Das mit Latenz und BlueMan Group trifft es sehr genau.
Das ganze wird eine "Beleuchtung" für Keyboards (s. dazu unten mehr), die via MIDI gestuert wird.
Danke für diese Info. Bisher unterlag ich dem Irrglauben, dass man die 800kHz ändern könnte. Wieder was gelernt.
Aber 800 KhZ (also 0,00000125s pro Byte) dürften reichen, um 61 LEDs schnell genug zu steuern. Das Problem düfte eher MIDI mit seinen 31.250 Hz/Baud (= 0,000032s pro Byte oder 0,00000375s pro 3 Byte/LED) sein (s. auch dazu weiter unten).
Nun, da ich gerade u.A. an diesem Programmteil arbeite, kann ich den Code leider noch nicht posten, der er schlicht noch nicht einsatzfahig ist. Daher ja auch meine Fragen jetzt schon, damit ich nicht "bödsinnigen" Code zusammenstricke und nacher alles neu machen muss.
Ich werde Euch aber gerne, sobald ich einen wirklich sicher laufenden Code habe, diesen Posten, denn verbessern kann man sich ja immer.
Und, Uwe, ich habe bisher sehr viele Deiner Posts gelesen, daher denke ich, Du WIRST bestimmt etwas finden/verbessern können 
Aber erst einmal selber basteln und lernen.
Momentan habe ich z.B. noch Probleme, "Note Off" Meldungen SICHER zu erkennen. Ich benutze noch keine MIDI Library. Manchmal bleiben einzelne LEDs an, was ein nochmaliger "Note Off" dann ändert. Es ist aber nicht das Signal selber, sondern der Arduino scheint es nicht richtig mitzubekommen. "Note Off" geht hingegen 100%ig.
Ich verwalte die RGB LEDs als Array, so ist meine bisherige Herangehenweise. Ich fülle dieses mit "MiÍDI Note On" Signalen, bzw. mit dem Velocitywert, von dem die "Ton On" Farbe abhängt.
Bei "Note Off" fülle ich die entsprechende Arrayzelle mit "0", was mir dann eine andere Farbe (oder auch aus) anzeigt.
Daher machen es auch HSV Werte leichter, damit zu arbeiten, da ich den Hue Wert einfach addieren/subtrahieren kann, denn Helligkeit und Sättigung bleiben ja gleich.
Das Rechnen mit RGB Werten erfordert ggf. viel zusätzlichen Code.
Da MIDI nun leider eine festfelegte (und sehr niedrige) Baudrate hat, kommen die Noten des Instrumentes nicht schneller und gerade die Latenz zwischen "spielen" und "sehen" ist recht wichtig. Wenn eine LED erst z.B. 0.2 Sek. nach dem spielen leuchtet, kann man nicht mehr flüssig musizieren, da man sich visuell auf die LED "einschießt" und dann was anderes sieht , als das, was man hört.
Ich spiele auf dem Keyboard eine Note, dieses braucht ein paar ms, um das MIDI Signal zu erzeugen, dieses muss vom Optokoppler (6N138) empfangen und an den Nano weitergegeben und dort "berechnet" und schließlich zur Anzeige gebracht werden. Das alles dauert.
Sicher, ein Arduino rechnet deutlisch schneller, als zwei MIDI Signale nacheimander kommen und diese Zeit muss/werde ich nutzen, um das Array zu brechnen und an die LEDs zu senden.
Bisher schaffe ich es noch, so zu spielen, dass die LEDs noch "nachkommen", aber wenn ich oft nacheinander 5, 6, 7+ Noten gleichzeitig drücke oder loslasse, bemerke ich die Latenz irgedwann deutlich.
Gucky.