Zweiten Stromkreis schalten

Eines von den Teilen hat auf jeden Fall nen Motor, was das andere wirklich ist weis ich garnicht, das hatten meine Eltern nur nebenbei erwähnt bzw. mir davon nur das Bild zum Adapter geschickt.

Produktbeschreibung

Steuerspannung 3…32 V-, Steuerstrom < 20 mA, Schaltspannung 24…240 V~, Schaltstrom max. 20 A. Mit LED-Schaltzustandsanzeige. Maße: (LxBxH): 57x42x26,5 mm.

Sowas passt ja “eigentlich”, was nicht passt ist die Schaltspannung oder? Der Adapter senkt die 230V ja auf 6V. D.h. die minimale Schaltspannung des Relais ist um 400% zu groß.

Du bist auf der absolut sicheren Seite wenn Du Relaisplatinen mit OptoKoppler verwendet - da ist der (Schalt=Last)Strom (galvanisch) von der Elektronik getrennt, so dass da nix durchbrutzeln kann. ;) Die kann Du direkt an den ARDUINO anstöpseln.

Ich verwende dafür solche wie dieses hier: ![](http://i.ebayimg.com/t/Optocoup-5V-2-Channel-Relay-Module-Shield-for-Arduino-ARM-PIC-AVR-Electronic-10A-/00/s/NjAyWDYwMA==/z/5mMAAMXQLs5Rnu2G/$(KGrHqN,!rEFF9gfUiywBRnu2HEk!w~~60_12.JPG) http://www.ebay.de/itm/Optocoup-5V-2-Channel-Relay-Module-Shield-for-Arduino-ARM-PIC-AVR-Electronic-10A-/251204299043?pt=UK_BOI_Electrical_Components_Supplies_ET&hash=item3a7cf16923

Vom Preis her völlig irrwitzig, aber was soll's: wenn die Chinesigen damit leben können...und Du mit 3 Wochen Wartezeit 8)

So gesehen, wäre ein SSR am “intelligentesten”. Braucht am wenigstens Steuerstrom und ist mit Klemmen relativ einfach handlebar - auch für Löt-Allergiker geeignet.
Ist aber - wenn Kaufabsicht in D - relativ teuer.

Die wie Semmeln angebotenen Relaisplatinen gehen logo auch. Aber auch hier Obacht: Der Steuerstrom ist zwar auch hier gering, aber irgendwo will die Platine mit den (beiden) Relais auch ihren “Saft” her haben !. Sprich noch ein Netzteil dabei …
Wie bereits gesagt: Preislich gar keine Frage - wenn es denn aus dem fernen Osten kommt und man genug Zeit zum warten hat !
Gibt’s auch aus D oder NL (ca 1,5-2 Wochen - keiner weiß warum so lange), aber wie gesagt das 2. NT dazu.

Ansonsten:
Wie ich geraten habe: einfach im nächsten Elektronik-Laden oder dem hauseigenen Grabbeltisch-/Schublade ein passendes 5V-Relais organisiert und ein wenig gebastelt.
Das hier von Reichelt wäre passend:

… aber wenn man da sonst nix bestellt, sind 5,95€ an Versand fast schon wieder ein KO-Kriterium. Fast.

Conrad hat so was logo auch - wenn man zufällig so einen Hökerschuppen in der Nähe hat … einfach mal hinfahren.

Also diese Relais Bezeichnung sind mehr als verwirrend. Bei dem zu letzt verlinkten steht jetzt wieder

Schaltspannung: 250 VAC / 30VDC

Aber ich hab nach dem Netzteil doch nur noch 6VAC?

8) .... verwirrung .... Keine Panik !

Was du da liest (auch beim SSR) ist die nominelle/maximale Spannung, mit der die "Schaltkontakte" belegt werden dürfen. D.h., wenn das was von 230-250V AC steht, kannst du damit Netzspannung (aus der Steckdose) schalten. Logo kann man damit auch nur 1/2V oder auch 6V oder irgendwas zwischen fast Null V und o.g. Spannung schalten. Das ist dem "Schaltkontakt ziemlich piepe. Nur halt eben bitte nicht mehr.

