Analoge Modellbahn Spur-N steuern PC mit Gleisbildstellpult

Hallo Freddy,
zu deinem Fahrregler:

N-Spurer:
In der 343134 etwas runterscrollen, da kommt dann die Schaltung!

nicht alles was man in Internet findet ist auch gut und sinnvoll. Wenn ich in meiner aktiven Entwicklerzeit meinem Chef mit so einer Schaltung gekommen wäre, hätte der mich achtkantig zum Fenster rausgeworfen.

Da Du deinen PWM-Regler im reinen Schalterbetrieb arbeiten lassen willst, ist der von Uwe angesprochene Weg über MosFets richtig - auch wenn Du ein festes Gnd brauchst. Die 'normalen' H-Brücken taugen dann aber nicht so ohne weiteres.
Aber auch wenn Du deine Darlington-Transistoren einsetzen willst, weil Du sie schon hast: Die verlinkte Schaltung ist einfach Mist. Das OP-Grab ist völliger Unsinn. In der Schaltung kann der Ausgangs OP deinen Endtransistor auch nicht annäherungsweise in die Sättigung treiben - das gibt Verluste ohne Ende. Um die Verluste zu begrenzen, und den Transisor soweit wie möglich in die Sättigung zu treiben ( ganz geht das bei einem Darlington eh nicht ) müssten NPN und PNP vertauscht werden.

N.B. Hast Du dir eigentlich auch überlegt was passiert, wenn es auf deinen Gleisen mal einen Kurzschluß gibt?

Aber da Du eh schon alles fertig hast, sind Verbesserungsvorschläge vermutlich sinnlos.

N-Spurer:
Die Dioden vor dem OP sind kleinstdioden 1N4148

Für eine sauber designte Schaltung müssten das Schottky-Dioden sein.

Als erstes ist die H-Brücke zur Fahrspannungsregelung ungeeignet, da zum Richtungswechsel die polarität sich komplett ändert. Wenn man nur einen Kreis macht ist das kein Problem. Aber später im Text wird klar warum ich es mache.

Auch eine H-Brücke kannst Du mittels PWM Signal modulieren.

IM s.g. Schaltermodus B ist Verlustleistung gering. Die AB ist eine Regelung mit Zwischengrössen wobei ein Verzerrung der ersten 0,7V entsteht, da die Diode sperrt. PWM Signale haben KEINE Zwischengrössen.

Meine Verlustleistungsangabe bezog sich auf betrieb des TIP122 in Sättigung und nicht im linearen Regelbereich.
Wenn Du glaubst daß ich mich irre dann mach weiterhin Deine Fehler und werde glücklich damit.
Grüße Uwe

N-Spurer:
IM s.g. Schaltermodus B ist Verlustleistung gering. Die AB ist eine Regelung mit Zwischengrössen wobei ein Verzerrung der ersten 0,7V entsteht, da die Diode sperrt.
...Ich werde versuchen die Schaltung und Dimensonierung schriftlich in der hoffnung auch für Laien verständlich, dazustellen.

Du präsentierst hier ein geradezu gefährliches Halbwissen, dass Du den 'Laien' im Forum im Brustton der Überzeugung erklärst.
Sowohl Klasse B, als auch Klasse AB Verstärker arbeiten im Linearbetrieb (mit entsprechender Verlustleistung ). Mit Schaltermodus hat das nichts zu tun. Klasse B ist ruhestromfrei in der Endstufe, und produziert deshalb Übernahmeverzerrungen im Übergangsbereich um 0V, Ein AB Verstärker vermeidet das durch einen kleinen Ruhestrom auch ohne Ansteuerung.
Für deine geplante PWM-Ansteuerung ist jede Art von Linearverstärker eher suboptimal. Wie Uwe schon geschrieben hat, ist da ein echter Schaltermodus die bessere Alternative.

Letztendlich kannst Du natürlich machen was Du willst. Aber den größten Unsinn muss man schon etwas geraderücken, sonst glaubt's noch jemand :wink:

Hallo habe erst mal meinen eigenen Einträge suchen müssen. Genau dieser Fahrregler will ich neu machen!

Die Vorschläge kommen an. Was mein Problem ist, die Darlington wären im Muss katalog, ansonsten wäre ich offen.

Man hat uns immer gesagt, dass Transistoren bei 5-7 fach Ib im Schalterbetrieb arbeiten. Was die Kurzschlüsse betrift hatte ich für jeden Block eine rückstellende Sicherung 1A vorgesehen.

