Sage mal, nur für mich:
Was hat Dir denn vor nem halben Jahr nicht an der Antwort gepasst?
Das Problem ist, dass die "wiper resistance" bereits 50Ohm hat, bei einem 1KOhm digipot mit 256x Schritten. Nachzulesen auf Seite 4 im Datenblatt (https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/AD8400_8402_8403.pdf)
Sofern ich das richtig verstanden habe ist das also der Minimalwiderstand.
Schritte je 4Ohm wären jedenfalls akzeptabel (wären 15x Positionen in der Anzeige), daran liegt es nicht.
Du hast im September das ohne Reaktion(!) im Sand verlaufen lassen.
Jetzt bist Du bei fast Post 70.
Du suchst etwas, was Dir 60 Ohm abbildet.
Denn die 15Ohm sind längs.
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|/| 60Ohm
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| | 15Ohm
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--+
Bist Du sicher, das beide Geber-R linear laufen?
Hast Du das jeweilige Original mal nachgemessen - gerade stehend und Literweise?
Hast Du irgendwo erwähnt um was für ein Fahrzeug es sich handelt? Vielleicht hat es ja einen Sinn, das die Füllstände anders erfasst werden..
Tacho 2 hat doch Elektronik drumrum, die alles mögliche umbiegen kann. Bei PWM kann man die Kennlinie ebenfalls beliebig verbiegen, so daß alles zusammenpaßt.
JA... Genau darauf will ich raus!
Das war damals schon mein Problem, das ich mich nicht auf irgendwelche Werte verlassen habe.
Es heisst eingangsseitig...
Sensor Unit and Fuel Pump (MAIN) und danach noch Sensor Unit (SUB)
Da kommt irgendwas raus.
Und ohne zu wissen was, wird das nur raten.
Hast Du gelesen, was für ein Fahrzeug? ![]()
Fahrzeug vom Tacho 1 ist ein Nissan Stagea M35 250T, vom Tacho 2 ein Nissan R35 GTR.
Die Sensoren SUB und MAIN sind in Reihe, das Bild rechts im Post 1 ist im originalen Werkstatthandbuch so abgebildet. Fuel Pump hat in diesem Fall nichts mit dem Aufbau zu tun, denn es ist nur die Beschreibung des Steckers B27, bei welchem Kabel für den MAIN Sensor als auch für die Pumpe enthalten sind.
Ich habe keine Erklärung, warum zwei eigenständig verstellbare R in Reihe verbunden an zwei Stecker B27/B28 den Inhalt des Tanks auf 60 Ohm abbilden sollten.
Das könnte bedeuten, das versucht wird mit 2x 30Ohm in Reihe ein schräg stehen zu detektieren.
Aber das halte ich doch für gewagt.
Und bin dann wieder raus, da ich das nicht zusammenbringe.
Welche Spannungen misst du zwischen GND und 38 bei den Dutycycle-Werten?
Und passen diese Spannungen mit den Spannungen zusammen die du mist wenn du verschiedene Widerstande statt Transistorschaltung benutzt?
Hast du mal ausprobiert was angezeigt wird wenn man noch einen Glättungskondensator dazunimmt? Ein Elektrolytkondensator (kurz "Elko" genannt) 470 µF / 25V

