Variable Last 150 W für die belastung eines wechselrichter

Hi,
ich möchte gerne die Teillastwirkungsgrade eines wechselrichters mit arduino messen und berechnen.
Nun benötige ich eine variable Last bis 150 W, mit der ich den Wechselrichter Ac seitig belasten kann.

Mein erster Gedanke war mit nem einweggleichrichter die Spannung für die messung umzuformen und eventuell über transistoren die Lastwiderstände per arduino zu schalten. Wäre sehr dankbar für Ideen und vorschläge

Ich nehme an, du meinst einen Wechselrichter auf 220V AC? (AC muß ja nicht zwingend 220V sein.
Es sind mehrere Ansätze möglich:
Ein durch Relais geschaltetes R 2R Netzwerk aus Leistungswiderständen
Ein entsprechend leistungsfähiger, spannungsfester MOSFET, der über eine analoge Spannung am Gate aus veränderlicher Widerstand arbeitet und das Verheizen übernimmt.
Denkbar wären auch noch exotische Lösungsansätze, wie ein Transformator mit veränderlichem Luftspalt, wo bei sich verringerndem Luftspalt die magnetische Kopplung besser wird und damit die Belastung der Eingangsspannung steigt.
Ein verändlerlicher Leistungswiderstand, der mit einem Servo betätigt wird, ein Wasserbecken, wo 2 Elektroden über eine Winde unterschiedlich tief eintauchen ("UFO-Prinzip")
Denkbar ist vieles :wink:

Denkbar ist vieles :wink:

Mit einem Servo den Schalter einer Bohrmaschine mit variabler Drehzahl unterschiedlich weit betätigen...
Die Nennlast (500 W oder mehr) muss ja nicht verbraten werden...

500W Baustrahler und Dimmer?

Allerdings belasten alle Dimmerschaltungen den dahinter liegenden Wechselrichter ungleichmässig und verhindern so eine passable Messung. Ab Phasenanschnitt oder abschnitt, man reduziert die Belastungszeit, nicht die Stromstärke.

Echte Stromstärkenreduzierung wird man nur über variable Spannung erzielen.

Eine Möglichkeit wäre der Spartrafo.

Damit eine ohmsche Last betreiben. Es eignen sich dafür Glühlampen, bedingt Halogenlampen, da die nicht so richtig linear reagieren, Wasserkocher, Kochplatten. Ungeeignet sind Wärmegeräte mit Motoren, sei es Fön, Heizgebläse etc.

Auf diesem Weg wird der Sinus nicht verfälscht und der Strom relativ linear runter geregelt. Letztendlich läuft aber auch der Spartrafo auf einen regelbaren Widerstand raus. Nur das dieses Gespann leichter zu handhaben ist. 150W am Widerstand abzuführen geht nur mit aktiver Kühlung. Am Wasserkocher tut es ein guter Schluck Wasser. Und bis auf den Trafo hat man meistens einen passende Last zuhause

michael_x:
Mit einem Servo den Schalter einer Bohrmaschine mit variabler Drehzahl unterschiedlich weit betätigen...
Die Nennlast (500 W oder mehr) muss ja nicht verbraten werden...

Das sind alles Lasten die

  1. nicht ohmsch sind (Phasenverschibung)
  2. nicht gleichmäßig regelbar sind, dH hat alles eine Phasenanschnittsteuerung und damit keinen sinusförmigen Stromverlauf.
    Das einzige was mir einfällt sind Glühlampen (oder Halogenlampen, keine LED oder Sparlampen) die mittels Relais zugeschaltet werden. Es können auch 2 in Reihe an 230V geschaltet werden.

Grüße Uwe