Natürlich könnte man bei der Neuentwicklung einen elektronischen Weg vorsehen. Mein Problem war der Platz. Hatte da eine Vorstellung. Jeden Block bis zu 5 Fahrregler zuschalten zu können. Im Planungsprogramm Target 3001 sieht alles Klasse aus wenn die Widerstände hochkant stehen. Aber Leistungswiderstände, wo sollte ich diese hinpacken? Aber genau diese Blocksteuerung MÜLLTONNE!!!!

Auf die Idee die Transistoren zu tauschen bin ich gar nicht gekommen. Da wäre der Schalterbetrieb devinitiv möglich. Der OP war deshalb vorgesehen, da man nur +5V zu Verfügung hat. Ich aber die Züge IMMER Vor + Zurück fahren MUSS. Seht Ihr ja an den Gleisplänen.

Die erste Stufe Verstärker 4,3 fach, 2. Stufe Signalinverter, theoretisch hätte das gelangt.

Aber wie ist die Meinung zu dem Besetzmelder? Lassen wir offen sprechen

Ihr glaubt es vieleicht nicht, aber 10 solcher Platinen in der Grösse 150 x 150 mm kosten gerade einmal 35Euroen!!

Wenn ich wieder von vorne anfangen muss, so ran ans Werk.

Gruß Freddy

Hallo,

zum vorwärts/rückwärts fahren nimm eine H-Brücke. 2 Eingänge für links/rechts und einen gemeinsamen für den PWM Takt. Fertig. Etwas überdimensioniert aber kompakt, Kühlkörper kannste vielleicht auch kleiner machen oder ganz ab, wäre bei ebay wenn du nach BTS7960 oder BTN7960 suchst. Wenn zu groß kannste die auch nachbauen für deine Platine. Aktuell wäre der BTN8960.
Wenn es richtig analog sein soll, dann kannste dir einen Emitterfolger bauen. Den kannste wiederum mit einem DAC + OPV per µC steuern. Aber dann kannste nicht mehr so einfach rechts/links umschalten. Wären vielleicht kleine Relais von Vorteil. Es gibt tausende Möglichkeiten.

Ich merke ich hätte besser vorher noch einiges bedacht. Der Dalington war die erste Wahl niedriger Basisstrom hohe Verstärkung, aber die Zeitverzögerung! Dadurch bedingt bleibt er länger im verbotenen Bereich von
10 -90%, aber genau diese Zeit ist wichtig, dass diese so kurz wie möglich wird.

Wie ist es überhaupt mit dem Operationsverstärker, mir ist für die Lösung des Problems nichts anderes eingefallen, auch um den Schaltungsaufwand, so gering wie möglich zu halten. Könnte mir noch TTL technik vorstellen, denn CMos ist ein Prolem, da Haustiere, Schon damals bei meiner Umschulung, war ich immer statisch aufgeladen.

Also in der Theorie sah alles gut aus, nur nicht praktikabel. Bin für Vorschläge offen, muss nur dabei sagen durch meine geringen einkünfte habe nur minmalste Ausgaben möglichkeiten.

Die 35 Euro für die 10 Platinen waren sehr günstig.
Vielleicht habt ihr Grundschaltungen die besser funktionieren.

Hätte mals besser früher mich im Forum angemeldet. Da hätte ich mir Geld gespart. Denn ich durchdachte es theoretisch.

N-Spurer:
Man hat uns immer gesagt, dass Transistoren bei 5-7 fach Ib im Schalterbetrieb arbeiten.

Für Leistungs-NPN bzw PNP Transitoren stimmt das ja. Die haben eine sehr geringe Gleichstromverstärkung.

Ich habe Dir aber eine fertige H-Brücke mit MOSFETs vorgeschlagen.

https://www.pololu.com/product/2961 mit einem zusätzlichen Widerstand kannst Du eine Strombegrenzung aktivieren.
Pololu - DRV8801 Single Brushed DC Motor Driver Carrier

Grüße Uwe

Doc_Arduino:
zum vorwärts/rückwärts fahren nimm eine H-Brücke.