30VDC sagt z.B. aus, das der Kontakt bei Gleichstrom-Betrieb einer höheren Dauerbelastung ausgesetzt ist und die angegebene Leistung in VA (Watt = Volt x Strom so mal pauschal gesagt) eben nur bei dieser Spannung verträgt.

Noch was grundsätzliches zu diesem Thema:

Du kannst einerseits die (Stecker-) Netzteile auf der Primär-Seite - also 230V - schalten oder auch auf der Sekundär-Seite - hier 6V AC oder DC - schalten.

Ersteres hat den Vorteil, dass du die Dinger stromlos machst und sie haben keinen Stand-By-Verbrauch. Nachteil dabei ist: Du hantierst mit 230V AC, was eine gewisse Vorsicht, Erfahrung und Sorgfalt mit Umgang von Netzspanng vorraussetzt ! Sprich: Das kribbelt ordentlich nicht nur in den Finger, wenn man da falsch "anpackt", sondern bei "niederohmigen" Personen geht das auch fix auf die Pumpe und sonst wo hin. LEBENSGEFAHR ! Fazit: NIX FÜR UNGEÜBTE UND ANFÄNGER ! (.... ich habe das mal absichtlich etwas krasser dargestellt ....)

Wenn ich das mal hoffentlich so richtig einschätze, gehörst du nicht zu der Bastler-Klientel, die mit Netzspannung herumspielen darf/soll/kann ?!

Also verbleibt das Schalten der NT's auf der Sekundärseite - da wo 6V AC/DC rauskommen. Völlig untödlich und auch im Falle eines (dauerhaft) "Kurzen" nicht gleich ein Beinbruch oder so. Stinkt nur widerlich und qualmt ggf. ein wenig .... (Herr Ober, ein neues Netzteil bitte ! ]:D)

SSR's scheiden bei DC eh aus und bei 6V AC kann man die auch nicht wirklich brauchen. Bleibt im einfachsten Fall ohne nennenswerte Bastelei also ein stinknormales Relais. Welches nun auch immer und wie .... siehe oben.

Zusatz zur Begrifflichkeit:

bei Relais gibt es den s.g. Steuerstrom (das ist der MIT dem Du das Relais schaltest (z.B. 5 V mit ARDUINO) und den Schaltstrom(oder auch Laststrom) DEN Du mit dem Relais schaltest (also 220V~ Lampe z.B.).

Bei Gleichstrom ist die Belastung deutlich niedriger, da der viel "stärker" ist.

220 V ~ überlebst Du noch ohne Probleme, 220 V = dagegen grillen dich direkt weg :fearful:

A.R.Ty: bei Relais gibt es den s.g. Steuerstrom (das ist der MIT dem Du das Relais schaltest (z.B. 5 V mit ARDUINO) und den Schaltstrom(oder auch Laststrom) DEN Du mit dem Relais schaltest (also 220V~ Lampe z.B.).

Wenn denn dann 230V. :.

Bei Gleichstrom ist die Belastung deutlich niedriger, da der viel "stärker" ist.

Äh ... wie jetzt rum ?

220 V ~ überlebst Du noch ohne Probleme, 220 V = dagegen grillen dich direkt weg :fearful:

Vorsicht mit solchen Aussagen - BITTE !

Wenn denn dann 230V. smiley-small

Jau, auch 230 V (obwohl manchmal schon 250 drauf steht)... :P

Äh ... wie jetzt rum ?

Die Belastbarkeit des Relais natürlich...

Vorsicht mit solchen Aussagen - BITTE !

Na klar Vorsicht - IMMER im Umgang mit Strom :) Aber an der Aussage ändert das ja nix ...

ein ehemaliger Nachbar von mir ist an diesen "ungefährlichen" 220 V (ja, ist schon ein paar Tage her, da waren es noch so viele ;-) ) gestorben. Und auch die Aussage, dass Gleichspannung gefährlicher als Wechselspannung ist, stimmt nicht. Deshalb ist ja auch die Kleinspannungsgrenze bei 50 V AC aber bei 120 V DC. Oberhalb der Kleinspannungsgrenzen muss IMMER von Lebensgefahr ausgegangen werden.

