Wieso hat Arduino 5V und alle Sensoren und andere Module nur 3,3v?

Guten Tag, wieso wird die Arduino mit 5V output gebaut, obwohl sehr viele (fast alle "neue" module) nur mit 3.3V betrieben werden können?

Hat es irgendwie einen Tieferen Sinn. Oder ist es so, weil das Arduino schon so "alt" ist.

Eigentlich müßtest du den Entwickler fragen. Ein Grund ist aber, der normale Arduino wird mit 16 MHz betrieben und das geht nur mit 5V. Bei 3V3 sind als max. Frequenz nur 12 MHz möglich, laut Datenblatt... Aber wo ist das Problem? Und was sind "coole" Sensoren für dich?

Coole durch neue ersetzt. xbees, rfm12b, oled displays. etc Bzw, bis jetzt habe ich nur 3.3v module gesehen.

Warum kommt aus der Steckdose Wechselstrom und nicht Gleichstrom?

Deine Frage zu den Modulen ist hinfällig. Wo ist dein Problem mit 3.3V Komponenten? Du kannst ohne viel Zusatzhardware 3.3V Geräte betreiben. Wenn du viel mit 3.3V zu tun hast, nehm den Due. Es gibt aber genügend neue Sachen, die eben nicht für 3.3V sind. zB WS2812B

Eigentlich laufen die meisten mit 5V... ;) Meine alle-ich hab kein einziges (Modul, Breakout oder wie auch immer), was nur mit 3.3V läuft. Und ich glaub schon, dass ich ne ziemliche Menge so Sachen hab: kompass, Beschleunigungssensoren, TFT`s, Motortreiber,LCD, Temperaturfühler, Helligkeitssensoren, Ultraschall, Infrarot......hab noch nicht ein einziges mal 3.3V gebraucht. In der Regel ist das für die eigentlichen Sensoren zwar richtig, aber die kompletten Module sind schon für 5V ausgelegt. Die haben dann wohl nen eigenen Spannungswandler mit drauf. Da du grade OLED-Displays erwähnst: ich hab so ein kleines Crius (oder so ähnlich)- läuft fein an 5V.

Dass diese Sensoren prinzipiell für 3.3V ausgelegt sind, hat durchaus Sinn: somit kann man sie nämlich mobil schon mit einer Lithium-Akku-Zelle betreiben. Und inzwischen gibts auch Arduinos (jedenfalls aus China), die man auf 3.3V umschalten kann. Bedenke mal, dass kein Mensch wegen den "paar" Arduinos nun solche Dinger herstellen wird, die werden industriell in Grosserien gefertigt, und dann natürlich so ausgelegt, dass sie in praktisch jedes Handy, Armanduhr, Tablet....verbaut werden können.

Das hat einfach historische Gründe.

Und, ja, die ATmegas sind vom Konzept her "alte" Prozessoren.

Früher war einfach 5V "die" Spannung für digitale Elektronik. Daher waren auf lange Zeit die Microprozessoren eben auch auf 5V ausgelegt. Inzwischen sind die Technologien schon soweit fortgeschritten, die Strukturen schon so klein und Frequenzen so hoch, dass 5V Corespannung ein echtes Hindernis sind: Zu viel Verlustleistung, zu hohe Spannung für die kleinen Strukturen.

Deshalb ging man irgendwann den Schritt zu kleineren Spannungen, zuerst 3,3V

moderne Microcontroller, wie der TriCore von Infineon oder die AVR32 Serie von Atmel haben inzwischen eine Corespannung von nur 1,5 bzw 1,8V. Um trotzdem kompatible I/Os zu haben wird die Peripherie mit 3,3V gespeist, teilweise sogar 5V und die Pegelwandler sind auf dem Chip integriert. Nach aussen wirkt er wie eine 3,3V Microcontroller, intern läuft er mit 1,8V.

So hat sich 3,3V als der "neue" Standard für digitale Schaltungen gebildet.

Vielen Dank für gute Erklärung guntherb. Es war für mich als neuling einfach seltsam, wieso Arduino mit 5V und der rest mit 3.3V arbeitet. Jetzt ist alles klar.

@sschultewolter Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Und eine Frage mit eine andere zu beantworten, die zu dem auch nichts gemeinsames mit der Anfangs frage hat ist recht niveaulos.

"Warum kommt aus der Steckdose Wechselstrom und nicht Gleichstrom?" Diese Frage lässt sich googeln.

Und ich habe kein "Problem" damit. Ich war nur neugierig wieso das so ist.

Was heißt niveaulos? Es gibt genauso dumme Fragen, wie auch dumme Antworten. Du meckerst - zumindest kam mir das so vor - über den Arduino, da er scheinbar nicht mehr mit aktuellen Komponenten kompatibel ist.

Meiner Meinung nach sind die 5V deutlich komfortabler als die 3,3V. Es ist einfacher, wenn auch nur minimal, einen Pegel von 5 auf 3.3V zustellen mittels Spannungsteiler. Beispielsweise möchte ich weiße Leds direkt am Arduino betreiben. Das Problem ist, idR benötigen diese 4V bei 20mA. Mit 3,3V komme ich da nicht hin und muss die Spannung hochsetzen, bspw. StepUpWandler.

Hmmmm...

gibt keine dummen Fragen, aber Fragen, auf die man dumme Antworten geben muss...

imho war weder die Frage nach den 3,3 Voltmichs noch die Antowort mit dem DC/ AC dumm.. ein simples 'ey, so isses halt' hätte keinem geholfen..

Krass finde ich als alter Elektronenklempner schon die Tatsaceh, das die Abstände mittlerweile so klein sind, dass sogar schon 5 V 'Funken sprühen'...

Greetz, Linpo