Wireless Connection mit Dehnmessstreifen

Hallo zusammen, ich bin Neuling hier und kenne mich noch nicht allzu gut mit der ganzen Thematik aus. Ich habe im Forum bisher nichts finden können. Es geht darum, dass ich die Messung einer DMS-Schaltung auf einer rotierenden Welle kabellos mit dem Arduino auslesen möchte. Bloß die 433mHz Sender-Empfänger Variante wäre sinnvoll, wenn da nicht das Problem der Kabelverbindung mit einem zweiten Arduino wäre.. vielleicht hat jemand einen Tip für mich womit ich weiter arbeiten kann.

Danke schonmal für eure Hilfe

Hi

Worin besteht Dein Problem? Der Sensor muß an irgend einen µC, Der dann per Funk Dessen Werte versendet. Ob's ein Arduino sein muß/sein darf, liegt an den Gegebenheiten.

Hast Du den Aufbau soweit am Laufen? Also Arduino 1 fragt den DMS ab und sendet die Werte, und Arduino 2 empfängt den Kram und zeigt Das an?

Ohne Funktion wirst Du Dir über den mechanischen Aufbau noch keine Gedanken machen müssen.

MfG

jorkan: ..... Es geht darum, dass ich die Messung einer DMS-Schaltung auf einer rotierenden Welle kabellos mit dem Arduino auslesen möchte. Bloß die 433mHz Sender-Empfänger Variante wäre sinnvoll, wenn da nicht das Problem der Kabelverbindung mit einem zweiten Arduino wäre.. vielleicht hat jemand einen Tip für mich womit ich weiter arbeiten kann.

Danke schonmal für eure Hilfe

Warum muss es Funk sein ? Bedenke bitte, auch der Sensor mit entsprechender Elektronik (Arduino usw.) braucht Spannung/Strom, also müssen da Kabel hin und da kannst du dann über weitere Adern auch die Daten schicken.

Bloß die 433mHz Sender-Empfänger Variante wäre sinnvoll, wenn da nicht das Problem der Kabelverbindung mit einem zweiten Arduino wäre..

Jetzt verstehe ich Dich nicht. Was ist das Problem mit einem Sender/Empfänger? Der Sender dreht sich mit der Welle und der Empfänger sitzt außen.

Grüße Uwe

HotSystems:
Warum muss es Funk sein ?
Bedenke bitte, auch der Sensor mit entsprechender Elektronik (Arduino usw.) braucht Spannung/Strom, also müssen da Kabel hin und da kannst du dann über weitere Adern auch die Daten schicken.

Weil der DMS auf die Welle zwischen Motor und Last geklebt ist bei Rotation der Welle dessen Verdrehung messen soll. Nur so kann man genau den Leistungsverbrauch der Last in Funktion der Drehzahl ermitteln.

Grüße Uwe

uwefed: Weil der DMS auf die Welle zwiscehn Motor und Last geklebt ist bei Rotation der Welle dessen Verdrehung messen soll. Nur so kann man genau den Leistungsverbrauch der Last in Funktion der Drehzahl ermitteln.

Grüße Uwe

Ahh ok, danke Uwe.

Diese Erklärung hätte ich vom TO erwartet. Verstehe nicht wieso die Fragesteller immer alles hier voraussetzen. ;)

Somit ist es doch deutlich. Er nimmt einen Pro Mini mit Batterien, seinen Sensor und einen Sender. Sollte aber nicht die billigste Variante sein.

Evtl. reicht da ja auch ein ATtiny aus.

Da werfe ich doch mal ketzerisch in die Diskussion, dass Schleifringe schon lange erfunden wurden ;) Die könnte man wenigstens für die Versorgung in Erwägung ziehen.

Gruß Tommy

Wenn es etwas für Dauereinsatz sein soll und nicht nur ein Studienobjekt, dann kann man sich die Arbeit machen mittels Magneten und einer Wicklung einen Generator zu bauen, der die Versorgungsspannung der Elektronik produziert. Eine Welle die dreht hat man ja schon.

Datentransfer kann auch optisch oder über 2 Spulen erfolgen wie beim Videokopf bei den alten Videorekordern.

Wenn man 2 Schleifringe benutzen will dann kann man darüber die Versorgungspannung und auch Daten schicken.

