XBee Reichweitenabschätzung

Moin, sicherlich schon zu Tode gekaut, aber trotzdem: habe ich Chancen, per XBee aus dem Keller in den 2. Stock zu funken? Soweit ich sehe zwei Betondecken, aber andererseits das Treppenhaus ist kpl offen. Datenrate ist minimal, vermutlich 1bit/h (sic) - muß nur ein paarmal am Tag einen Tastereingang triggern...

Alles nur eine Frage der Dämpfung und der Antennen. Ohne Richtantennen stelle ich mir das aber schwierig vor.

Udo

vielleicht dass ultraschall weit genug kommt ?

Naja, ich glaube nicht daß er mit Ultraschall weit kommt :wink: . Meiner Einschätzung nach kommt man damit (je nach Leistung) nicht mal durch ne dicke Plastiktüte.

Mit Richtantennen wie Udo schon sagte,
oder was mir dazu noch einfällt, wären diese “Stromnetz-Netzwerke” (weiß gerade nicht wie diese Systeme heißen). Wenn der Sender und Empfänger auf der selben Phase sind UND kein Filter in der Leitung… Könnte es möglicherweise sogar hervorragend funktionieren. Da geht mehr als 1 Bit pro Stunde :wink:

aber er sagt dass das treppenhaus offen ist, da braucht man nicht durch mauer zu gehen.

Das ist schon ein brauchbarer Gedanke, aber ich glaube dass in dieser Wellenlänge und insbesondere der Reflexionen des Treppenhauses "unten" kein brauchbares Signal ankommt.

Ok, schlagt mich: Wenn man nur 1 Bit pro Stunde senden will.... Vielleicht käme bei ordentlicher Positionierung des Senders und Empfängers sogar eine Verbindung zustande.

Wenn sowas funktioniert, dann gehört es in den Arduino Playground.

Ich selbst habe es mit einem typischen Wlanrouter und Laptop probiert, in meinen Keller zu kommen. 3 Betondecken ! Ich hatte sogar manchmal Empfang. Dies ist aber Nutzlos weil man den "Steuerbefehl" nicht "sicher" absetzt. Wir legen mal den Wlan Sendeleistungs Standart zu Grunde.

Ich könnte mich jetzt auch gut ausreden, weil mein Keller 3 Stockwerke unter mir ABER mit Kabel verbindbar ist.

Bevor ich es vergesse: Stromleitungsnetzwerke als Suchbegriff führt einen auf den Weg ;)

Wetten, daß er mit 1bit/h Bandbreite und nicht Latenz meint? D.h. er will garantiert nicht mehr als ein paar Sekunden Latenz. Wenn dem so ist, dann braucht er zwangsläufig mehr Bandbreite.

Gruß, Udo

Udo, wie anfangs gesagt, ich will erstmal etwa alle Stunde einen Tastereingang betätigen, alles weitere erledigt das geschaltete Teil. Und ob das dann 'n paar Sekunden mehr oder weniger dauert, ist absolut egal.

Wenn das geht wäre es schön von mehreren Stellen im Haus mit einem Sender diesen "Klick" drahtlos zusätzlich auslösen zu können, mehr braucht es nicht.

@Realizer: >Stromleitungsnetzwerke als Suchbegriff ich bin irgendwie doof, ich finde keine Suchfunktion in diesem Forum, hilfts Du mir bitte drauf?

Danke!

Ja, hier im Forum gibts auch nichts mit Stromnetzwerk. Ich meinte eher Google ;) Und die Suchfunktion ist gaaanz oben rechts hier. Da steht "Search"

http://www.benutzer.de/Stromnetzwerk.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-DSL-WLAN-Kurs-Stromnetzwerk-einrichten-471326.html

http://de.wikipedia.org/wiki/PLC-BUS

Allerdings habe ich selbst auch noch keine Erfahrungen gesammelt. Wenn man jedoch in der Lage ist mit dem Arduino und einem Netzwerkshield eine Verbindung zu einem Computer aufzubauen, dann kann man über fertige "Stromnetzwerk - Modems" auch bis in den Keller kommen.

Ah, hier hab ich noch was gefunden: http://www.arduino.cc/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1237926117

@FFF: wenn Du eine Bandbreite von 1bit/h hast sind das nicht ein paar Sekunden mehr oder weniger sondern eher 1h mehr oder weniger. Wenn es nicht auf 1h ankommt, dann kannst Du auch hochgehen und schalten.

Es wäre vieleicht gut wenn Du kurz erklärst was genau Du vor hast.

Warum nicht einfach eine 0.5mm Litze durchs Treppenhas ziehen?

Gruß, Udo

Es wäre vieleicht gut wenn Du kurz erklärst was genau Du vor hast.

Genau ! Möglicherweise gibt es eine völlig andere Lösung für das Problem.