Sein Problem mit der H-Brücke verstehe ich schon - das habe ich auf meiner Moba genau so. Das liegt an den Besetztmeldern: Über die ist eine Schiene fest mit Gnd verbunden. Im Zusammenhang mit einer H-Brücke würde der Besetzmelder deutlich komplexer. Und da man viel mehr Besetzmelder hat, als Fahrreger...macht es Sinn lieber etwas mehr Aufwand in den Fahrregler zu stecken. Entweder man hat für jeden Fahrregler eine galvanisch getrennte Versorgung (und kann dann die H-Brücke verwenden) oder man macht es eben mit einer +/- Versorgung.

N-Spurer:
aber die Zeitverzögerung!

Das stimmt, eine Rakete in Bezug auf Schaltgeschwindigkeit ist so ein Darlington sicher nicht - auch da wäre ein MosFet besser. Welche PWM-Frequenzen strebst Du für deine Loks denn an?

@MicroBahner: Mit Deinen Erklärungen wird die Problematik und die angestrebte Lösung deutlicher, danke!

Hallo liebe USER,

musste mich erst mal zurückziehen. Also die eigentliche Anlage (Material stammt hauptsächlich aus den 90ern) hat außer dem Bahnhof, 8 cm tiefer davor eine 2- gleisige Paradestrecke, die zu beiden Enden in Schattenbahnhöfe führt. Insgesamt sind es ca. 80 Blöcke und da ist der geringe Aufwand für die Besetzmelder wichtig.

5 Fahrregler im Bahnhofsbereich kommen so zustande:

Nebenbahn, Straba zur Stadt, Straba zum Depot, Rangieren, Fahrstrecke vom Bahnhof zur Zwischenstation (beide Richtungen). Damit nicht nur ein Zug, sondern ein bischen Verkehr dargestellt werden kann. Das Nadelöhr ist schon die eingleisige Zuführung.

Im StrabaDepot soll eine Blocksteuerung verwirklicht werden, mit einer 16-fach Relaisplatine + 4x Relais 2xUM + Entsprechend 3 dieser Besetzmelderplatinen. 1 Mega soll dieses Depot steuern mit einer Festspannung.
Außerdem sind dort auch 20 Sensoren verbaut. Datenleitungen für serielle Übertragungen zum PC sind auch vorgesehen.

Schaltungstechnisch ist es kompliziert, mehrere Kehrschleifen zu bedienen. 2 Stück auf der strassenbahnlinie und nochmal im Einfahrtsbereich von der Paradenstrecke, dass die Überwachung der Blöcke gewährleistet ist.
In diesen Bereichen nutze ich 2xUM Relais, die den Einfahrblock vom Ausfahrblock trennen. Darum auch die feste MASSE. Die Pegel sind beherschbar und weil es eine Freimeldung ist, wird der 74165 genutzt, denn er hat einen eingebauter Inverterausgang, aber beide Pine werden herausgeschickt.

Was die PWM Frequenz betrifft, ist das Problem das die 50Hz ein brummen verursacht.

Darum war die Überlegung 60 Hz zu nutzen, sodass die Kraft der Loks nicht so stark reduziert wird. Da Züge auf der Paradestrecke teilweise 8 teilig sind, die müssen die knapp 3% Steigung meistern.
Diese Frequenz müsste noch mit der Anzahl der Fahrstufen multipliziert werden. Maximal 256 x 60Hz= 15kHz.
Aber ich Frage mich brauche ich die 15kHz? Ode4r lassen die sich im Arduino leicht erzeugen?

Es werden immer mehr Fragen, aber man kann Sie nur anpacken.

Gruß Freddy

Hallo,

:slight_smile: Gleisbesetztmelder mit Dauermassekontakt ... damit gehts natürlich nicht mit H-Brücke. Schade. Dann vielleicht Relaisumschaltung.

PWM Frequenz. Für die alten Loks nehme ich 120Hz und die neuen bekommen 16kHz angelegt.

Du kannst nahezu alle Frequenzen mit dem µC erzeugen. Ist am Ende nur eine Frage der Pulsweitenauflösung.
Die Fahrstufen haben nichts mit der Frequenz zu tun. Das regelt die Pulsweite.

Ich denke es ist an der Zeit das du dich erstmal mit dem µC beschäftigst bevor du deine Modellbaupläne theoretisch weiterführst. Gerade das Thema Kommunikation, wenn dein RS485 noch aktuell ist, bringt dann vielleicht einen anderen Blickwinkel auf die Möglichkeiten. Dann bist du vielleicht ganz schnell von den Portweiterungen. Zerlege es in Teilprojekte sonst wirst du nicht mehr froh.

