WS2812B definierter Zustand beim Einschalten ?

Hallo,
Ich habe hier meine Uhr Baustelle aus WS2812 Led's

Besteht aus fertigen WS2812B Stripes und auch aus WS2812B SMD Leds die auf einer Platine angebracht sind.

Da eine Uhr keinen Sinn macht wenn keiner draufschaut schalte ich die Stripes nach einer Minute aus wenn sich im Raum nichts mehr bewegt. (Mit einem PIR Sensor)

Das Abschalten mache ich mit P-Kanal Mosfets, schalte damit die 5V VCC von den Stripes aus.

Beim Einschalten der Stripes ist ab und zu ein sehr kurzes Flimmern der Leds zu sehen.
Im Code schalte ich den FET durch und in der nächsten Zeile schreibe ich die Daten.

Trotzdem ist manchmal für ca. 0.1 ... 0.3 Sek dieser nicht definierter Zustand zu sehen.

Meine Meinung ist zwar das es keine Lösung für dieses Problem gibt - Ist auch nicht so schlimm.
Aber wenn ihr eine Idee habt ?

Hast du mal probiert einfach etwas zu Warten zwischen dem Schalten der Spannung und dem Schreiben der Daten? Die Controller der ICs brauchen vielleicht etwas bis sie anlaufen.

Damit die WS2812 nicht kaputtgehen mußt Du vor dem Ausschalten das DatenPin hochohmig, sprich als Eingang schalten. Beim Einschalten in umgekehrter Reihenfolge.
Grüße Uwe

uwefed:
Damit die WS2812 nicht kaputtgehen mußt Du vor dem Ausschalten das DatenPin hochohmig, sprich als Eingang schalten. Beim Einschalten in umgekehrter Reihenfolge.

Danke für den Tip.
Habe es eingebaut - Erstmal wie man so sagt "quick'n dirty".
FastLED hat die Kontrolle über den pin, eine Instanz ist erzeugt und ich ändere von außen den pinmode.
Nicht schön, besser wäre es eine Methode in der Klasse einzubauen. (Werde ich später mal machen)

Das Verhalten ändert sich jedoch nicht, beim Einschalten blinken die Led's manchmal kurz auf.
Wenn ich etwas warte und dann die Daten schreibe wird es noch ausgeprägter.

Es ist wohl so das die IC's nach dem Einschalten manchmal zufällig Daten != 0 enthalten.
Mit dem Schönheitsfehler muss ich wohl leben.

Allein schon wegen dem Tip mit dem Pinmode war meine Frage nicht umsonst.

Moin !

Muss dieses Thema mal wieder nach oben holen.
Habe das gleiche Problem.

Hat jemand da evtl. eine Lösung? Dieses unkontrollierte Aufleuten nach dem Start ist ziemlich unschön. Vor allem wenn man die RGB Stripe als indirekte Beleuchtung im wohnzimmer nutzen will.
Das krieg ich bei meiner Frau so nie abgenommen :disappointed_relieved:

Grüße Dominik

Nach dem Einschalten ist der Zustand der LEDs undefiniert. Da kann alles mögliche passieren und das ist nicht zu verhindern.

Je nach Hersteller und konkreter Installation (fetter Stützelko, um LED Spannung zu stabilisieren?!) muss man nach dem Einschalten ein paar ms warten, bevor vom MC gesendete Daten korrekt verarbeitet werden.

Ich halte es für keine gute Idee, LED Controller im laufenden Betrieb ab- und anzuschalten.

Besser ist es, die RGB Werte für jede LED auf 0 0 0 zu setzen - auch wenn sie dann natürlich trotzdem mehr Strom ziehen, als komplett abgeschaltete Controller.

Beste Grüße,

Helmuth

hi,

das halte ich auch für die bessere lösung. vielleicht mißt ja jemand mal, was eine bestimmte anzahl 2812er mit 0,0,0 ziehen...

gruß stefan

Hi,

es sind beim WS2812 (und auch beim LPD8806) ca. 0,5 mA Standbystrom. Ashley M. Kirchner sagt im FastLED Forum, er hat 0,58 mA pro LED an kurzen Strips gemessen.

Nach meiner Erfahrung variiert der Wert je nach Hersteller / Produktionscharge und hängt natürlich auch davon ab, wie nah man die Controller an 5V betreibt (Spannungsabfall zwischen Einspeisepunkten).

Wenn man ohnehin keine volle LED Helligkeit benutzt, kann man auch die Betriebsspannung leicht senken (verschiebt jedoch die Farbtemperatur, also das RGB Mischungsverhältnis), um den Ruhestrom zu minimieren.

Bei Reduzierung von Ub in Richtung 3,5V wird zuerst blau merklich schwächer, danach grün. Unterhalb von 3,5 V wird die Auswertung der Inputdaten unzuverlässig.

Wenn man die Betriebsspannung reduziert, unbedingt auch den Pegel der Datenleitung reduzieren - die verschiedenen (und sich teilweise widersprechenden) Datenblätter sagen zwar, der Signalpegel darf bis zu 0,5V über der Betriebsspannung liegen, aber ich würde das nicht ausreizen.
MC mögen einfach grundsätzlich keine Signalspannungen > Ub, außer sie sind explizit dafür designed.

Gruß,

Helmuth

hi,

das bedeutet also, daß eine equinox bei 60 WS2812ern

0,5mA * 5V * 60Stk. also 150mW

zieht. dann verbraucht man in 9 monaten eine kilowattstunde? sehr wenig. gut so...

gruß stefan

Ich nehme an, dass die Wirkungsgradverluste + der Eigenbedarf vom Netzteil deutlich größer sind, als der Ruhestrom der angeschlossenen Elektronik. :wink:

Beste Grüße,

Helmuth

Moin !

Nach dem Einschalten ist der Zustand der LEDs undefiniert. Da kann alles mögliche passieren und das ist nicht zu verhindern.

Das habe ich befürchtet. Damit sind die Teile bei mir raus und werden durch normale RGB Streifen mit 3 Treibern ersetzt.

Grüße