Zwei Messpunkte an einem Analog-Eingang

Hallo zusammen ,

ich möchte gerne zwei analoge Messpunkte an nur einem Analog-Eingang auswerten (ich habe vor einen ESP8266 zu verwenden, deshalb nur einen analogen Eingang). Jetzt könnte ich einfach ein Relais über einen digitalen Ausgang ansteuern. Da aber das Umschalten zwischen den Messpunkten alle ein bis zwei Sekunden erfolgen muss, ist ein Relais nicht sinnvoll. Also müsste die Lösung wahrscheinlich über Transistoren laufen. Wie verhält es sich aber dann mit dem Signal von den Messpunkten und wie müsste einen solche Schaltung aussehen?

ickehausen: Hallo zusammen ,

ich möchte gerne zwei analoge Messpunkte an nur einem Analog-Eingang auswerten (ich habe vor einen ESP8266 zu verwenden, deshalb nur einen analogen Eingang). Jetzt könnte ich einfach ein Relais über einen digitalen Ausgang ansteuern. Da aber das Umschalten zwischen den Messpunkten alle ein bis zwei Sekunden erfolgen muss, ist ein Relais nicht sinnvoll. Also müsste die Lösung wahrscheinlich über Transistoren laufen. Wie verhält es sich aber dann mit dem Signal von den Messpunkten und wie müsste einen solche Schaltung aussehen?

Da gibt es fertige Bausteine (ICs) für. Z.B. den 4066, der ist dafür sicher geeignet.

Warum sagst du nicht WAS du messen willst? Vielleicht gibts ja viel elegantere Möglichkeiten, als du dir vorstellen kannst.....

Auch gibt es "Analog Multiplexer". Die baust du nicht eben mit ein paar Transistoren nach.

Ich hänge in solchen Fällen einen AVR, z.B. eine ATTiny85 als I2C Slave da dran.

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

Ich habe zwei Tauchpumpen im Drainageschacht sitzen. In beiden Stromzuführungen ist jeweils ein ACS712 als Strommesser eingesetzt. Ich möchte nun überwachen, welche der beiden Pumpen anspringt, wann und für wie lange. Mit einem Arduino-Mega habe ich dies bereits mal durchgeführt und auf SD-Card geloggt. Nun möchte die Daten aber per WLan mit dem ESP8266-201 ständig überwachen um ggfs. auf die Ereignisse reagieren zu können (Überschwemmung im Keller droht).

Ich hoffe, ihr könnt mit den Infos etwas anfangen.

Ja, dann, hänge einen Tiny als I2C Slave dran. Ist vermutlich billiger, als ein Multiplexer

Und wenn du digital erfasst, welche der beiden Pumpen läuft ? Oder kommt es dir wirklich drauf an, welche wieviel Strom zieht, wenn beide parallel laufen? Das wäre das einzige, das damit nicht gemessen würde.

Im unbeaufsichtigtem Betrieb macht das Strom messen wirklich Sinn.

Man sieht, ob sie angelaufen sind. Man sieht, ob sie klemmen. Man sieht sogar, ob sie leer laufen(Schwimmer klemmt)

Die ganzen Hauskläranlagen machen das so. Die fangen an zu schreien, wenn da was nicht stimmt.

Ja, das stimmt schon. Aber mit 1 ESP hast du eben nur 1 Analogsignal.
Musst du wissen, “welche Pumpe wieviel Strom zieht, wenn beide parallel laufen” , war meine Frage.

ickehausen: Ich habe zwei Tauchpumpen im Drainageschacht sitzen..... (Überschwemmung im Keller droht).

Ich hoffe, ihr könnt mit den Infos etwas anfangen.

Das (Überschwemmung im Keller droht) könnte man intelligent mit einem Sensor lösen.

Werden deine Pumpen durch Schwimmer geschaltet, oder elektronisch ?

Das könnte man intelligent mit einem Sensor lösen.

Möchte ich bezweifeln.

Wie willst du 2 laufende von 1 klemmenden unterscheiden?

combie: Möchte ich bezweifeln.

Wie willst du 2 laufende von 1 klemmenden unterscheiden?

Sorry, das bezog sich nur auf eine "drohende Überschwemmung".

Meine Pumpen werden über einen integrierten Schwimmschalter geschaltet, ich habe also nur die Möglichkeit, über den Stromverbrauch festzustellen, ob die Pumpen laufen oder nicht. Mir wäre auch mit einer "digitalen Lösung" geholfen, aber wie soll ich das realisieren? Über den Stromfluss könnte ich natürlich mehr Infos gewinnen, wie dies COMBIE bereits erwähnt hat. Da ich die Pumpen aber regelmäßig kontrolliere und sie in unterschiedlicher Höhe hängen, die zweite springt nur bei Starkregen an, könnte ich auch mit einer AN-AUS-Info leben.