Edit: übrigens ist auch die Kleinspannung nicht in jedem Fall ungefährlich. Dies ist erst bei Werten unter 25 Volt AC oder 60 Volt DC der Fall, weshalb nur bis dorthin auf einen Berührungsschutz verzichtet werden kann. Vergleiche hierzu auch den Beitrag zur Kleinspannung: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung

.... Leute, Leute, Leute .... IMMER Obacht mit Spannungen unbekannter Art und Strömen die von hier nach da fliessen.

Vor etwa 35 Jahren habe ich eine Ausbildung zum Rundfunk- und Fernsehtechniker gemacht. (Na, wie alt bin ich denn ?) Damals wurde noch auf (eigenes [Basis-]) Know-How höchsten Wert gelegt und auch vermittelt. U.a. bekamen wir damals eine Schulung betreff Spannungen, deren Gefährlichkeit und richtigen Umgang damit. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern - insbesondere weil der Lehrer uns damals zu einigen Selbstversuchen "gezwungen" ]:D hat und die Ergebnisse daraus mir bis heute immer noch lebhaft in Erinnerung sind - bzw. dass was wir logo nicht machen durften (weil zu gefährlich) experimentell ebenso lebhaft demonstriert wurde ! Mit nachhaltiger Wirkung bis heute !

Eine immer wieder Kern(ige)-Aussage war damals: Auch 12V können den Tod herbeiführen - nur die Frage wie wo angelegt und mit welchem Strom !

Die elementare Frage mit div. Paramtern ist (sicher) heute noch: Von wo nach wo durchläuft ein Strom den Körper in welcher Art und intensität. Wenn ich mich recht entsinne (!!!), wurde damals (wie heute ?) gesagt: Ein Strom mit 10mA DC oder das 3-fache mit AC über den Herzmuskel geführt mit mehr als 2-x (?) Sekunden sind definitiv tödlich ! Das schlimme bei DC: Die Muskelkontraktion ist einseitig und führt zum sofortigem Herzstillstand. Bei AC erfolgt Herzflimmern und Muskelversagen mit gleichem Ergebnis.

Wann passiert so was wie ? Dazu muss man mal vorab bedenken, wo man steht, sitzt oder liegt, wo man wie was anfasst und wo an welchem Körperteil ein Strom sowohl ein- wie auch ausfließen kann.

Dabei ist dann noch zu bedenken, welchen Körperwiderstand man selbst grade aktuell hat - vollig trocken (hochohmig) oder klitschenass (in der Dusche/Wanne - niederohmig). Ebenso ist wie o.g. wichtig die Richtung, die ein Strom durch den Körper nehmen kann. Grabble ich mit den Fingern in einem "Stromkasten" und stehe z.B. mit den Füßen im Wasser oder habe ich als ordentlicher Elektrolurch isolierendes Schuhzeug (und ggf. Handschuhe) an oder sitze wie vorgeschrieben auf eine Holzleiter. Halte ich mich mit links an einem geerdetem Metalteil fest und fummle mir rechts in irgendwas unbekantem .... ... oder schebe ich frei in der Luft mit Kontakt zu gar nix: Dann fliesst auch kein Strom.

Ich will das jetzt nicht weiter ausarten - aber ich hoffe ihr konntet meinen kleinen Exkurs ein wenig nachvollziehen.

PS: Man möge mich in Details bitte ergänzen und korrigieren - sofern erforderlich.

Jepp, alles richtig - deswegen schrieb ich ja auch:

Na klar Vorsicht - IMMER im Umgang mit Strom

Und macht dem Neuling doch nicht solche Angst - Strom ist keine Hexerei 8)

Keine Angst, ich bekomm während meines Praktikums regelmäßig, die Aufforderung immer darauf zuachten, dass die elektronischen Bauteile spannungsfrei sind und ich darf auch nur in niedrigen Spannungsbereichen arbeiten. Ich würde also auch nicht auf die Idee kommen, an der 230V Seite des Adapters rumzufummeln. Ich zahle lieber ein paar Cent mehr für Standby-Verbrauch, als mein Leben ;)

Wie siehts mit diesem Teil hier aus:

http://www.pollin.de/shop/dt/Mjg0OTU2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Relais_Zugmagnete/Relais_NAIS_DS4E_S_DC5V_C_H294_4_Wechsler.html

5V - 125 Ohm -> 0,04A sollte am Limit von Imax(Pin) sein.

