?

Wenn ich einen externen Spannungsteiler mache dann könnte ich das Signal aber auch gleich wieder auf einen Digitaleingang legen. Aber ok, wo ein Widerstand in der Bastlerkiste liegt, wird wohl auch ein zweiter liegen...

AC ist für dich was?

Der eingebaute Analog Komparator. Geradezu ideal für solche Spielchen.

Sind die 100.000 schreib und lese Zyklen, d.h. jede Aktion ob lesen oder schreiben verringert die Lebensdauer?

immer wenn Bits gesetzt werden.

Quelle: https://github.com/PRosenb/EEPROMWearLevel

d.h. das lesen macht nichts, egal wie oft habt ihr einen eleganten Sketch für schreiben und überwachen, im Fehlerfall nächste Adresse?

Hi

Ne, aber der Ansatz ist doch denkbar einfach. Adresse 0: Die Adresse des Nuzbyte. Du liest also Adresse 0 und weißt, wo Dein Datenwert im EEprom gerade steht. Diesen liest Du aus, spielst damit, what_ever. Nun ändert sich dieser Wert, soll also möglichst zeitnah gesichert werden. Also schreibst Du diesen Wert an die aktuelle Adresse. Dann liest Du diesen eben geschrieben Wert zurück und vergleichst beide Werte. Wenn identisch: passt, wir sind fertig. Wenn ungleich: Speicherstelle tot, Adress-Counter erhöhen (+1) und speichern (Adresse 0) und den zu speichernden Wert an die nun neue Adresse speichern. Wieder auslesen, prüfen, ob identisch, ja-> passt Ein Nein sollte hier nicht vorkommen, da diese Speicherstelle noch jungfräulich ist, wenn doch, kannst Du aber auch Diese überspringen - dieser Passus sollte aber bei der Entwicklung tunlichst geprüft werden, sonst hast Du - ggf. Aufgrung Timing.Probleme, zig Speicherstellen tot erkannt, obwohl Du nur zu ungedultig warst ... oder so.

MfG

Ich sehe in dieser Vorgehensweise einen größeren Denkfehler:

Wenn ich schon [u]mehrere[/u] Inhalts-Speicherzellen mit ihren maximal erreichbaren Schreibzyklen "verbrannt" habe, dann ist die Zelle 0 in der die Adresse gespeicher wird wohl schon lange tot, die in die wird mit der Summe der Zellenzugriffe geschrieben.

Dann sollte man dann lieber gleich einen FRAM nehmen.

Gruß Tommy

Kann dem geschriebenen Wort nicht folgen ?

Tommy, Post meint wenn die ZIEL Zelle sich nicht mehr ändert, DANN die Adress-Zelle hochzählen. D.h. die Adress-Zelle ändert sich erst nach "rund 100.000", wenn also die erste Ziel-Zelle ausgefallen ist. Zumindest hätte ich ihn so verstanden.

Tun würd' ich es auch nicht so, wenn dann einen Ringspeicher wie Atmel auch vorschlägt, irgendwo gabs da deine AN...

Edit: diese da http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/doc2526.pdf

Danke - karma

Ich verstehe die Vorgangsweise, es in einen sauberen Sketch umzuwandeln, dazu fehlt mir noch etwas Knoff Hoff.

noiasca: Tommy, Post meint wenn die ZIEL Zelle sich nicht mehr ändert, DANN die Adress-Zelle hochzählen.

Ok, danke. Das war dann mein Verständnisfehler. Ich würde aber dann doch lieber einen FRAM nehmen. Ich habe mal den EEPROM von der DS3231 runter gelötet und da einen FRAm drauf. Funktioniert prima.

Gruß Tommy

4711: Ich verstehe die Vorgangsweise, es in einen sauberen Sketch umzuwandeln, dazu fehlt mir noch etwas Knoff Hoff.

pseudo: eeprom.get Adressspeicher, Zieladresse eeprom.put Zieladresse, neuerWert eeprom.get Zieladresse, tempWert Wenn tempwert != neueWert { Zieladresse++ eeprom.put Adresspeicher, Zieladresse eeprom.put Zieladresse, neuerWert }

evtl. das Schreiben/lesen/vergleichen in eine Funktion auslagern damit man sie rekursiv aufrufen kann.

So wie immer, Google ist dein Freund und findet sicher was fertiges: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=arduino+eeprom+wear+leveling

Andererseits, wenn ich mir wegen 100.000 sorgen machen muss ... dann überleg ich mir was anderes

Hi

Klar könnte man auch eine Ring-Speicher nehmen - aber auch Da müsste ich mir merken, WO ich denn überhaupt bin - die toten Zellen davor können ja 'was weiß ich denn' enthalten und bieten mir so keine Grundlage, wo mein aktueller Wert nun zu finden ist. Alternativ jede 'vorherige' Zelle mit dem Standard-Wert (meine EEprom wäre 255) 'aus-x-en' und schauen, ob ich irgendwo 'was Anderes als 255er finde'. Blöd, wenn das zuerst gespeicherte Byte 255 sein sollte - dann finde ich Das wieder nicht oder gehe fälschlicher weise davon aus, daß Das ein unbenutzter Bereich ist.

Da gefällt mir 'meine Methode' besser - eine Adresse (Die NUR geändert wird, wenn die Ziel-Zelle platt ist) und eine Ziel-Adresse. Wenn Schreiben erfolgreich, fertig, sonst Adresse+1 und erneuter Aufruf. Wenn wir uns hier in einer Endlosschleife befinden, ist das EEprom rundherum platt und der Arduino hat Seine Aufgabe mit Auszeichnung vollbracht. ... wenn's dann noch Strom gibt ...

MfG

Ringpuffer - braucht 2 Speicherbereiche, 1. für die Daten, 2. für den Zeiger Wenn man das dann laufen lässt müsste eigentlich noch ein 3. und 4. hinzukommen, für die defekten Bereiche im Speicherbereich und im Zeigerbereich. Aufteilung des Speicher wird schon interessant. Wenn nur 1 Zelle tot ist, sollte nicht gleich das ganze System tot sein, wäre meine Meinung dazu. Damit wird das übertrieben kompliziert und auch Fehleranfällig und benötigt viel Sketch. Meiner Meinung sicherlich die bessere Wahl für die Lebensdauer, aber unnötig. Dann wäre mein Schritt zum FRAM.

Meine Entscheidung zum EEPROM wäre nun so lange die Zelle zu beschreiben bis sie tot ist, dann die nächste und nach Stromausfall muss das Ende gesucht. Einmaliges Nullen wäre verm. notwendig, das könnte mit einem Initialisierungs-Sketch gelöst werden, der dann wieder überschrieben wird.

Ist meine These korrekt?

Google etwas zu dem Thema. Zusammengefasstes Halbwissen: Atmel gibt eine beschränkten Schreibzyklus an X Schreibeoperationen innerhalb der gewährleistet ist, dass der gespeicherte Wert eine Dauer von T gehalten werden kann/wieder gelesen werden kann. Das unmittelbare Lesen nach einem Schreiben gewährleistet nicht, dass der Wert auch viel später wieder gelesen werden kann. D.h. die Zelle ist eigentlich schon lange "ausgelatscht" bevor du es mit einer unmittelbaren Lesung auf Korrektheit kontrollieren kannst.

Ein Ringspeicher - so wie in der AN2526 - verteilt die genutzten Daten eben auf die (fast) ganze EEPROM Kapazität und verlängert somit die Nutzbarkeit des EEPROM.