Uhr mit steppermotor möglich ?

Moin

Ich würde gern diese Uhr nachbauen .

Vorhanden wären Arduino Nano und Wemos d1 mini . Wobei ich auch andere noch ordern würde .
Ein Nema 17 Motor ist auch dabei .

Ist dieser Motor dafür gut geeignet ?

Eine Umdrehung pro Stunde müsste erreicht werden .

Zahnrad Kette und zahlen würden evtl zwischen 1-1 1/2 kg wiegen .

Welche Treiberplatine würdet ihr empfehlen ?

Gruß und dank

Edit:
Hier der Link

Kann leider keine Bilder hochladen . Obwohl jpg und unter 2 mb

...um was gehts?

Link ist eingefügt .
Nicht so einfach alles per Handy zu machen

Das ist eine URL und kein Link. Mach da mal einen Link draus

Du musst herausfinden, wie schnell der Stepper drehen muß - aber ich sehe keinerlei Gründe, warum ein nahezu beliebiger Stepper (auch ein 28BYJ-48) Das nicht schaffen sollte.
Das Gewicht ist dabei ja nahezu egal - das Gewicht der Kette auf der einen Seite entspricht ziemlich genau dem Gewicht auf der anderen Seite - somit hast Du 'nur' mit der Trägheit des zeug zu tun.

Nema17 sagt (nahezu) Nichts über die elektrischen Eingenschaften aus.
Nur so viel wie ENTE oder PORSCHE - Letzterer wird wohl 'fetter' sein.

MfG

Ich denke auch, dass das Gewicht der Kette eine eher untergeordnete Rolle spielt, da sich die im Gleichgewicht befindet. Wenn die Kette vernünftig gelagert ist, sollte sie sich sehr leicht drehen lassen.

Ein eher kleiner Stepper ist dann die bessere Wahl, denn die meiste Zeit steht er, und ein Stepper braucht auch im Stillstand Strom. Gegebenenfalls könnte man ihn im Stillstand abschalten, aber dann lässt sich die Kette leicht verstellen. Da wäre dann ein Getriebemotörchen besser ( wie der schon angesprochene 28BYJ-48 ). Da muss dann die Übersetzung genau bekannt sein, sonst gibt es mit der Zeit Abweichungen. Hier wird man evtl. um Versuche nicht herumkommen.

Alternative: ein stromgesteuerter Stepper, bei dem man den Strom gerade so groß einstellt, dass er die Kette sicher bewegen kann. Was für einen Stepper hast Du denn da? Wie schon gesagt - 'Nema17' sagt nur etwas über die Flanschgröße, aber kaum etwas über die elektrische Auslegung.

Brauchst Du eine Gangreserve, oder bleibt die Uhr bei Stromausfall dann einfach stehen?

Ich würde unbedingt auf der Rückseite an einer Stelle der Kette einen Magneten anbringen und einen entsprechenden Sensor im Inneren der Uhr dazu. So ist wenigstens ein automatischens Init auf eine zuverlässige Start-Position und das darauf folgende Zählen der Stepper-Schritte möglich ...

@Aceli: Wenn du magst kannst du die Uhr ohne Arduino bauen, einfach mit dem Stepper + Dioden + Kondensator + FET/Transistor + Trafo. Früher TM gab’s die berühmten Uhren mit Klappzahlen …

Hi

Wäre dann nicht ein Spalt-Motor sinnvoll?
Also ein Synchron-Motor, Der eben fest an der Netzfrequenz hängt?
Blöd halt hier, daß man die vorhandene und nicht änderbare Drehzahl so umbiegen muß, daß Das mit dem eigenen Konstrukt passt.
Denke, hier ist man mit Stepper wesentlich flexibler.

MfG

Klar, das geht besser - in den Klappuhren waren ja auch Syncronmotoren drinnen. Aber der Bastelspaß hält sich dann in engen Grenzen :slight_smile:


Es ist richtig, daß die Kette ein ausgeglichenes Gewicht hat. Die Nabe muß aber das Gewicht der Kette tragen können. Dazu brauchst Du entweder einen größeren Motor oder eine eigene Lagerung.
Als Motor kann ein kleiner 50Hz Synchromotor mit Getriebe verwendet werden. zB Synchron-Getriebemotor TDY-230, 230 V~, 4 W, 1 U/min online kaufen | Pollin.de.
Dann brauchst Du nur ein Getriebe , geeignetes Kettenrad und die Kette und die Zahlen.