Die Spannungsangabe auf dem Elko kann auch höher sein das schadet ja nix. Die Spannungsangabe ist die Spannung die der Elko maximal mitmacht.
Wenn man einen Elko mit 25V oder 63V an 12V ist alles I.O. Nur 16V wäre ein bißchen knapp.
vgs
Spannungen messe ich heute Abend mal aus.
Hinsichtlich einem Kondensator müsste ich mal einen Kumpel fragen, ob der einen rumzuliegen hat, dann könnte ich das auch gleich testen oder müsste einen bestellen.
War der Ansatz mit dem duty cycle richtig oder meintest du ein Antakten über frequenz (tone())?
Habe mir gestern doch noch den Motor bestellt den du gepostet hattest, der zwar für die Box zu groß ist, aber einen Poti wird drehen können. Dann kann ich hinsichtlich der Potiversion ggf. schonmal den Code fertig machen und dann im Nachhinein immernoch versuchen mit den Bauteilen runterzuskalieren. Einen Drahtpoti bestelle ich auch gleich, das gab es bei dem anderen Händler leider nicht wo ich mehrere Sachen bestellt hatte.
tone() erzeugt ein Rechtecksignal mit verschiedenen Frequenzen. Die Einschaltzeit ist dabei immer 50%. Das funktioniert nur ein bißchen. Nur ein bißchen weil der Rest der Schaltung schon irgendwie ein bißchen frequenzabhängig sein wird.
PWM bedeutet Puls-Weiten-Modulation. Die Einschsaltzeit wird variiert. Dadurch ergibt sich im mittel über die Zeit ein unterschiedlich großer Strom = unterschiedlich großer "Widerstand"
Das Bild hier zeigt das

Die rote Linie ist der Widerstand der sich im Mittel einstellt.
Der Elko nivelliert die Unterschiede aus. Der Elko glättet.
Da die innere Beschaltung der Tacho-Tankanzeige2 unbekannt ist, muss man da verschiedene Sachen ausprobieren.
vgs
Vielen Dank für die Erläuterung.
Ich hatte heute endlich Zeit mich nochmal damit zu beschäftigen, auch weil ich den Kondensator an Dienstag abholen konnte.
Beim erneuten Testen mit und ohne Kondensator viel mir auf, dass die PWM jetzt reibungslos funktioniert. Sogar besser als wenn ich einen Kondensator integriere. Ich vermute, dass es daran lag, dass ich vermutlich die Masse vom Tacho nicht mit der Masse vom Arduino verbunden hatte. Aber ich möchte hier auch nicht großartig spekulieren um mich nicht vollends dem Spott preiszugeben :).
Ich habe als Erstes nochmal die Widerstände direkt am Tacho gemessen und mich letztendlich dafür entschieden (der Einfachheit halber und weil es vermutlich auch Original so ist) für 100% Füllstand einen 10 Ohm Widerstand zu nehmen. Dabei steht die Nadel dann etwas über den letzten Strich drüber hinaus.

Anschließend habe ich einen Testaufbau gemacht wie im nächsten Bild zu sehen und mittels PWM den Transistor angesteuert. Die dabei im serial monitor angezeigten duty-Werte habe ich dann notiert. Diesen Versuch habe ich jeweils mit und ohne Kondensator durchgeführt.


(bin nicht gut in Diagrammen erstellen
)
Nach Abschluss aller Tests bin ich nun zu folgendem Aufbau und Code gekommen.
int pwm_pin = 6;
int poti_pin = A0;
int output;
int pwm_value;
void setup() {
pinMode(pwm_pin, OUTPUT);
Serial.begin(9600);
}
void loop() {
output = analogRead(poti_pin);
pwm_value = map(output, 369, 28, 129, 255);
analogWrite(pwm_pin, pwm_value);
Serial.println(pwm_value);
delay(1);
}
Den Referenzwiderstand sollte man natürlich anpassen an den zu erwartenden Maximalwiderstand der Tanksensoren. Die ersten beiden Zahlen sind dann durch Probieren angepasst worden, wobei ich mich beim Ändern der Zahlen im seriellem Monitor an den ausgegebenen duty cycle Werten orientieren konnte.
edit
Der Fehler in den beiden Bildern mit dem falsch eingezeichneten Transistoren sind behoben. Die jetzt eingefügten Bilder zeigen den Aufbau so wie er aktuell bei mir angeschlossen ist und funktioniert.
Mich beschleicht der Verdacht, daß Du den Emitter des Transistors in der Zeichnung falsch verbunden hast (E-C vertauscht).
Du hast Recht. Das habe ich beim Erstellen der Zeichnung falsch gemacht. Danke für den Hinweis.
edit
Die Bilder habe ich soeben korrigiert.
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