keine Kommunikation mit Atmega328P-AU möglich

Hallo Leute,

ich hab mir eine Platine mit einem Atmega 328P-AU gefertigt. Die Atmega 328P-AU sind fabrikneu ohne bootloader drauf.
Der Plan: über die ICSP Pins zu progammieren. Wenn ich das mit meinem USBasp Programmer versuche, dann kommt die Meldung:

avrdude: auto set sck period (because given equals null)
avrdude: error: program enable: target doesn't answer. 1
avrdude: initialization failed, rc=-1
Double check connections and try again, or use -F to override
this check.

Meinen Schaltplan hänge ich an.

Mit einem fertigen Arduino Nano oder Uno funktioniert alles problemlos. Auch mit einem großen Atmega fürs Steckbrett. Am Steckbrett hab ich die Schaltung nachgebaut - dort geht auch alles problemlos....allerdings wurde der große Chip zuvor schonmal mit einem Bootloader versehen und programmiert.

Könnt ihr mir bitte helfen?

Danke euch!!

Ich kann nur vermuten, du hast die ISP/ICSP Pins nicht richtig am Programmer angeschlossen oder nicht mit Programmer hochgeleaden gedrückt.

Es fehlen auch die Abblockkondensatoren an VCC am Atmega328.
Weiterhin sehe ich deinen Buzzer als Problem.
In Datenblättern finde ich Angaben wie 24V Spannung und elektromagnetisch.
Beides ist nicht unbedingt zum Anschluss direkt am Atmega geeignet.
Bei dem sollte min. eine Freilaufdiode mit rein, aber mit 5Volt reicht das für einen 24V Buzzer nicht.

Hi,

vielen Dank für deine Antwort!!

Alles richtig angeschlossen und natürlich Hochladen mit Programmer gedrückt.

Wofür benötigt man diese Abblockkondensatoren genau? Die nimmt man doch zur Spannungsglättung, oder? In den Arduinominimalbeschaltungen gemäß Arduino Homepage gibt es die nicht und in meiner Testschaltung ließ ich sie gemäß Arduino Home - Anleitung auch weg und alles geht trotzdem....aber viele bauen die dennoch ein?

Es muss was anderes sein....jedenfalls nochmal danke!

Viele bauen die ein, weil sie reingehören.
Sieh dir die Datenblatt zum Atmega328 mal an, nur das ist wichtig.
Wenn andere die nicht mit einsetzen, machen die was falsch.
Ok, das wird nicht dein Problem lösen, aber andere hervorrufen.

Die sind zum entstören der Spannung.
Und lies bitte nochmal meinen 1. Post, der wurde ergänzt.

Ok danke!

Der Buzzer im Plan ist nur Platzhalter - im echten Leben sitzt ein anderer dort.

Die Kondensatoren am Schaltplan hab ich immer gesehen, aber leider nicht kapiert. Du meinst die 3 nebeneinander an Vcc, stimmts?

Der rechte und linke sind normale Kondensatoren, aber was ist das in der Mitte für einer? Ein Balken dunkel, einer hell?

Dann werde ich diese 3 parallel geschalteten Kondensatoren übernehmen, danke!

avrdude: auto set sck period (because given equals null)

Fakten:
Du hast die alte Software auf dem Adapter.
Der AVR läuft mit 1MHz intern

Das ist ok, nur muss man (manchmal) dann den Takt händisch ändern.
Dafür gibts einen "Slow Clock" Jumper auf dem USBasp.

Und ja:
Die Abblockkondensatoren müssen sein.
Auch wenn sie irgendwo nicht verwendet werden, heißt das nicht, dass das richtig ist, oder sie unnötig sind.

Aber es sagt etwas über den Ersteller des Plans aus.
Und zwar, dass es ihm egal ist, ob das bei dir läuft, oder er herzerfrischend ahnungslos ist.

Hi Combie,

vielen Dank,

ich hab auf dem Adapter gestern die Firmware auf usbasp.2011-05-28.tar.gz 8
geändert...ist die Aktuelleste...habe es mit und ohne Jumper versucht....es kommt immer der gleiche Fehler.

