Relais anschluss 24V

uwefed:
Ein Transistor hat wenig mit einem Relais gemeinsam.

Transistoren können nicht Wechselstrom schalten.

Es ist ja auch nur eine Analogie. Ein Steuerstrom schaltet einen Laststrom. Als Vorstellung für den Anfang durchaus brauchbar.

Und bei Wechselspannung heißen die Dinger dann Triac. Häufig verwendet beispielsweise bei Phasenan- und -abschnittsteuerungen. So was hat z.B. eine Bohrmaschiene für langsamen und schnellen Lauf.

michael_x:
Auch gab es nie Coumputer auf Relais-Basis, die so leistungsfähig (und zuverlässig) wie ein Taschenrechner gewesen wären.

Ach so schlecht waren die "Hausrechner" / "homecomputer" :slight_smile: gar nicht für die damaligen Verhältnisse. Hatten zwar den Stromverbrauch einer damaligen Kleinstadt aber man konnte nun komplexe Berechnungen durchführen, für die sonst ein riesen Team von Fachkräften benötigt wurde.

Außerdem waren die Dinger unglaublich schweineteuer. Man hätte sie nie gebaut, wenn sie nicht ihren Nutzen gehabt hätten.

In Deutschland war es der berühmte Zuse Z3 in den frühen 40er Jahren mit sagenhaften 5 Hz (heute 5 GHz!, also mal eine Milliarde!!!) Taktgeschwindigkeit und einem Arbeitsspeicher von unglaublichen 200 byte Arbeitsspeicher. In Amerika folgte dann etwas später die Eniac welche allerdings mit Röhren arbeitete und das Dezimalsystem benutzte im Gegensatz zum Zuse welcher bereits binär arbeitete.

Gerade im zweiten Weltkrieg zeigte sich ihre Stärke in der Dechiffrierung von Geheimcodes der Gegenseite.

Is zwar mehr Geschichte als Elektrotechnik aber ich finds auch interessant und daher einmal als Einschub für einen Neuling erwähnenswert.

Wir schleppen heute Hochleistungsrechner in unserer Jackentasche mit uns herum, welche die damaligen "Rechner" (kaum als solche zu bezeichnen - gerechnet wurde auf der Erde und die Ergebnisse dann hochgefunkt) der Saturnraketen, die uns seinerzeit zum Mond brachten, meilenweit in den Schatten stellen. Is wie ein Vergleich von Raumfahrer und Raumpfleger :slight_smile:

Dem ist man sich heute gar nicht mehr bewußt und jemand von sagen wir mal unter 40 kann sich das gar nicht vorstellen wie klein (im Sinne von Leistung im Gegensatz zu Baugröße) diese Entwicklung angefangen hat und wie rasant sie vorangeschritten ist.

In meiner damaligen Ausbildung bei IBM hatten wir massenhaft Pappkarten als Notizzettel und Bastelkram zur Verfügung. Das waren die alten Lochstreifenkarten mit denen die frühen Rechner programmiert wurden :smiley:

Eine Lochkarte war sozusagen der USB-Stick von früher mit 80 byte (boah!) Speicherkapazität... :slight_smile:

Is schon beeindruckend, was die Menschheit aus ein paar Relais und Pappkarten bis heute erschaffen hat!

Hallo, wenn es schon genau sein soll :
Silizium PN Übergang = 0,66 V, Leitung Kollektor- Emitter Strecke wie erklärt dann auch nur beim NPN.
Wenn sich der Threadersteller nun einen PNP kauft nützt die NPN Erklärung nur halb.
Für jemanden der nicht das Elektronik-Fachwissen hat, ist die Analogie zum Relais gar nicht schlecht.
Und : soll denn der Ursprung des Arduino den "Nicht-Elektronikern" das nicht abnehmen?