Mein Arduino mkr gsm 1400 misst den Füllstand eines Milchtanks mit Hilfe einer Waage. Die Waage habe ich selbst gebaut mit 4 load cells und einem HX711. Der Füllstand wird per SMS an eine Mobiltelefonnummer geschickt. Der Code funktioniert am Anfang auch, aber nach 1-2 Stunden fängt die Chrg LED an zu blinken und ich kann den Füllstand nicht mehr per SMS abfragen. Der Arduino wird per VIN mit Strom versorgt und hat zusätzlich einen 2600mAh LiPo Akku der angeschlossen ist. Ich habe + mit VIN und - mit Ground verbunden. Hat jemand eine Idee was das Problem sein könnte?
laut dieser Seite:
"Dank der Intelligent Charge-Technologie erkennt dieses Ladegerät automatisch die maximal aufnehmbare Energieleistung deines Devices und reguliert diese entsprechend.
Auf diese Art erhältst du ein Maximum an Ladeenergie in einem Minimum an Zeit: Nach nur 30 Minuten liegt das Ladeniveau deines Gerätes schon bei 50%.
...
Die Zeiten sind näherungsweise und variieren in Abhängigkeit des zu ladenden Geräts.
"
Also etwas überaus nichtssagender, blumiger , von der Werbeabteilung produzierter Text, mit mehreren Technischen Ungenauigkeiten und untechnische Terminussen (Energieleistung, reguliert diese (Das Ladegerät regelt die Leistungsaufnahme des zu ladenden Gerätes??, Ladeenergie, Ladeniveau) .
Ein Netzteil das die max Leitungsaufnahme des Geräts erkennt und darauf reagiert. Wie? Indem es die 5v Ausgangsspannung unabhängig vom gezogenen Strom konstant hält?
Ich glaube Du gibst mir recht daß ein 2000mAh Akku ( was typische Werte von Händys sind) mit 2,1A in 30 Minuten ca 50% voll sein kann und in 60 Minuten 100% voll ist. (angenomme die Ladeschaltung im Händy kann mit 2A laden.
Für mich ist das immernoch ein USB Switching Netzteil mit 5V und max 10W Ausgangsleistung. Kein PD2 oder PD3 wie USB C mit variabler Spannung hat.
Mit einem anderen USB Netzteil mal die Schaltung des TO zu probieren ist sicher ein Ansatz zur Problemerkennung.
SBS ist eine italienische Firma, die in einem 800 Einwohner Ort in der Provinz von Novara angesiedelt ist.
Also ca 70 km Nordöstlich vom Arduino Gerburtsort Ivrea.
PD fällt raus. Für QC fehlt es tatsächlich an der zweiten Spannung.
Das Ding fällt dann in die Kategorie Schnelllader -> Siehe den Wiki-Artkel unter Technik; letzter Absatz.
Und da ist dann trotzdem eine vermeintliche Intelligenz drin, die irgendwann sagt, das Schluß ist mit hohem Strom. Denn der Lader blinkt ja irgendwann...
Das könnte er nur tun wenn die Schaltung tatsächlich längere Zeit soviel Strom zieht.
Die Schaltung besteht aber soweit ich es vestanden habe aus einem MKT1400 mit 2600mAh LiPo Akku und einem HX711 und 4 Wäägezellen (nehme an es sind 4 Halbzellen zu je 50Kg ) .
Der TO sollte mal einige Antworten geben bezüglich Spannungen und Ladezustand des Akkus.
Grüße Uwe
Ich habe kein Multimeter und weiss auch nicht genau wie man eins bedient. Deshalb habe ich einfach ein anderes Netzteil gekauft und es eingebaut. Alles hat mindestens 1h 20min lang funktioniert. Als ich dann 2h später nochmal versucht habe den Arduino zu erreichen, hat er nicht mehr funktioniert und die Chrg LED hat geleuchtet.
Das ist mein neues Netzteil: LogiLink PA0198 - kaufen bei digitec
Wenn das Problem nicht das Netzteil ist, kann ich mir auch ein Multimeter besorgen um die vorgeschlagenen Sachen aus zu messen.
Ich weiss nicht ob das ein Einfluss hat auf mein Projekt, aber der Arduino, das Netzteil, der Akku und die Waage sind alle in einem Kühlschrank eingebaut. Die Temperatur ist etwa 3 - 4 Grad.
Wurde nicht machen, bei jeder öffnung der Tür kommt warme Luft rein was erstmals kondensiert, das ist Ungesund für jede Elektronik .
Wenn das alles wirklich im Kühlschrank muss sein dann im Luftdichtem Gehäuse, was wider rum nicht so einfach ist dicht halten, die Wägezelle, Wiegesensor Ja, Rest draußen.
Netzteil:
Müßte passen. Auch wenn ich Netzteile mit Fixspannung vorziehe. Spannungswahlschalter können immer mal falsch eingestellt sein bzw nicht richtig Kontakt machen.
Kühlschrank:
Da gibt es 2 Probleme:
Erhöhte Luftfeuchtigkeit und darum mögliche Kondensation an der Elektronik und darum mögliche Fehlfunktionen bzw auf längere Zeit zu Korrosion an den Metalloberflächen inklusive Steckverbindungen.
Absinken der Batterikapazität durch die niedrige Tempertur und darum auch kleinere Spitzenströme , die für die GSM-Verbindung notwendig sind.