Vergleich mal dein MAX6675 Board hinsichtlich der Pins mit dem der Anleitung.
Ich habe auch zwei MAX6675 liegen, die unterschiedliche Pin-Anordnung haben.
Ansonsten überprüf mal, ob das Thermoelement ordentlich angeschlossen ist und ob bis zu den Pins am MAX6675 Chip durchgang auf den einzelnen Anschlüssen hast.
mir fällt auf, dass er sehr langsam seine Temp verändert wenn ich ihn umfasse, aber OK
dann habe ich jetzt ein K-Typ mit 100mm Fühlerlänge probiert, der kommt überhaupt nicht aus den Puschen, reagiert extrem träge, kommt nicht über 30°C und beim anfassen kommen teils mM falsche Werte raus ??
Die Trägheit des Sensors hängt von der Konstruktion ab. Je mehr Masse desto langsamer gleicht sich die Temperatur des Sensors den der Umgebung/Objekt an.
Die schnellsten sind die ohne Schutzrohr, bei denen die 2 Drähte zusammengeschweißt sind.
Außerdem sind Deine Hände wahrscheinlich nicht 37°C warm sondern einige Grad kälter.
Außerdem ist der MAX6675 nicht so genau. Die Cold-Junktion-Kompensation hat einen Fehler von +/-3°C und der A/D Wandler +/- 9 digit was 2,25 °C entspricht.
Je dicker der Fühler ist, desto träger ist er. Es gibt bei den Thermoelementen auch unterschiedliche Dicken in Ummantelungen um den Messpunkt.
Wie dick ist denn dein Thermoelement?
Wenn man z.b. damit schnelle Temperaturänderungen an der Fühlerspitze messen will, werden diese teilweise komplett zurückgeschliffen, die zwei Materialien wieder verbunden und nur eine bestimmte dünne Schutzschicht darüber aufgebracht.
So kann man auch z.b. die Temperatur in einem Zylinderkopfes eines PKW-Motors messen.
Dazu braucht man aber ein Thermoelement mit kleiner thermischen Kapazität und Messtechnik mit entsprechender Abtastrate und Genauigkeit etc.
Nein, man kann da nichts einstellen, außer die Abtastrate ggf. erhöhen und die hinterlegte Kennlinie im Code durch Experimente überprüfen.
Falsche Werte können durch Verpolung sein, aber dann würde sich eine Erwärmung des Sensors durch eine gegenläufige Temperaturanzeige bemerkbar machen.
Bei 5mm Durchmesser wird er schon relativ träge sein.
Wird denn ein schnelles Ansprechverhalten bei dem Einsatzbereich benötigt?
Man kann auch noch eine Überprüfung mit einprogrammieren, die solche Werte aussortiert oder durch Mittelwertbildung glättet.
Am besten einfach mal die Genauigkeit mit kochenden Wasser oder Backofen testen. Dann kann man die Genauigkeit in dem benötigten Bereich schön überprüfen.
Nein, kann ruich träge sein, habe eine kleine Funktion geschrieben, dass min. 3s ein Fix-Wert überschritten werden muss, dass meine Steuerung den nächsten Schritt einleitet.
Wird schon passen, oder ich erhöhe die Zeit.
Werde den Fühler mit Heißluftfön noch testen, müsste von der Temp höher werden als 100°C. Sonst kommt der Bunsenbrenner
Mein Heißluftföhn geht bis 630°C - Das sollte für erste Tests reichen.
Allerdings zeigt mein Föhn an, was Er denkt, welche Temperatur gerade ausgestoßen wird.
Sonst ist's nur 'jaaa ... waaarm ... seeehr waaarm'.
Korrekt. Den Offest des Fühlers muss ich vor Ort bestimmen, Änderung ist dann das Kriterium.
Denke aber dass das alles nicht so genau sein wird und 10°C Änderungen sauber erkennbar werden.
zH kann ich das nur antesten, der Einsatzort ist wo anders.
Eine fertige Funktion für eine Zwischensummenberechnung, Zeitverzögerung, Glättung eines Signals gibt es mW nicht, order?