Hallo, ein neuer Teilnehmer ist im Forum, konkretes Projekt, kaum Ahnung

Hallo, ich habe mich hier neu angemeldet, da ich interesse an dem Thema und ein konkretes Projekt habe. Als Maschinenbauer aus der analogen Welt habe ich als (älterer) Mensch im Thema erheblich Nachholbedarf. Vom aktuellen Projekt weiss ich aus Erfahrung viel auf der physikalischen Seite aber fast nichts auf der elektronischen. Mal sehen...
Löten und ein bisschen herumverkablen bringe ich hin. Platine, au weh...
Also die Konfektionierung bis in ein IP67-Kästchen bereitet auch noch Sorge, auch wegen des WiFi.

Projekt:
Erfassung mehrerer Temperaturen und Luftfeuchte möglichst genau. Übertragung der Daten in die Wolke via WiFi. Daten speichern, grafisch darstellen, zur Verwendung offline als csv o.ä. bereitstellen, bevorzugt via Smartphone. Grafana habe ich schon mal gesehen. Energieversorgung autark mit Solar und Akku.

Aktuell grob ins Auge gefasst als Hardware:
Microcontroller: Funduino ESP32 - WROOM32 mit DeepSleep
Sensorik: 2-3 x DS18B20 oder PT1000 an MAX31865 und 1 x DFRobot SHT31
Akku: Eremit LiFePO4 3.2V 6000mAh
Wandler: MT3608 DC-DC Netzteil Adapter Step up Modul
Solar: 2Wp 6V Solarmodul mit Diode
Ziel: 100 Tage autark, 24/7
Messfrequenz 0,00333Hz
Stückzahl initial: 3

Soweit mal zur Vorstellung.
Wenn Fragen aufkommen melde ich mich wieder :slight_smile:
Grüße Thilo

Willkommen im Forum!

Es gibt viele IoT-Projekte, die so etwas machen, und Sie müssen entscheiden, ob Sie die Serverinfrastruktur, die die Daten sammelt, selbst hosten oder ob dies im Internet geschieht.

Schau mal bei den SenseEgg: SensEgg.light - FunkSensor [ATtiny814, nRF24, BME280, NTC] ****

Als Datengrab, zentralen Hub, Auswertung und Präsentation Layer sieh dir mal den Home Assistant an. Mit einem Raspberry 5 + M2 SSD bist da am Anfang gut aufgestellt.

Also Node - ja nimm mal einen ESP32 zum Anfangen. Was du dann als Sensor so anschließen wirst - das wird alles kommen. Deine DS18 sind sicher ein Anfang.

Wenn es etwas Batteriebetriebenes werden soll, da gibts sicher auch am Markt gute Produkte wo du mit Selbstbau weder günstiger noch besser wegkommst.

Ich habe so etwas mit dem schon in Post #3 erwähnten Sensegg und iobroker gebaut.

Ein Raspberry Pi 5 ist dafür aber nicht notwendig. Da geht auch ein vierer. Der braucht auch weniger Strom.

Wenn es (Strom) sparsam sein soll ist ein ESP nicht unbedingt die beste Wahl, aber für den Einstieg vielleicht einfacher.

Du regelst die Spannung vom LiFePo hoch um sie dann auf dem Board wieder herunter zu regeln. Da geht einiges an Leistung verloren.

Dabei kommt der ESP mit dem kompletten Spannungsbereich eines LiFePo Akkus zurecht.

Bedenke auch das die meisten Boards nicht zum Stromsparen gemacht sind. Da sind einige Komponenten drauf, die Strom verbrauchen, auch wenn der ESP selbst im DeepSleep ist.

Aber für die ersten Versuche kannst du mit experimentieren.

Ich habe auch SensEgg am laufen, aber noch die Vorgänger. https://www.arduinoforum.de/arduino-Thread-SensEgg3-FunkSensor-im-Ü-Ei-ATmega168PA-nRF24-BME280-NTC
Das ganzen Daten werden dann über openHAB gesammelt und man kann sich das grafisch betrachten nach Lust und Laune.

Welcher? Das Maximum ist mit 3.6V angeben. Geht man über den LDO von den üblichen Devboards braucht man min. 4,5V bis 5V.

Der Spannungsbereich von einem LiPo liegt etwa bei 4,1V (voll) über 3,7V (Betrieb) bis 3,3V (leer).

Wie ist Deine Aussage gemeint?

Ach vergiss es .. hab das „Fe“ überlesen…

Genau. Wenn man schon spezielle Akkus nutzt, kann man auch desen Vorteile nutzen.
Ein LiFePO4 hat geladen 3,6V und entladen 2,5V. Dazu die Kurve das die Spannung schnell auf 3,3V fällt, dann sehr lange zwischen 3,3V und 3,1V verweilt, und dann am Ende rasch zu 2,5V fällt.
Das ist alles innerhalb der Maximum Ratings eines ESP8266 oder ESP32.

LiIon geht das natürlich nicht. Da kann man aber gut einen LowDrop Spannungsregler auf 3V nutzen, zum Beispiel den XC6220B301 mit einem Drop von nur 0,02V bis 0,06V. Die ESP arbeiten gut mit 3V und unter 3V kann man ein LiIon auch als leer betrachten

Danke für die vielen Hinweise, Anregungen... Sauge ich alles auf...

Ja, das mit richtig Strom sparen, optimale Ergebnisse und so weiter werde ich im ersten Anlauf sicher nicht hinbekommen. Dafür braucht es sicher lange Erfahrung. Mein Fokus ist es zunächst einmal etwas zu basteln was funktioniert und dann im Lauf der Zeit optimieren. SensEgg habe ich mir augeschaut. Tolle Idee.

Ich habe ein ähnliches Projekt und vermutlich ein vergleichbares Alter.