Langzeit-Stromversorgung über USB statt über 5V?

Beim Mega/Uno gibt es ja mindestens 4 Möglichkeiten, eine externe Stromversorgung anzuschließen (der Rundstecker, USB, sowie der Vin- oder 5V-Pin).

Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die Versorgung über den Rundstecker und über den Vin-Pin den Nachteil, dass man eine Spannung von mindestens ca. 7 V benötigt, und dass der Spannungsregler somit Energie verschwendet.

Aus dem Grund dachte ich daran, direkt 5V an den 5V-Pin anzuschließen, aber davon wird in der Übersicht vom Arduino Mega abgeraten: “Supplying voltage via the 5V or 3.3V pins bypasses the regulator, and can damage your board. We don’t advise it.”

Gehe ich recht in der Annahme, dass eine Stromversorgung über USB in dem Fall die bessere Lösung wäre, da nicht unnötig Strom in Wärme umgewandelt wird, dennoch aber eine zusätzliche Absicherung vorhanden ist? In dem Fall würde ich wohl ein USB-Kabel aufschneiden, und an meine 5V-Quelle (Abwärtswandler) anschließen…?

https://www.arduino.cc/en/Main/ArduinoBoardMega2560

hi,

es gibt viele dinge, die beim anschluß an den 5V-pin passieren können, zb. wenn man verpolt oder wenn die spannungsquelle mist ist.

und deshalb MÜSSEN die autoren davon abraten. davon abgesehen ist es die meiner meinung nach beste methode...

über USB-kabel können Dir genau die selben dinge passieren.

gruß stefan

VIN wird gegenüber USB priorisiert, eine "zusätzliche Absicherung" gibt es nicht. Siehe #1.

Wenn Du den 5V-Pin nutzt, darfst Du nicht gleichzeitig mittels USB versorgen. Da hilft ein USB-Kabel mit unterbrochenem 5V-Draht.

USB hat den Vorteil daß die Stecker Standart sind und wenigstens nicht verpolt angeschlossen werden können.
Die Qualität der Spannung hängt dann vom Netzteil ab.

Grüße Uwe

Vielen Dank! Dann werde ich wohl den 5V-Pin verwenden.

Langzeit-Stromversorgung über USB statt über 5V

funktioniert beim Mega mit einem China Ladegerät für 1€ seit 5 Jahren auf dem Dachboden ohne Unterbrechung.

hi,

USB hat den Vorteil daß die Stecker Standart sind und wenigstens nicht verpolt angeschlossen werden können.

nicht in diesem fall...

gruß stefan

Eisebaer: hi, nicht in diesem fall...

gruß stefan

Wieso?

hi, uwe,

sein eröffnungspost. er will das USB-kabel aufschneiden und an seine eigene stromquelle anschließen. da kann man verpolen...

gruß nach bozen, stefan

Ich habe seit Monaten eine 5 Volt Versorgung über den 5 Volt Eingang am Arduino, und habe immer wenn ich die USB brauche zusätzlich USB Spannung über das USB Kabel, wenn ich USB zum Programm laden oder für die Serial.print Funktion brauche. Es sind also oft Stundenlag beide Spannungen dran. Ich habe allerdings dafür gesorgt, dass die eigene 5Volt Spannung sehr genau ist. 5,1 - 5,2 Volt. Es wird immer der Ardunino und das zugehörige Steckbrett 5 Volt versorgt, aber eine Diode sorgt dafür dass die 5 Volt plus vom Steckbrett zum Arduino kommen, nicht aber vom Arduino zum Steckbrett. Das heißt wenn ich irgend welche zusätzliche Schaltungen extern nutze werden diese nicht von den 5 Volt aus dem Arduino versorgt, also belasten nicht die USB 5 Volt. Das ist mir sehr wichtig, weil ich keine Lust habe dauernd darauf zu achten, dass ich die USB Quelle durch z.B. ein angeschlossenes Display, oder was auch immer ich anschieße, nicht überlaste.