Du kannst dich zum Bsp. mit 2 Arduinos an die Kommunikation rantasten. Oder dich um die Timerprogrammierung kümmern. Alles Dinge wofür du noch keinen Meter Gleisbau benötigst. Wenn die Teilaufgaben laufen kommt die Zusatzelektronik hinten ran, wenn das läuft kann das je nach Bedarf vervielfacht werden. Dann erst wird der Modellbauplan interessant. So sehe ich das jedenfalls. Man hat noch kein Kostengrab gebuddelt und kann abschätzen wieviel man wovon benötigt.

Hallo lieber Doc_Arduino,

erst einmal danke für die viele Mühe. Nun ich habe schon gedacht ich hätte den Beruf verfehlt, aber so falsch lag ich nicht. Technisch ist die H-Brücke vergleichbar mit meiner Schaltung Lt Daten blatt hat der L293 (1A) eine verlustleistung von 5 W, der L298 (2A) hat sogar 25W

Klar ist jetzt warum ich ausgerechnet diese Transistoren bestellt habe. Bei TIP 122 + 127 handelt es sich um s.g. Schalttransistoren und die MÜSSEN so angeschlossen werden. Die interne Beschaltung ist extra für diesen Fall entwickelt worden. Habe die Datenblätter als bilddatei angehangen. Diese Schaltung muss ich in der Form bearbeiten, dass vielleicht eine elektronische sicherung vorsehe, statt die selbstrückstellenden.
Aber diese Form der Schaltung wurde in den 80ern -Anfang 2000 vielfältig genutzt. Durch die interne Beschaltung fließt auch kein Ruhestrom ohne Ansteuerung. Auch die Ausgangs signale des Operationsverstärker sind steil genug. Die H-Brücke hat sich durchgesetzt da eine s.g. asymmetische Versorgung und nicht wie für meine Schaltung eine symmetische Versorgung benötigt mit der gleichen Leistung.

Auch der wechsel PNP statt NPN und umgekehrt geht nicht da DIODE intern verbaut ist.

Für alle Skeptiker empfehle ich diesen Artikel zu lesen:

zu lesen dort geht es nur um DC-Motoren steuern.

Werde erst mal für heute Schluss machen, wollte eigentlich meine Versuche bis jetzt mit dem RS485 vorstellen, aber es ließ mir keine Ruhe Halbwahrheiten im Forum loszulassen. Das mußte ich erst einmal geraderücken

ganz ehrlich, ich blicke nicht mehr durch wovon du alles redest, mir wechselt das zu schnell. Fakt ist jedenfalls das die L293 und L298 hornalte Teile sind. Die produzieren eine viele zu hohe Verlustleistung. Alternativen, falls nun doch wieder rein in die Kartoffeln, wurden erwähnt. Stichwort Gedankensortierung ist ganz ganz wichtig und dabei Ruhe bewahren.

N-Spurer:
Klar ist jetzt warum ich ausgerechnet diese Transistoren bestellt habe. Bei TIP 122 + 127 handelt es sich um s.g. Schalttransistoren und die MÜSSEN so angeschlossen werden.

Wie MÜSSEN die angeschlossen werden? Du sprichst immer nur verbal von irgendwelchen Schaltungen. Du solltest auch mal einen dazu passenden Schaltplan liefern, sonst diskutiert man immer nur vage in der Luft herum. Wie Doc_Arduino blicke ich da langsam auch nicht mehr durch. So wie in dem anfangs verlinkten Schaltplan müssen sie jedenfalls nicht angeschlossen werden.

N-Spurer:
Auch der wechsel PNP statt NPN und umgekehrt geht nicht da DIODE intern verbaut ist.

Natürlich geht das. Aber dann müssen sie natürlich auch entsprechend verschaltet und angesteuert werden. Das ist dann eine ganz andere Schaltung als die Anfangs verlinkte.
Wenn Du den von dir verlinkten Artikel auf heise.de selbst gründlich gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass in der dort gezeigten H-Brücke auch der PNP Transistor im positiven Zweig, und der NPN Transistor im negativen Zweig liegt. Nur so kann man die Transistoren in die Sättigung treiben um die Verlustleistung gering zu halten.

Aktuelle H-Brücken verwenden auch aus gutem Grunde keine bipolaren Transitoren mehr, sondern MosFets, da die Verlustleistungen wesentlich niedriger sind.

