Das Display habe ich bereits wie in der Einrichtungsanleitung die auf der Produktseite verlinkt ist angeschlossen und es funktioniert aus alles wunderbar.
Jetzt würde ich aber gerne das Backlight steurbar machen. Aktuell ist es fest am 3,3V Pin des Arduino angeschlossen. Durch eine kurze Suche bin ich auf dieses Datenblattgestoßen, dass folgende Infos enthält.
Power Consumption: About 90mA
LED PIN: LCD backlight control signal (high level lightning, if you do not need control, please connect 3.3V
Bei den digitalen PINs sind meines Wissens nach nur 40mA möglich und sogar nur 20mA empfohlen. Also habe ich weiter gesucht und folgendes gefunden. Einen Adapter für den TFT an den Arduino. Wenn man da ins Datenblatt schaut wird die Hintergrundbeleuchtung über einen Transistor gesteuert.
Ich habe nun folgende Fragen.
Kann ich den LED PIN am TFT über einen 5V-3V Spannungswandler direkt an einen digitalen PIN anschließen weil über diesen PIN nur das Steuerungssignal läuft oder fließt dort auch der Strom für die Hintergrundbeleuchtung?
Wenn über den LED PIN auch der Strom für die Hintergrundbeleuchtung fließt, was passiert wenn der Strom über 40mA ist. Kann der Aruino beschädigt werden oder liefert er nur zu wenig Strom und es funktioniert nicht bzw. ist dunkler (Die eigentliche Frage ist kann ich das einfach mal auprobieren ohne etwas zu schrotten ?)
Falls man zum Steuern einen Transistor benötigt, was genau benötige ich da? Meine Elektronikkenntisse sind eher bescheiden. Ich nehme mal an der 470 Ohm Widerstand wirkt als Spannungsteiler um aus den 5V am Arduino 3V am LED PIN zu machen, aber was für einen Transitor benötige ich?
Dein TFT ist ohne zusätzliche Schaltung entgegen der Beschreibung nur für 3,3Volt Systeme geeignet. Leider schreibt AZ-Dingsbumms nie richtige Angaben.
An 5Volt wirst du das TFT killen.
Du brauchst einen für SPI geeigneten Levelshifter (z.B. CD4050) o.ä. für die Datenpins.
Und für die Beleuchtung des TFT ist schon ein Transistor auf dem Board, der die Leds schaltet. Da kannst du den Pin dann direkt auf einen Pin des Controllers schalten.
in einzelner Widerstand ist nie ein Spannungsteiler sondern ein Vorwiderstand.
Ein Vorwiderstand hat Stromabhängig einen Spannungsabfall der die Versorgungsspannung verkleinert. Da dies aber Stromabhängig ist kann keine konstante Spannung an einem Verbraucher garantiert werden.
Dann wirst Du sagen, nehme ich einen zweiten Widerstand und baue mir einen Spannungsteiler.
ok sage ich, dann berechne den Spannungsteiler so daß der 5 bis 10 fache Querstrom ( Strom von plus nach minus) in Bezug auf Ausgangsstrom, fließt, damit die Ausgangsspannung bei Lastwechseln halbwegs stabil bleibt.
Du kannst einen Spannungswandler nehmen dann aber nicht über die Ausgangspins versorgen sonern nimm einen mit Enable eingang den Du über ein Signal schlten kannst (finde ich aber übertrieben) .
Andererseits wenn Du keine separate 3,3V Versorgung hast sondern den Spannungsstabilisator des Arduino NANO nehmen willst ist dieses Teil dann schon wieder notwendig, da der Spannungsstabilisator mit 90mA plus etwas Strom für das Display am Limit ist.
Andererseits weiß ich nicht was ich von den Daten der gezeigten Referenzblätter halten soll.
Ne das schreibt AZ delivery genau so in der Anleitung. Man braucht Spannungswandler. Das passt schon.
Das wollte ich wissen. Danke. Ich hab jetzt die LED PIN über den Levelshifter angeschlossen und kann das Backlight steuern. Als Strom habe ich bei angeschaltetem Backlight 1mA gemessen. Es ist also wirklich nur die Steuerungsleitung.
Blockquote Du kannst einen Spannungswandler nehmen dann aber nicht über die Ausgangspins versorgen sonern nimm einen mit Enable eingang den Du über ein Signal schlten kannst (finde ich aber übertrieben) .
Andererseits wenn Du keine separate 3,3V Versorgung hast sondern den Spannungsstabilisator des Arduino NANO nehmen willst ist dieses Teil dann schon wieder notwendig, da der Spannungsstabilisator mit 90mA plus etwas Strom für das Display am Limit ist.
Problem war jetzt doch einfacher lösbar
Trotzdem Danke für deine Hilfe
Sorry aber das verstehst du falsch und AZ-Müllmann schreibt das so, damit du es nicht verstehst und die Dinger schnell kaputt gehen.