Eisebaer: hi, uwe,

sein eröffnungspost. er will das USB-kabel aufschneiden und an seine eigene stromquelle anschließen. da kann man verpolen...

gruß nach bozen, stefan

Da Hast Du recht und mich ertappt daß mir das entgangen ist. Schöne Grüße ins schöne Wien. Uwe

Franz54: Ich habe seit Monaten eine 5 Volt Versorgung über den 5 Volt Eingang am Arduino, und habe immer wenn ich die USB brauche zusätzlich USB Spannung über das USB Kabel, wenn ich USB zum Programm laden oder für die Serial.print Funktion brauche. Es sind also oft Stundenlag beide Spannungen dran. Ich habe allerdings dafür gesorgt, dass die eigene 5Volt Spannung sehr genau ist. 5,1 - 5,2 Volt. Es wird immer der Ardunino und das zugehörige Steckbrett 5 Volt versorgt, aber eine Diode sorgt dafür dass die 5 Volt plus vom Steckbrett zum Arduino kommen, nicht aber vom Arduino zum Steckbrett. Das heißt wenn ich irgend welche zusätzliche Schaltungen extern nutze werden diese nicht von den 5 Volt aus dem Arduino versorgt, also belasten nicht die USB 5 Volt. Das ist mir sehr wichtig, weil ich keine Lust habe dauernd darauf zu achten, dass ich die USB Quelle durch z.B. ein angeschlossenes Display, oder was auch immer ich anschieße, nicht überlaste.

Wenn du 5,1-5,2V am Netzteil hast und eine Diode in den Strompfad schaltest kommen danach noch 4,4-4,5V raus. Belasten aber die 5V USB-Quelle nicht, weil die Diode das verhindert. Dein Zusatznetzteil wird aber erst helfen, wenn dein Arduinoregler auf 4,5V runter zieht, weil ihm heiss wird. Schlagartig reduziert sich sein Strom, weil nun das zweite Netzteil einspringt.

Funktioniert sicherlich, den der Regler am Arduino hat thermische Absicherung. Nur Funktioniert es nicht so wie du denkst und könnte, wenn du nun meinst, die Spannung NACH der Diode auf 5,1V anzuheben gegen den USB-Chip arbeiten und doch wieder Schaden machen

Es funktioniert momentan halt, aber keinesfalls am 5V in auch nur 0,1V mehr anlegen. Es würde Strom zurück fliesen in den USB-Chip und dafür ist er nicht ausgelegt. Ein High-Endchip mag das noch abfangen, ob die Chinanachbauten das auch machen, wäre wohl erstmal zu prüfen. Sieht jedenfalls nicht besonders professionel aus und zeigt, das du nicht so ganz klar kommst, wie man Spannungsquellen koppelt. Lieber den USB-Strom kappen und ganz aus dem Netzteil versorgen. Oder die Quellen nur Massemässig verbinden und alle externen Verbraucher nur über das Netzteil versorgen, den Arduino dann immer über USB. Ich habe zb am Steckboard einen USB-Hub mit eigenem Netzteil, heist darüber versorge ich ihn auch, wenn der PC aus ist. Und kann trotzdem problemlos programmieren. Im Zweifel ruiniere ich einen 5 Euro USB-Hub.

Die Spannung am Arduino, also vom USB, wird nicht runtergezogen. Die muss nur den Arduino versorgen. Also externen Geräte werden von meiner 5 Volt Spannung am Steckbrett versorgt. Und wenn das Netzteil aus ist, dann ist auch nur der Arduino die einzige Last für die USB Versorgung. Und wenn ich den USB Stecker weg lasse und die 5 Volt Versorgung anschalte, läuft der Arduino mit der etwas niedrigeren Spannung auch. Aber ja, die Diode ist eben zum Schutz das auf keinen Fall USB Spannung das Steckbrett versorgt. Habe mal wieder nachgemessen. 5,15 Volt vom Steckbrett bringen dem Arduino über die Diode 4,66 Volt. Das passt schon so.

Jo, natürlich passt das. Weil du am Arduino 5V liegen hast und an 5Vin 4,66V mit Rücklaufsperre. Folglich kann da weder Strom zum Arduino fliesen noch von ihm weg zur externen Schaltung. Würdest du die Verbindung trennen, wäre kein Unterschied messbar.

Das ist einfach elektrotechnisch sehr unsauber. Auch wenn die Schaltungen als solche funktionieren und kaum eine Gefahr besteht das der Chip deswegen stirbt. Allerdings auch nur, weil er eben so robust konstruiert worden ist. Und dabei verlässt man sich halt stark drauf, das alle Komponenten diesem Konstruct gewachsen sind.