:D

Joa, das Teil geht...ist aber ein 4-fach Schliesser ;)

Was so viel heist wie? ;) Ich kann 4 Stromkreise schalten? Oder ich kann zwei Stromkreise durch zwei andere schalten?

Ich versteh das so, dass ich an den COMs 4 Plus-Pole anlegen könnte und dann je nachdem ob Spannung an der Spule ist, 7,8,9,10 (mit Spulenspannung) bzw. 5,6,10,12 (ohne Spulenspannung) geschaltet werden

Edit: Hab ich den Relais-Namen richtig codiert und das ist ne Single stable Variante?

Am Besten schauste erst nochmal im Datenblatt http://www.pollin.de/shop/downloads/D340517D.PDF ...das lies erst mal durch :cold_sweat:

Dann mal eben noch was Grundsätzliches zu Relais :P http://de.wikipedia.org/wiki/Relais

Besonders auch Bereiche, wo es um Wechsler, Schliesser u.ä. geht...

Siehe Bild oben.

1 und 16 sind die Spulenpins, 7+8+9+10 sind Schließer und 5+6+11+12 dann Öffner.

“Relais NAIS DS4E-S-DC5V-C-H294, 4 Wechsler”

Hab ich dann mit dem Datenblatt so übersetzt:

DS4E = DS 4 FORM C, Amber sealed type
S = 200mW nominal operating Power
Nil = Single Side stable (mit 1 Coil vermutlich)
DC5V = Steuerspannung = 5VDC
C = ?
H294 = ?

Drop-out Voltage = Dann wenn die Schalter wieder die Ursprungsstellung einnehmen?

4 Wechsler ist ja eigentlich nicht schlecht, wenn ich noch mehr über den selben Arduino Pin steuern möchte.

Jepp :)

Gut.
200mW (entspricht 5V*40mA) sind nominal operating Power und 100mW sind minimum operating Power.

Pick-up Voltage ist 3,5V und der Spulenwiderstand hat außerdem ne Toleranz von +/- 10%.

Ich könnte doch nun einen Vorwiderstand vor die Spule hauen, der mir die Spannung auf 4-4,5V absenkt, um sicher zugehen, dass I < 40mA ist oder?

Nehmen wir mal an ich erwische einen Widerstand mit -10% → 0,9*125= 112.5 Ohm Spulenwiderstand. Bei 4,5V hätten wir dann R=U/I <-> I=U/R = 4,5V/112.5Ohm = 40mA , also lieber auf 4,25 V runter.

Damit ergeben sich dann max 37mA und min. 31mA. bzw. max 175mW und 147,25mW min. ( > minimum operating Power)

Damit ergibt sich der Vorwiderstand zu R=U/I=0,75V/37mA= 20 Ohm.

Annahmen und Rechnung sowie Idee korrekt?

200mW (entspricht 5V*40mA) sind nominal operating Power und 100mW sind minimum operating Power.

Pick-up Voltage ist 3,5V und der Spulenwiderstand hat außerdem ne Toleranz von +/- 10%.

Ich könnte doch nun einen Vorwiderstand vor die Spule hauen, der mir die Spannung auf 4-4,5V absenkt, um sicher zugehen, dass I < 40mA ist oder?

Nehmen wir mal an ich erwische einen Widerstand mit -10% → 0,9*125= 112.5 Ohm Spulenwiderstand. Bei 4,5V hätten wir dann R=U/I <-> I=U/R = 4,5V/112.5Ohm = 40mA , also lieber auf 4,25 V runter.

Damit ergeben sich dann max 37mA und min. 31mA. bzw. max 175mW und 147,25mW min. ( > minimum operating Power)

Damit ergibt sich der Vorwiderstand zu R=U/I=0,75V/37mA= 20 Ohm.

Annahmen und Rechnung sowie Idee korrekt?

K E I N E Ahnung was Du da rechnest - sieht aber gut aus :smiley:
Ich hab von sowas keine Ahnung - ich mache einfach… 8)

@Arghmano Yes, corrcet !

@A.R.Ty Ohmsches Gesetz sollte man aber schon können.