Du kannst das Ding mit 5 Volt betreiben, aber die Pins dürfen nur 3,3Volt haben.
Ich weiß nicht was du gegen AZ-Delivery hast und warum du glaubst die würden es extra falsch Beschreiben
AZ-delivery schreibt in der Anleitung
Es wird nicht empfohlen, ein 3,3-V-TFT-Display direkt an einen
5-V-Mikrocontroller anzuschließen, da dies das Display aufgrund der
Spannungsinkongruenz beschädigen kann. Um das 3,3-V-TFT-Display sicher
mit dem 5-V-Mikrocontroller zu verbinden, benötigen Sie einen Pegelschieber
oder Spannungsteiler, um die 5-V-Logiksignale vom Mikrocontroller in 3,3 V
umzuwandeln. In diesem Fall wird ein Pegelwandler verwendet.
und ein für I²C verwendet.
Was AZ angeht ist das der teuerste sehr 0fft Schrotthändler, was versucht alle andere aus dem Markt werfen,
Für den Preis hättest zwei solche Displays auch aus DE, über Asien reden wir nicht.
Kannst du ja auch nicht, da du nicht gefragt hast.
Der hat jahrelang oft falsche technische Angaben gemacht, versucht für jedes Teil einen Markenschutz zu beantragen und ist dermaßen überteuert.
Das er bei deinem TFT mal "richtige" Angaben gemacht hat, ist echt neu.
Bis auf den Levelshifter.
Und ja, sorry, dass ich in deinen Angaben nicht rauslesen konnte, dass du Levelshifte (falsche) verwendes.
Ich hab das Display nicht bei AZ gekauft und wie man als teuerster alle anderen aus dem Markt drängen will ist mir auch nicht ganz klar.
Was mir gefallen hat war, dass es zu den Produkten oft ein Tutorial dabei ist.
Wenn ich im Internet recherchiere wie man das Display anschließt werden meisten nur einzelne Widerstände als Vorwiderstand verwendet. Deshalb kam mir als Laien die Lösung mit dem Pegelwandler auch gut vor.
Wo liegt den das Problem mit dem verwendeten Pegelwandler. Gibt es hier einen Unterschied ob dieser für I²C oder SPI verwendet wird?
Und wäre der von HotSystems vorgeschlagene CD4050 besser?
Der ist nur für I2C geeignet, da I2C bidirektional arbeitet. Er funktioniert auch bei langsamen SPI, aber nicht stabil. Grad bei Temperatur Änderungen geht da mal schnell etwas schief.
Hier gibt es lediglich einen VDD, einen GND sowie die Eingänge und Ausgänge. Ich schließe also den 3.3V Ausgang des Arduino an VDD des CD4050B an und verbinde Ground. Dann wandelt der CD4050B die 5V Signale der digitalen PINs des Arduino in 3.3V um?
Wäre dieses Bauteil auch für I2C geeignet oder funktioniert der nur mit SPI. Ich muss mich hier mal genauer über die Unterschiede informieren.
Der I2C hat beide Signale bidirektional. Daten SDA laufen vom Master zu allen Slaves und von einem Slaves zum Master. CLK läuft vom Master zu den Slaves, aber ein Slaves kann in beschtimmten Umständen den Clock Low schalten um mehr Zeit zum Antworten zu bekommen. Das Funktioniert weil die Ausgänge die Signalleitungen nur auf Masse ziehen können. Ein HIGH Potential wird durch einen Pullup-Widerstand oder seltener durch einen I2C Accelerator produziert. So können viele Ausgänge zusammengeschaltet werden ohne daß etwas kaputtgeht.
Der CD4050 ist ein Baustein mit 6 nicht invertierenden Treiber Diese können am Eingang eine größere Steuerspannung haben als ihre Versorgungsspannung bzw Ausgangsspannung. Darum kann man Signalpegel von 5V auf 3,3V bringen.
Grüße Uwe
Der SPI Bus hat Signalleitungen nur in eine Richtung. Außerdem wird ein Slave durch seine Enable-Leitung aktiviert bzw abgeschaltet ( Z - High Impedanz) . So hat man Ausgänge die HIGH und LOW potentiale Ausgeben aber nie 2 Ausgänge die zusammengeschaltet sind solange sie aktiv sind.
Ja, der ist bidirektional, dh die Signale können in beide Richtungen laufen. Er muß schon richtig angeschlossen werden da eine Seite eine kleinere Spannung verträgt als die andere:
1.2V to 3.6V on A Port and 1.65V to 5.5V on BPort (VCCA ≤ VCCB)
Der größter Nachteil bei CD4050 ist den gibt es nicht als fertiges Modul ( habe kein gefunden), und wen Anfänger falschen erwischt = keinen in DIP/ DIL Ausführung, hat Problem den anzuschließen.