Mit einem Arduino + RTC + Treiber + Schrittmotor und Positionssensor zB magnetisch kann man die Uhr so programmieren daß sie zB nachts steht.
Da die Kette gewichtsmäßig ausgeglichen ist, kann der Schrittmotor während der Pausen ausgeschaltet werden und nur während der Bewegung kurz eingeschaltet werden. So spart man auch Strom.

Grüße Uwe

Eine andere Uhr:

Moin,

ich bitte um entschuldigung das ich mich so lange nicht gemeldet habe zu diesem Thema...
Es kam etwas Stress die letzten Wochen auf.

also ich habe nun so ein 28BYJ-48 mit Treiber gekauft und habe noch ein Arduino nano und WEmos d1 mini hier.

Damit sollte das ja theoretisch machbar sein.

Ich werde später mal die glieder zählen. Wobei diese je erweiterbar sind. Ritzel ist glaube 12 Zahn. aber auch da könnte man ein anderes nehmen oder anfertigen.

Gruß

zwieblum:
@Aceli: Wenn du magst kannst du die Uhr ohne Arduino bauen, einfach mit dem Stepper + Dioden + Kondensator + FET/Transistor + Trafo. Früher TM gab’s die berühmten Uhren mit Klappzahlen …

das klingt auch interessant, aber ich wüsste nicht wie.

also das muss wirklich kein RTC modul ran oder so. wenn die Zeit nicht passt , einfach umhängen :wink:

Hi

Da der Arduino nicht als Uhr konzipiert ist, wirst Du recht regelmäßig 'umhängen' dürfen - dabei ist's noch nicht mal klar, ob's die Mondphase, einer der Jupitermonde oder der berühmte Flügelschlag am anderen Ende der Welt ist, Der Deine Uhr in irgend eine Richtung falsch gehen lässt - Diese kann sich dabei auch ändern.
Also ich hätte, an einer Uhr, auch einen brauchbaren Taktgeber dran - die RTC kostet fast Nichts und liefert Dir eine genaue Zeit (wenige Sekunden im Jahr, statt in der Stunde).
Wie groß das Zahnrad ist, spielt auch nur eine untergeordnete Rolle - die Zähnezahl würde ich im Sketch angeben - soll Der sich darum kümmern, wie viele Schritte Das wohl sind.
Dann musst Du 'nur noch' die Anzahl an Zähne verdrehen, wie Deine Stunden von einander entfernt auf der Kette angebracht sind.

Für den aufgerufenen Preis eigentlich arg primitiv - man braucht wohl nur die passende Idee zur passenden Zeit und dann noch Jemandem, Der Das unbedingt haben will.

MfG

PS: Früher gab's auch Syncron-Uhren, Die hatten einen Spalt-Motor (Der läuft netzsyncron) und ist deshalb recht abhängig von den 50Hz.
Aufgrund heutiger sehr starker Netzfrequenzschwankungen ist Das aber nicht mehr zeitgemäß - am 03.04.18 wurden so am Tag 42 Sekunden 'aufgeholt'.
Die Netzfrequenz 'zum Angugge':
www.netzfrequenz.info, von Dipl.-Ing. (FH) Markus Jaschinsky, Hamburger
netzfrequenzmessung.de

Aufgrund heutiger sehr starker Netzfrequenzschwankungen ist Das aber nicht mehr zeitgemäß

Die Netzfrequenz wird regelmäßig so ausgeglichen, dass sie im langfristigen Mittel 50,0000 Hz beträgt.

www.energie-lexikon.info/frequenzregelung_im_stromnetz.html:
Normalerweise werden auf diese Weise die Gang Abweichungen der Synchronuhren auf weniger als eine Minute begrenzt.

Für viele Anwendungen (Uhr am Kochherd) sicher ausreichend. Aus der angezeigten Zeit kann man exakt ermitteln, wie lange die Stromversorgung unterbrochen war. :slight_smile:

