Lüftersteuerung über PWM und Mosfet

Wie würde es hier eigentlich mit der Diode aussehen? Bisher hatte ich die ja zwischen dem Anschluss am Mosfet, bzw. Transistor auf +5V.
Jetzt schließe ich ja den Lüfter direkt an die Versorgung an. Würde ja die Diode zwischen 5v und GND kommen?
Den Widerstand am PWM Ausgang Richtung PWM Anschluss kann ich ja auch wegfallen lassen?

Also momentan ist der PWM Lüfter so verbunden.

5v -> + Anschluss Lüfter
GND -> - Anschluss Lüfter
PWM Pin -> PWM Anschluss Lüfter
Pin ESP -> Tacho Anschluss Lüfter

Den Anschluss für den Tacho habe ich bisher noch nicht am esp angeschlossen , jedoch mit einem 10k Ohm Widerstand auf 5v gelegt.
Die Frequenz habe ich auf 25k Hz angepasst

Hallo,

die Diode brauchst du jetzt nicht mehr. Das ist alles in der Lüfterelektronik drin.

Den Widerstand am PWM Ausgang Richtung PWM Anschluss kann ich ja auch wegfallen lassen?

Das überlasse ich dir.

Den Anschluss für den Tacho habe ich bisher noch nicht am esp angeschlossen , jedoch mit einem 10k Ohm Widerstand auf 5v gelegt.

Du musst jetzt mitdenken!
Was ist Ausgang, wo kommt der her wo geht der hin.
Was ist Eingang, wo kommt der her wo geht der hin.
Jetzt sollte auch klar warum im Testaufbau ein 1k Längswiderstand nie schaden kann, falls man sich einmal vertut.
Zum Glück hast du das Tachosignal noch nicht am ESP angeklemmt. Der I/O Pin wäre sicherlich defekt. Pullup muss an 3,3V, weil der Transistor im Lüfter für das Tachosignal mit seinem open collector Ausgang nur zwischen Masse und der Spannung umschalten kann, an der er per Pullup angeschlossen ist.

mal ne Frage, was ist denn ein Längswiderstand?

ich hatte mich bisher hier orientiert. Aber noch keine Spannung auf den ESP gegeben, bzw. noch kein Programm hochgeladen.

Ok, für den Pullup für das Tachosignal hätte ich jetzt mit 5V gerechnet bei einem 5V Lüfter. Dann baue ich den nochmal auf 3,3V um.

Wie meinst du das mit was ist Ausgang, was ist Eingang? Wie ich den Anschluss des Tachos festlege? Wäre dann ja laut dem von dir angehängen Intel Datenblatt ein Ausgang am Lüfter und am ESP ein Eingang. Beim ESP entsprechend andersrum?

Hallo,

vielleicht habe ich zu viel geschrieben oder doch noch zu wenig. Wollte dich nicht durcheinander bringen. Mit dem ESP I/O und der richtigen Spannung bekommst du schon schon hin. Du solltest nur nochmal darüber nachdenken das der Tachopin am ESP ein Eingang ist und deswegen nur maximal 3,3V verträgt. Weil der Pin gehört zum ESP und nicht zum Lüfter.

Längswiderstand ist ein Widerstand der praktisch in die Leitung gesetzt wird. Reihenschaltung. Der soll ggf. Kurzschlussströme begrenzen.

Ah ok. Dann würde ich den Tacho pin als Eingang definieren und gleichzeitig mit nem 10k Ohm Widerstand an 3v anschließen als Pullup.
Den pwm dann als Ausgang. Da hatte ich jetzt den 330 Ohm Widerstand in Reihe zum Pin angeschlossen, wo ich vorher den anderen Lüfter mit dem mosfet verbunden hatte.

Wo müsste ich den 1k Ohm Widerstand einbauen? Oder wäre das der am pwm anstatt 330 Ohm ?

Würde morgen sonst nochmal einen Schaltplan meiner verschaltung hochladen.

Das Bild haben ich jetz noch im Internet gefunden. Meintest du das so mit dem Längswiderstand ?

Hallo,

Ah ok. Dann würde ich den Tacho pin als Eingang definieren und gleichzeitig mit einem 10k Widerstand an 3,3v anschließen als Pullup.

Richtig.

Den pwm dann als Ausgang. Da hatte ich jetzt den 330 Ohm Widerstand in Reihe zum Pin angeschlossen.

Richtig. Wie gesagt, ist ein reiner Schutzwiderstand.