Moin, und danke für Eure Unterstützung. Ihr habt vollkommen recht, es wäre gescheiter, gleich Klartext zu schreiben. Also: meine Heizungssteuerung kümmert sich um die Warmwasserzirkulationspumpe und hat neben der Automatik einen Tastereingang, der für eine definierte Zeit die Pumpe laufen läßt. Besagte Automatik funzt nicht wirklich gut, schuld ist eine etwas eigenwillige Hausinstallation. Bisher behelfe ich mich mit einer simplen Zeitschaltuhr, aber die schaltet minimal 15min, und das zieht mir den Wärmespeicher leer. So, und dann brauchte ich ein Alibi, um mit 'nem MC rumspielen zu dürfen ;-) und wollte den Arduino als Takter an besagten Taster klemmen und alle Stunde mal kurz einschalten. Weil der aber eben so schöne Fernsteuermöglichkeiten hat, wäre die Steigerung ein "Taster" an jedem Waschbecken, um ausserplanmäßig das Wasser in Marsch zu setzen. Das meistgenutzte Bad ist 1. Stock, Heizung im Keller, Haus "offene" Bauweise, also freie Treppen. Strippenziehen ist im Haus mit Kindern nicht wirklich dauerhaft (außerdem uncool :D )

Fürchte, kurz erklärt ist das nicht mehr, aber vielleicht klarer...

Und warum ich die Search Fläche ganz oben trotz, ehrlich, heftigem Suchen, nicht bemerkt habe ist mir schleierhaft...

Jetzt darf ich auch mal Danke sagen :) Na, mit dieser Information kann man schon viel mehr anfangen. Sehr phantasievoll deine Idee. Nun müssen wir uns noch was innovatives einfallen lassen.

Meine allererste Idee wäre gewesen, ein altes CB-Funkgerät umzubauen.

Habt ihr nicht irgendwelche Drähte im Heinzungskeller die nach draußen führen, die man evtl. als Antenne benutzen könnte ?

vielleicht hat das haus metall trinkwasser rohren (wie nennt mann dass..) ? da koennen die vielleicht dass signal tragen ?

Anzumerken wäre vielleicht noch: Je niedriger die Frequenz, desto besser die Reichweite. Anstelle der geringen Leistung im GHz-Bereich würde ich es mal mit den 70cm (430 Mhz) Modulen probieren. Gut angepasste Antennen sind sehr wichtig.

Gruß, mmi

Das mit den Rohren hab ich mir auch schon überlegt. Das Problem dabei ist, das alles geerdet ist. Jedock könnte zumindest theoretisch ein geladener Kondensator zwischen Wasserhahn und Zentralheizungsrohr "entladen werden. Unten, wo das Nutzwasser (Warm) un den Keller kommt einige hundert Windungen aus Kupferlackdraht sauber drumwickeln und dann an diese Spule einen Operationsverstärker hängen (sehr hohe Verstärkung).

Nun müsste am Ausgang des Operationverstärkers ein kurzes Signal messbar sein, immer dann, wenn oben der Kondensator entladen wird ;-)

Aber das ist nur eine ganz wage These. Zu viele "Erdverbindungen" mit den Rohren. Wenn Kunstoffrohre verwendet werden, würde ich bei diesem Experiment eher abraten. Vor allem wenn man mit höheren Kondensatorspannungen arbeiten will.

Du wäscht dich gerade am Wasserhahn, jemand kommt rein, drückt auf den Knopf ;-)

Nochwas: Die "Erdverbindung" von einer Steckdose im Bad ist für dieses Experiment ungeeignet, weil sich meistens sogenannte FI-Schutzschalter in den Zuleitungen befinden. Dann würde im Bad (oder jenachdem) sogar im ganzen Haus der Strom abschalten.

Hey, ihr seit echt Klasse ;-) Morgen kommen jetzt endlich meine Boards, dann werde ich erstmal sehen, wie es mit dem Takten geht, vielleicht reicht das ja schon völlig aus.

Danke

Eben, warum nicht gleich runter unter 2kHz und per Schall (z.B. DTMF http://de.wikipedia.org/wiki/DTMF) übertragen? Das wäre doch mal cool. Das Treppenhaus ist ja offen :)

Gruß, Udo

Achso: die DTMF Töne könnte man auch Spitze ins Rohr einkoppeln. Rohre sind ja wie dafür gemacht.

Gruß, Udo

@Realizer: wieso sollte ein FI abschalten wenn der Erdleiter Strom abbekommt? Der FI misst doch die Differenz zwischen Phase und 0. Solange der Nullleiter nicht mit dem Erdleiter zusammen geschaltet ist (und das sollte ja eigentlich nicht der Fall sein), sollte der nicht auslösen, oder?

Gruß, Udo