Moin,

ich habe hier im Forum ein Sketch gefunden was ich gleich mal getestet hab.
er dreht sich schön langsam.. nun muss ich natürlich nochmal schauen wie schnell ich es benötige. bisher bin ich erstmal zufrieden xD

natürlich nicht perfekt... aber wenns klappt xD

kann mir sonst jemand n tipp geben, wie hoch die Geschwindigkeit muss für eine Umdrehung pro std!?
dann kann ich evtl mal "rechnen"

sonst bleibt mir nix anderes als testen und zeit stoppen xD

int motorPin1 = D5;  // Blue   - In 1
int motorPin2 = D6;  // Pink   - In 2
int motorPin3 = D8; // Yellow - In 3
int motorPin4 = D7; // Orange - In 4
                         
int motorSpeed = 200;

void setup() {
  pinMode(motorPin1, OUTPUT);
  pinMode(motorPin2, OUTPUT);
  pinMode(motorPin3, OUTPUT);
  pinMode(motorPin4, OUTPUT);
}

void loop()
  { // 1
  digitalWrite(motorPin4, HIGH);
  digitalWrite(motorPin3, LOW);
  digitalWrite(motorPin2, LOW);
  digitalWrite(motorPin1, LOW);
  delay(motorSpeed);

  // 2
  digitalWrite(motorPin4, HIGH);
  digitalWrite(motorPin3, HIGH);
  digitalWrite(motorPin2, LOW);
  digitalWrite(motorPin1, LOW);
  delay(motorSpeed);

  // 3
  digitalWrite(motorPin4, LOW);
  digitalWrite(motorPin3, HIGH);
  digitalWrite(motorPin2, LOW);
  digitalWrite(motorPin1, LOW);
  delay(motorSpeed);

  // 4
  digitalWrite(motorPin4, LOW);
  digitalWrite(motorPin3, HIGH);
  digitalWrite(motorPin2, HIGH);
  digitalWrite(motorPin1, LOW);
  delay(motorSpeed);

  // 5
  digitalWrite(motorPin4, LOW);
  digitalWrite(motorPin3, LOW);
  digitalWrite(motorPin2, HIGH);
  digitalWrite(motorPin1, LOW);
  delay(motorSpeed);

  // 6
  digitalWrite(motorPin4, LOW);
  digitalWrite(motorPin3, LOW);
  digitalWrite(motorPin2, HIGH);
  digitalWrite(motorPin1, HIGH);
  delay(motorSpeed);

  // 7
  digitalWrite(motorPin4, LOW);
  digitalWrite(motorPin3, LOW);
  digitalWrite(motorPin2, LOW);
  digitalWrite(motorPin1, HIGH);
  delay(motorSpeed);

  // 8
  digitalWrite(motorPin4, HIGH);
  digitalWrite(motorPin3, LOW);
  digitalWrite(motorPin2, LOW);
  digitalWrite(motorPin1, HIGH);
  delay(motorSpeed);
}

Aceli:
Ich werde später mal die glieder zählen.

Aceli:
kann mir sonst jemand n tipp geben, wie hoch die Geschwindigkeit muss für eine Umdrehung pro std!?
dann kann ich evtl mal "rechnen"

Mein Tipp: Kettenglieder pro Stunde zählen!

Tja, das jetzt doof.

Ich find die eigenltiche Kette im Chaos nicht mehr.
Evtl doch schon im Müll..

habe eben mal geschaut. ich hab noch eine Motorradkette übrig mit 102 Gliedern. was dann 8,5 Glieder pro std bedeutet.

Eine Fahrradkette hab ich mal geschaut hat ca 116 (9,666 pro std.) oder 138 (11,5 pro Std. ).
Es Gibt auch noch welche mit 114 zu 9,5 p.S. oder 118 zu 9,833 p.S.

Alles hat allerdings einen schnellverschluss und könnte ja verlängert werden..

spielt den das ritzel keine rolle ?

Hi

Das Ritzel spielt bestenfalls eine untergeordnete Rolle.
Du hast die Anzahl an Kettengliedern, Die in 24h 'durch müssen'.
Da das Ritzel pro Umdrehung 'Anzahl der Zähne' Kettenglieder fördert, muß Es nur entsprechend schnell drehen.
Bei doppelt so vielen Zähnen halt halb so schnell.

Also Es geht in die Rechnung ein, aber Das war's auch schon.

Bei den krummen werten würde ich die MoBaTools probieren und in 'Winkelgrad seit Start' rechnen - Da sind 9,833 Zähne pro Stunde 'nicht nötig' - Du berechnest, um wie viel Grad sich das Ritzel 'seit Start des Arduino' hat drehen müssen und gibst diese Gradzahl den MoBaTools - den Rest verhackstückeln die Innereien der Lib.

Zum Testen würde ich '1 Zahn die Sekunde' oder '1 Umdrehung die Sekunde', wie gut passende Zähnezahl zu Kettengliederzahl annehmen - wenn Das klappt - also Deine Berechnung stimmt - können auch krumme Verhältnisse das Programm kaum schocken.

MfG