Fan Out ?

Nur noch eine kurze Frage. Was für einen FanOut haben die OutputPins eines Atmegas ? Also wieviele ander Atmegas kann ich mit Eingängen (digitalen) an einen Ausgang hängen ?

Ulli

Steht doch alles im Datenblatt.... (Oder?)

Du nimmst dir die Werte, und dann:

Das Fan-Out wird aus dem Verhältnis der Ausgangsstromstärke und der Eingangsstromstärke berechnet.

Quelle: Wikipedia

Bei schnellen Signalwechseln wirst du die Kapazitäten der Pins und Leitungsführung mit einrechnen müssen. Reflektionen spielen dann auch eine Rolle. Evtl. wirst du Serienwiderstände zur Impedanzanpassung/Leitungsendenabschlüsse einbauen müssen.

Der Fan Out Faktor war in der TTL-Technik samt ihrer ganzen Abkömmlinge Low Power, Shottky, Low Power Shottky usw. wichtig. Mit Aufkommen von CMOS verlor dieser Faktor weitestgehend an Bedeutung, da CMOS Eingänge wie Feldeffekttransistoren leistungslos schalten. Bei vielen Eingängen und langen Leitungen wird das Umladen der Kapazitäten dann zunehmend zum Problem und potenziert sich noch mit steigender Frequenz! Wärend bei TTL der Fan Out Wert rein statisch war, ist er bei CMOS dynamisch. Das kann sogar soweit gehen, das ein CMOS Frequenzteilerchip mit 10 MHz betrieben mehr Verlustleistung hat, als ein äquivalenter LS-TTL Teiler :smiling_imp: Da helfen nur Erfahrungswerte und ein Digitaloszi um die Schaltflanken des jeweiligen Ausgangs unter realen Bedingungen zu beobachten ;) Ab 20 Eingängen und mehr als 25 cm Leitungslänge würde ich da mal ein Auge drauf haben, was unversehens bei größeren 595'er Schieberegisteransammlungen passieren kann 10 IC's im DIL Gehäuse davon längs nebeneinander montiert und man hat schon die 25 cm für Takt und Reset erreicht. Sollche Aspekte schlagen besonders bei Anfängern zu, die blauäugig was nachbauen und sich de Teufel um Abblockkondensatoren und Leitungslängen scheren. Die wundern sich, das es mit 2 Schieberegistern wunderbar funktioniert und mit 20 eben nicht mehr ;)