Vergiss das Fritzing Bild. Der 3,3k rechts alleine betrachtet wäre ein Längswiderstand. Hier aber so nicht, weil der mit 100pF ein RC Filter bildet, welcher Nonsens ist.

Ok, danke für die Tipps. Dann würde ich vom Tacho noch einen 1k Ohm Widerstand vor den Eingang setzen.
Mache dann morgen oder Montag den Schaltplan meiner Schaltung und poste das Programm, ob das so Funktionren könnte

ich habe mal eine Skizze erstellt. Mit Fritzing klappt das nicht so super. Also ich habe den Tacho mit einem Pullup auf 3V gezogen, Zudem geht der auf einen Eingang des ESP mit einem vorgeschalteten 1k Ohm Widerstand.
Der PWM Anschluss wird an einen Ausgang geschaltet, mit einem vorgeschalteten 330 Ohm Widerstand.

Sollte ja so funktionieren, wenn ich das bisher korrekt verstanden habe?

In Deiner Skizze hast Du den Tacho-Ausgang direkt an 3,3V geschaltet und den Widerstand zum GPOI 19. Das sollte genau andersrum sein.
Sorry, falsch geschaut.

Gruß Tommy

Das Tacho Signal hängt doch an 3v mit dem 10k Ohm Widerstand davor. Und der 1k Ohm vor dem Eingang am esp.

Oder irre ich da

Sorry, den R2 hatte ich übersehen.

Gruß Tommy

Der Strom aus dem 3,3 Volt Regler des ESP32 wird sicher nicht für den Lüfter ausreichen.
Ist das überhaupt ein Lüfter für 3,3Volt ?

Da hatte ich das jetzt mit den 3,3V so verstanden. Vielleicht habe ich das jetzt falsch verstanden.
Die Versorgung müsste ich nochmal auf 5V lege merke ich gerade

Der Lüfter ist ein 5V Lüfter.

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Du zeigst uns aber einen 12 Volt Lüfter.
Also was den nun ?

Sorry war der falsch Link.

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Hallo,

du wolltest den Tachoausgang per Pullup an 5V anklemmen, was falsch gewesen wäre. Der Lüfter selbst, dessen Versorgung muss weiterhin an 5V.

Ich würde es an deiner Stelle so machen. Dann sind die beiden I/O Pins vom ESP gegen groben Unfug ausreichend geschützt.

soweit hat das funktioniert. Vielen Dank!

Muss ich diesen 1k Ohm Widerstand vorm Ein- und Ausgang nutzen? Dieser dient ja der Strombegrenzung, daher vermute ich mal ja.

Jetzt muss ich nur noch schauen, ab welchem PWM Signal der Lüfter problemlos losläuft, bzw, ob er bei Werten über 0 stehen bleibt, oder ob man ihm 0 vorgeben muss.

Zudem muss ich mir das mit dem Auslesen der Drehzahl nochmal genauer angucken und mal ausprobieren.

Hallo,

im Grunde sollte auf den I/O Leitungen theoretisch kein Strom fließen. Man könnte die 1k weglassen. Würde ich aber nicht tun. Ich würde sie im Besten Fall, wenn alles funktioniert auf 100 Ohm reduzieren. Es sind immer und überall Kapazitäten im Spiel. Lädt man eine Kapazität um hat man einen Kurzschlußstrom. Auch wenn dieser noch so kurz fließt hat man einen Kurzschlußstrom. Das Tachosignal erzeugt eine Frequenz und das PWM Signal erzeugt eine Frequenz. Hier werden irgendwelche Kapazitäten ständig schnell umgeladen. Um die Störungen zu reduzieren kommt fast immer ein Längswiderstand rein. Die 1k hatte ich dir vorgeschlagen damit du den ESP nicht killst. Da hatte ich an Hand deiner Fragen lieber die sichere Lösung gewählt. Ein Steckbrettkabel etc. ist auch schnell falsch gesteckt.

Thema PWM Mindestduty. Lies einmal die Intel/Noctua Specs oder die Lüfter Doku. Da steht das alles drin. #7 unten und #17.
In der Regel startet man einen Lüfter mit 100%, dann läuft er sicher an und regelt runter. Beobachte einmal deinen PC wenn du einen Kaltstart machst, was der mit den Lüftern macht.

Ja das hatte ich hier gelesen, bzw. auch schon gesehen.
Ich wollte die Lüfter ja in Abhänigkeit einer Temperatur laufen lassen. Also erst langsam und dann je nach Temperatur sollen die schneller laufen.
Ist es kühl genug, soll der Lüfter nicht laufen