Grüße Uwe

jorkan: Hallo zusammen, ich bin Neuling hier und kenne mich noch nicht allzu gut mit der ganzen Thematik aus. Ich habe im Forum bisher nichts finden können. Es geht darum, dass ich die Messung einer DMS-Schaltung auf einer rotierenden Welle kabellos mit dem Arduino auslesen möchte. Bloß die 433mHz Sender-Empfänger Variante wäre sinnvoll, wenn da nicht das Problem der Kabelverbindung mit einem zweiten Arduino wäre.. vielleicht hat jemand einen Tip für mich womit ich weiter arbeiten kann.

Danke schonmal für eure Hilfe

Um was für einen Antrieb handelt es sich an dieser Welle. Es geht ja anscheined um die Messung des Drehmoments einer Maschine.

Soweit ich weis gibts dazu ferige Kupplungen die den ganzen Kram mit drin haben. Wenn es sich um einen elektrischen Antrieb DS handelt kann man auch ganz gut durch Messung des Wirkstroms das Drehmoment errechnen. Neuere Frequenzumrichter haben die Funktion schon mit drin. Bei GS Antrieben ist der Strom proportional zum abgegebenen Drehmoment.

Heinz

Also die Welle wird über einen elektrischen Motor mit einer konstanten Drehzahl angetrieben. Die Änderung des Drehmoments in Form der Verdrehung der Welle durch einen mechanischen Widerstand an der Welle soll dann mittels DMS gemessen werden. Da der Bauraum nicht allzu groß ist sollte das ganze so kompakt wie möglich sein und der Messwert kabellos übertragen werden.

Durch eure Antworten und Recherche habe ich mir nun folgendes überlegt: einen Arduino Nano mit einer Stromversorgung über eine 9V Block-Batterie und einem DC-DC Converter auf 5V. Dazu das 433MHz RX/TX Modul mit dem Sender an der Arduino Nano und dem Empfänger am Arduino außerhalb der Messstelle. Ist das Ganze soweit realisierbar?

Hallo,

Um welche Drehzahlen handet es sich, vermute mal es ist ein DS Motor mit 1450U/min oder so was ähnliches. Wenn der ganze Kram mit rotieren soll must Du dir noch Gedanken um die Zentrifugalkräfte machen und um die Beschleunigung beim starten des Motors.

Wenn es sich um einen Asynchron-Motor am kostanten Netz handet muss Du auch die Drehzahl messen, das sich die angegebene Drehzahl auf dem Typenschild auf die Nennleistung bezieht.

Heinz

Um welche Drehzahlen handet es sich, vermute mal es ist ein DS Motor mit 1450U/min oder so was ähnliches. ..

Es werden in unterschiedlich großen Schritten bis zu maximal 3000 U/min.

Wenn der ganze Kram mit rotieren soll musst Du dir noch Gedanken um die Zentrifugalkräfte machen und um die Beschleunigung beim starten des Motors.

Das ganze wird an der Innenseite einer Hohlwelle befestigt werden, daher dürfte das doch kein Problem darstellen. Entschuldige, aber verstehe nur nicht so ganz was das mit meiner Ausgangsfrage zu tun hat?!

jorkan: ..... Das ganze wird an der Innenseite einer Hohlwelle befestigt werden, daher dürfte das doch kein Problem darstellen. Entschuldige, aber verstehe nur nicht so ganz was das mit meiner Ausgangsfrage zu tun hat?!

Wie soll man dir helfen, wenn man nichts von deinem Projekt kennt. Also kommen da Fragen zu den Dingen, die auch am Rande berücksichtigt werden müssen.

jorkan: Es werden in unterschiedlich großen Schritten bis zu maximal 3000 U/min.

Das ganze wird an der Innenseite einer Hohlwelle befestigt werden, daher dürfte das doch kein Problem darstellen. Entschuldige, aber verstehe nur nicht so ganz was das mit meiner Ausgangsfrage zu tun hat?!

Die Hohlwelle dürfte dann als Faradayscher Käfig wirken und da wird nichts an Funk raus kommen. Also wenigstens das Funkmodul wird außen drauf müssen.

Gruß Tommy

Tommy56: Die Hohlwelle dürfte dann als Faradayscher Käfig wirken und da wird nichts an Funk raus kommen. Also wenigstens das Funkmodul wird außen drauf müssen.