Doc_Arduino:
Ich denke es ist an der Zeit das du dich erstmal mit dem µC beschäftigst bevor du deine Modellbaupläne theoretisch weiterführst.

Das würde ich auch empfehlen. Daraus ergeben sich u.U. dann auch ganz andere Schaltungskonzepte. Gerade wenn man nicht beliebig Geld ausgeben kann, sollte man gezielt und schrittweise vorgehen.

@Doc_Arduino:

Doc_Arduino:
Gleisbesetztmelder mit Dauermassekontakt ... damit gehts natürlich nicht mit H-Brücke. Schade. Dann vielleicht Relaisumschaltung.

Mit der Relaisumschaltung hat man das gleiche Problem, wie mit der H-Brücke.

MicroBahner:
@Doc_Arduino:Mit der Relaisumschaltung hat man das gleiche Problem, wie mit der H-Brücke.

hmm, ich dachte an die Potentialtrennung die damit möglich ist. Ist heute schon spät, denke vielleicht andermal drüber nach. Wobei, es ist nicht mein Problem. :wink: Wenigstens behälst du noch den Überblick.

Entschuldigt bitte ich habe vergessen ein Bild einzustellen, da ich nur mit Target3001 meine Platinen entwickel habe ich mit anderen Programmen keine Erfahrung, darum habe ich ein Bild angehangen, wo ich die Schaltung per Hand aufgezeichnet habe.

Zur Erklärung Stufe 1 PWM Signal wird um das 4,2 fache verstärkt, aber begrenzt auf + 15 Volt, da Stufe NICHT Invertiert. Bei 3,3 Volt ARDU´s sollte Sie auf ca. 6,5 eingestellt werden.
Stufe 2 schaltbarer Inverter, Vorwärts (LOW) Signal wird nicht Invertiert weitergeleitet, Bei Rückwärtsfahrt (HIGH) wird es etwas kompliziert. Da der Transistor durchschaltet zur MASSE hin wird der nichtinvertierte Eingang negativer als der- Eingang dieeser Stufe und darum wird das Signal gändert von +15V auf -15V.

Stufe 3 soll das ankommende Signal entweder auf + 15V oder bei Rückwärts auf - 15 V halten.

Stufe 4 hat die meiste Arbeit, da er überwacht ob die Gleisspannung seiner Ausgangaspannung entspricht,
aber das tut sie NICHT! Die Ausgangsspannung ist um mindestens 2x Diodenspannung + Ube niedriger, sodass er immer versucht die Flanke so steil wie möglich zu machen, und damit beeinflusst er positiv die Verlustleistung und da TIP 122 + 127 sich um Schaltdarlingtons handelt, sinkt sie auf ein minimum.

Gestern mittag war ich verunsichert, aber viele meiner Fachbücher und auch Modellbahnsteuerungen nutzen diese Schaltungsart. Was vieleicht ein Problem ist die höheren Kosten des Trafo´s aber davon braucht man nur einen!

Aber die paar Bauteile die ein Fahrregler benötigt, sind bestimmt unter 5 euro zu bekommen, nicht viel teuerer als eine H-Brücke, aber die Schaltung der Gleisbesetzmelder gleichen diese Mehrkosten mehr als aus. Klar gibt es Schaltungen, die noch effizenter sind, man könnte im Forum entsprechend Schaltungen vorstellen, die auf jeden Fall die MASSE als Bezugspunkt nutzen. Warum wird wohl heutzutage so viel mit OPTO-kopplern gearbeitet. Die Spannungspegel und Schwankungen lassen sich nicht mehr einschätzen, da der Hersteller alles bedenken muss, was er aber nicht kann. Dann packen wir einen galvanischen trenner ein. Hersteller hat kein Problem mehr. Ich versuche die Optokoppler zu verhindern, da ich die MASSE als bezugspunkt habe die sich nicht verändert, also kann ich die Potenzialunterschiede genau bestimmen.

Es ist vielleicht nicht die 100% Lösung, aber ich stelle mich dem. Bleibe sachlich und lasse Argumente sprechen!

Gruß Freddy an die ganze Runde

Hallo N-Spurer
Wenn du dich nicht so gut mit programmieren auskennst, empfehle ich dir erstmal Ardublock. Einfach mal danach suchen im Internet. Es gibt verschiedene zum Download.

Recht herzlichen Dank für den TIP (Ardublock), weil ich suche ein Programm zum programmieren.