Ich hatte schon überlegt, es mit einem Raspberry mit vorgeschaltetem MCP3008 A/D-Wandler zu versuchen. Für den Arduino habe ich ein Programm um die Stromstärke zu berechnen. Dies für den Raspberry umzuschreiben traue ich mir nicht zu.

Mir wäre auch mit einer "digitalen Lösung" geholfen, aber wie soll ich das realisieren?

Ich will keinen verleiten, an 230V Signalen im Regen oder im feuchten DrainageSchacht neben einer Wasserpumpe rumzufummeln, aber hier im deutschen Forum wurde sowas vor kurzem diskutiert. Die Alternative war A) ein spannungsfester Kondensator zur Strombegrenzung oder B) mehrere relativ hochohmige Widerstände. Jeweils vor einem Optokoppler (entweder bipolar oder mit einer entgegengesetzten Diode)

Problem ist eher die Sicherheit, bei deiner "Pumpe mit integriertem Schwimmerschalter", wo du zwischen den Schalter und den Pumpenmotor müsstest und das 230V Signal dort rausholen. Kannst du die 3polige Zuleitung (?) zum Anschlusskasten an der Pumpe (wo Anschluss, Schwimmerschalter und Motorleitungen sich treffen) durch eine passende 5polige ersetzen?

michael_x: Ich will keinen verleiten, an 230V Signalen im Regen oder im feuchten DrainageSchacht neben einer Wasserpumpe rumzufummeln...

So wie ich es verstehe, ist die 230 Volt-Seite abgeschlossen und mit den entsprechenden Sensoren versehen.

Die Sensoren sind dann hoffentlich im geschützten Bereich. Und der Schwimmerschalter ist meist fest eingebaut, ohne weitere Verdrahtung.

Vor dem Problem stand ich vor einigen Jahren auch, habe es aber komplett elektronisch gelöst, ohne Schwimmerschalter. Kürzlich habe ich die Elektronik durch einen Arduino ersetzt. Da hat man jetzt sehr viel Möglichkeiten.

Wie oben schon geschrieben, mit einem Sensor an verschiedenen Stellen den Wasserstand prüfen. Wenn er zu hoch wird gibt es Alarm und eine Email-Meldung auf Smartphone.

Die Sensoren sind dann hoffentlich im geschützten Bereich. Und der Schwimmerschalter ist meist fest eingebaut, ohne weitere Verdrahtung.

Und auf der Pumpe ist ein "Warnung" und ein "Buch lesen" Symbol. Und im Buch steht "Finger weg bis zum Stecker". Und sinngemäß: "Brauchst erst gar keinen Elektriker zu fragen, der sagt auch: Finger weg"

Das ist schon völlig in Ordnung so.

Das einzige was mich z.B. hier etwas wundert, ist

mit 7,5m Kabel - max. Eintauchtiefe 10m

Das würde ich lieber ausprobieren, wenn ich ein längeres Kabel dran hätte ;)

Ein cd4052 oder cd4053 ist in diesem Fall besser als der 4066.

Und den Stromsensor kann man ja bequem im geschützten Gehäuse unterbringen, zusammen mit dem ESP8266 und Netzteil, ggf. gleich ein Schütz dran für die ferngesteuerte Abschaltung

Moin Leute,

keine Sorge, meine Stromsensoren sind im Haus in der Hausverteilung. Die Pumpen sind einzeln abgesichert und was das Rumspielen mit 220 Volt angeht, da kann ich auch beruhigen, ich habe da mal eine entsprechende Ausbildung erhalten. Mittlerweile bin ich, wie mein Bruder so schön sagt, Juckselektriker geworden und arbeite mit Kriechströmen, der muss das als Starkströmer ja wissen.

Also an die Pumpen werde ich bestimmt nicht rangehen, schon gar nicht, wenn diese dann auch noch Unterwasser arbeiten sollen. Die Pumpen über eine Bastellösung mit Füllstandssensoren steuern, ne Danke, dafür gibt es professionelle Produkte, die zwar richtig Geld kosten, dann aber auch sicher funktionieren. Ihr möchtet nicht neben (m)einer Frau stehen, wenn der Keller zugelaufen ist und ihr müsst ihr sagen, dass eure selbstgebaute Steuerelektronik versagt hat. Wenn die Signaleinrichtung, dass evtl. etwas passieren könnte, nicht funktioniert, ist das zwar ärgerlich, aber hinnehmbar, solange die Pumpen zuverlässig arbeiten. Ich kann im Falle eines Alarms sowieso nur ein paar Sachen im Keller hochstellen und die Flachwassertauchpumpe bereit machen.

Gibt es nicht irgend eine Lösung, den Strom "digital" zu detektieren, also es fließt Strom oder nicht, egal ob 1A oder 10A? Ich komme an die Stromleitungen im Haus ran, da habe ich also alle Möglichkeiten.

Gibt es nicht irgend eine Lösung, den Strom "digital" zu detektieren,

Schau dir an, wie Master/Slave Steckdosen das tun.... Da gibts bestimmt Schaltpläne für.