Gruß Tommy

Die Antenne wird da reichen. Da wird aber ein gute Konstruktion notwendig sein, damit die nicht wegfliegt. ;)

Ok, kommt auf das Modul an, ob die Antenne extra anschließbar ist. aber stabil sollte sie sein.

Gruß Tommy

jorkan: Es werden in unterschiedlich großen Schritten bis zu maximal 3000 U/min.

Das ganze wird an der Innenseite einer Hohlwelle befestigt werden, daher dürfte das doch kein Problem darstellen. Entschuldige, aber verstehe nur nicht so ganz was das mit meiner Ausgangsfrage zu tun hat?!

Hallo

stimmt, Deine Anfangsfrage hast Du Dir in #9 beantwortet, und das ist auf dem Tisch auch realisierbar. Also bau alles auf dem Tisch zusammen und teste es. Dann bau alles in Deine Hohlwelle ein, mische gut durch, und sende es nach aussen.

Du wirst noch einen Verstärker benötigen, da die Widerstandsänderung der DMS sehr klein ist. Wie viel das letztlich ist,hängt vom Typ ab und ob Du mehrere DMS zu einer Brücke zusammenschaltest. Und natürlich von der Welle wo du die Dinger draufklebst, denn die muss sich ja irgendwie verdrehen.

Drehmomentaufnehmer

Dehnungsmessstreifen

Tommy56: Ok, kommt auf das Modul an, ob die Antenne extra anschließbar ist. aber stabil sollte sie sein.

Gruß Tommy

Stimmt natürlich. Allerdings kenne ich keine 433 MHz-Module auf denen die Antenne integriert ist.

HotSystems: Die Antenne wird da reichen. Da wird aber ein gute Konstruktion notwendig sein, damit die nicht wegfliegt. ;)

Wie wäre es mit dem RXB6 Receiver Modul? Würde das reichen oder benötigt der Sender trotzdem noch die Antenne? Und ist es dann noch nötig den Sender außerhalb der Hohlwelle zu verbauen oder gilt hier 'wer nicht wagt der nicht gewinnt'? :D

stimmt, Deine Anfangsfrage hast Du Dir in #9 beantwortet, und das ist auf dem Tisch auch realisierbar.

Super, das freut mich zu hören :)

Du wirst noch einen Verstärker benötigen, da die Widerstandsänderung der DMS sehr klein ist. Wie viel das letztlich ist,hängt vom Typ ab und ob Du mehrere DMS zu einer Brücke zusammenschaltest. Und natürlich von der Welle wo du die Dinger draufklebst, denn die muss sich ja irgendwie verdrehen.

Genau ich möchte eine Vollbrücke aus vier DMS bauen, um die Verdrehung der Welle zu messen damit ich Rückschlüsse auf das wirkende Drehmoment am Ende der Welle schließen kann. Dort befindet sich ein Fluid mit unterschiedlicher Viskosität wodurch ein Drehmoment auf die Welle übertragen wird. Was die Verstärkung angeht bin ich noch keiner Lösung fündig geworden. Mein Ansatz wäre es einen Instrumentenverstärker (Link unterhalb) mit einer Stromversorgung wieder über eine Batterie zu nutzen.

https://www.reichelt.de/instrumentenverstaerker-1-fach-dip-8-ina-105-kp-p8775.html?&trstct=pos_1

jorkan: Wie wäre es mit dem RXB6 Receiver Modul? Würde das reichen oder benötigt der Sender trotzdem noch die Antenne? Und ist es dann noch nötig den Sender außerhalb der Hohlwelle zu verbauen oder gilt hier 'wer nicht wagt der nicht gewinnt'? :D ......

Welchen Empfänger du da verwendest, ist erst mal egal. Ein Sender muss richtig abgeschlossen sein. Das heißt, du musst eine richtig angepasste Antenne anschließen, damit der Sender funktioniert. Ohne Antenne produziert der Sender kein richtiges Signal, sondern nur Störungen. Also ohne Antenne wird das nichts. Und diese muss außerhalb der Hohlwelle sein.

Du kannst versuchen, die Antenne an das Ende der Welle, direkt an die Öffnung zu montieren. Aber ob die dann überhaupt noch richtig angepasst ist, bezweifel ich. Probier es aus. Bedenke, eine optimal angepasste Antenne hat eine Länge von 17,4 cm und darf dann nicht geknickt sein, da sich das wieder negativ auf die Anpassung auswirkt.