Es würde mich freuen von jemanden zu hören, der schon mal mit dem RS485 Bus gearbeitet hat.
Dieser hat den Vorteil, dass man freier programmieren kann, was die Funktionen angeht und
Störungen von außen besser hinnimmt.

Fehler in vorhergehenden gezeichneten Schaltung:
Der Widerstand zwischen der 1. und 2. Stufe ist nicht 4,7k sondern 10k
Habe die Pfeile beim Tip 127 falsch eingezeichnet Entschuldigung!

Aber mich würde freuen, ob die Zusammenhänge gut erklärt waren.

Gerade ist mir aufgefallen, was mich an diesem Thema stört: Du willst analog und machst PWM, das paßt nicht zueinander.

Analoge Lösung: Spannung vom Trafo gleichrichten, glätten und steuern wie bei einem Labornetzteil (die mit den 2N... Transistoren auf großem Kühlkörper). Bei mittlerer Spannung an Masse wird aus 0 bis 30V dann -15 bis +15 am Gleis.

Digitale Lösung: Ein FET zwischen +15V und Masse, ein zweiter zwischen -15V und Masse. Der Arduino steuert den eine FET für vorwärts, den anderen für rückwärts an.

Ist in Praxis nicht so einfach, wie gerade geschrieben, aber da ist analog bei analog und PWM bei digital. So paßt es, zumindest für mich.

Ich hoffe, Du verstehst, worauf ich hinaus will :slight_smile:

RS485 mit Spannungserhöhung einmal quer durch die Maschinenhalle bei 300 Baud.

Ich bezeichne analoge Modellbahn dahingehend keine Einbau von dekodern, auch keine Weichendekoder, noch irgendwelche Zentralen, aber das schließt eine digitale Steuerung nicht aus. Digital ist doch schon die Datenübertragung über die serielle schnittstelle, auch wenn man analoge signale eines Potenziometers abfragt.

Eine normale Lok fährt mit PWM-Signale viel besser, da durch die 12Volt Impulse die Trägheit besser überwunden wird. Wer kennt es nicht, Trafo schon halb aufgedreht und plötzlich rast die Lok los, das tritt bei PWM nicht auf.

DIGITALE Modellbahn ist für mich eine Anlage die Zentralen, dekoders und viele Einbauten in den Loks erfordert, was obendrein noch einen hohen 4 stelligen und bei einem Anbieter für analoge Modellbahnen sogar 5 stelligen Betrag kostet. Klar haben diese Firmen große kosten für Entwicklung und Vertrieb.

Aber es gibt kostengünstige Alternativen, dazu gehören nun mal Arduino´s.

10 von den TIC 206 kosten 5 euro bei eBay.
Bei Gleichspannungsschaltung der Weichen: 100 ULN 2803 aus China kosten 11 Euro, 2x Stück dürften eingeführt werden ohne Zollkosten würde für 50 Weichen ausreichen, da Ein und Ausgänge doppelt genommen werden müssen. (1Ampere)

Bei eBay schaut Euch diese mal an 282956156379 , 16 fach Relaisplatinen 5V 6Stück unter 55Euro.
Damit hätte man schon 96 schaltmöglichkeiten für eine kleine Anlage ausreichend.

Und dann noch die Fahreigenschaften der PWM Signale. Bei mir ist zwar die Anlage nur 2,3 x 0,9m, aber durch den Kopfbahnhof muss viel rangiert werden. Und darum ist eine enge Überwachung unverzichtbar, Da 80 % der Anlagenstrecke im Untergrund verläuft.

Ich habe im Laufe der Postings Bilder eingesetzt, die mit Bahnhof.jpg gekennzeichnet sind.
Dieser Teil der Anlage sowie das Strassenbahndepot sind fertig aufgebaut bin gerade beim verkabeln.

Ich hoffe ja auch darauf, Leute anzusprechen die eine Digitalisierung (LOKDEKODER) nicht brauchen, weil wozu soll es gut sein mehrere Loks auf einem Gleis fahren zu lassen. Digital gesteuerte Kupplungen gibt es nur wenige, damit man eine Doppeltraktion auflösen kann. Weil Anhänger abzuhängen braucht man sowieso ein Entkupplungsgleis. Und da geht man hin und macht den Block etwas kürzer und dadurch kann eine rangierlok heranfahren geht auch ohne digitale Steuerung.