Glaust du, dass die fehlenden Abblockkondensatoren der Grund sind, warum der Chip nicht reagiert?

Glaust du, dass die fehlenden Abblockkondensatoren der Grund sind, warum der Chip nicht reagiert?

Eigentlich hatte ich versucht, mich möglichst klar auszudrücken.

Was möchtest du "wirklich" von mir hören?

combie:
Eigentlich hatte ich versucht, mich möglichst klar auszudrücken.

Was möchtest du "wirklich" von mir hören?

Was ich machen muss, damit mein Chip meinen Programmer hört!

War vielleicht ein Missverständnis, aber ich hab das mit den Abblockkondensatoren so verstanden, dass die sein müssen um eventuelle Laufprobleme später zu verhindern, aber nicht, dass die sein müssen, damit der Chip überhaupt erst programmierbar wird....aber vielleicht hast du ja genau das damit gemeint....

Komisch nur, dass mein Atmega 328P - PU ohne diese Kondensatoren vollkommen problemlos funktioniert (so wie hier beschrieben):

Das ist immerhin ein Originaltutorial von Arduino....genau so hab ichs auch gemacht.....sind die dort ahnungslos?

Wohl kaum...

Wohl kaum...

Wenn du meinst ...

Was ich machen muss, damit mein Chip meinen Programmer hört!

Auch das habe ich getan.
Nach bestem Wissen und Gewissen.

Wenn deine Schaltung auf dem Steckbrett funktioniert und auch zu Flashen ist, dann gibt es zu deiner Platine einen Unterschied, den wir hier nicht sehen können.

Und ja, eine Schaltung kann ohne die Kondensatoren funktionieren, was aber immer Zufall ist. Sonst wären die nicht im Datenblatt angegeben.

Super Dieter, vielen Dank!

Der einzige Unterschied ist, dass ich auf der Platine einen anderen Oszillator verwende…

Ich habe aber auch versucht, ohne Oszillator den 8MHz Bootloader draufzupacken, das hat aber auch nicht funktioniert.

Ich habe trotzdem den Oszillator in Verdacht…es ist dieser hier:

https://lcsc.com/product-detail/SMD-Crystal-Resonators_Yangxing-Tech-X322516MRB4SI_C70562.html

Spricht was gegen den?

Danke euch!

Du brauchst keinen Oszillator. Ein einfacher Quarz mit 16MHz reicht. Den bekommst du bei Reichelt oder Ebay für wenige Cent.

Beispiel

HotSystems:
Du brauchst keinen Oszillator. Ein einfacher Quarz mit 16MHz reicht.

Der gezeigte ist auch kein Oszillator.
Aber, soweit mir bekannt benötigt der viel kleinere Kondensatoren.

combie:
Der gezeigte ist auch kein Oszillator.
Aber, soweit mir bekannt benötigt der viel kleinere Kondensatoren.

Stimmt, ist auch nur ein Quarz.
Ich hatte mich auf seinen Text bezogen.
Und bei dem hätte ich Probleme mit dem Auflöten.

Anbei das Foto, auf der Unterseite sind keine Komponenten.

Und den Quarz wählte ich deshalb, weil er vom der Boardfirma verlötet werden konnte.

Grundsätzlich ist der OK, oder?

Sorry, jetzt,

nicht wundern - die fehlenden Komponenten wurden bewusst noch weggelassen - sie haben auf das grundsätzliche Funktionieren des Atmega keinen Einfluss.

Ich habe das Problem gelöst: der Quarz war schuld. Gegen einen anderen ausgetauscht - läuft.

Danke an alle

stromberg1:
Ich habe das Problem gelöst: der Quarz war schuld. Gegen einen anderen ausgetauscht - läuft.

Du solltest trotzdem die Ablockkondensatoren verwenden. Zwei mal 0,1µF Keramikkondensatore möglichst nahe an den Spannungsversorgungspins des Atmega328 (Vcc - GND und AVcc und GND). Außerdem 0,1µF zwischen AREF und GND.
Grüße Uwe

Uwe hat es ja schon bestätigt, die Kondensatoren müssen ran.
Denn schön, dass es jetzt funktioniert und danke für die Rückmeldung.