Anschluß von Modellbahn-Artikel am Arduino

Das war mein Einstieg zum Arduino, genauer zum ATtiny 85 und 4313. Inzwischen sind die leider zu teuer.

du kannst dir mal meine "LED Toolkit" Library ansehen. Da gibt es allerlei verschiedene "Lichteffekte". Z.B. auch das einschalten von "Leuchtstoffröhre". Oder ein Flackern für den Fernseher. LEDs die "langsam" hoch/nieder dimmen etc. Da man nur wenige PWM fähige Pins am Uno hat, kann man all die Effekte auch mit Neopixel machen, und dann kann man auch mehr LEDs als die zur Verfügung stehenden Arduino Pins ansteuern.

https://werner.rothschopf.net/microcontroller/202202_tools_led_en.htm

ein ganz einfacher Sketch zum Blinken einer LED könnte z.B. so aussehen:

#include <Noiasca_led.h>
BlinkPin blinkLed {13};              // declare one blinking LED and assign pin 13

void setup() {
  blinkLed.begin();                  // you have to call the .begin() method for this LED
  blinkLed.on();                     // switch the blinking on
}

void loop() {
  blinkLed.update();                 // call the update function in loop() to refresh the LED
}

Ich habe mich bislang noch nicht mit diesen kleinen Dingern beschäftigt, ich bewundere aber all jene, die damit die unmöglichsten Lösungen für die digitale Modellbahnsteuerung bauen. Da habe ich schon Lösungen gesehen, wo jemand mit so einem ATtiny85 einen eigenen digitalen Schaltdecoder für ein Bahnsignal gebaut hat. Und das für einen Bruchteil der Kosten, die man sonst zahlen muss, wenn man herkömmliche Schaltdecoder nutzt. Und das hat auch noch den Vorteil, dass man das direkt unter das Signal setzen kann. Schaltdecoder haben ja üblicherweise 8 bis 16 Ausgänge, wobei man für ein Signal dann 2 bis 3 Ausgänge braucht (je nach Anzahl der LEDs.

Danke für den Link - hab die Doku mal schnell überflogen und mich entschlossen, eine Lesezeichen zu setzen. Jedenfalls schaue ich mir das genauer an, denn die eine oder andere Funktion könnte für mich sicher hilfreich sein. Vor allem diese speziellen Dinge wie Flackern etc. Hab da erst diese Woche etwas experimentiert, um ein halbweg realistisches Schweißlicht zu simulieren.

Die Sache mit den Neopixeln habe ich ebenfalls schon in der Pipeline. Das eine oder andere Muster-Sketch habe ich bereits mit einem 1 Meter langen Neopixel-Streifen hinter mir. Was mir damit vorschwebt: eine Tageslichtsteuerung. Ich habe vor, dass auf meiner Anlage alle 24 Minuten ein Tag vergeht. Sprich: 1 Minute real entspricht 1 Stunde für die Modellbahn. Und da muss dann auch das Tageslicht entsprechend ablaufen, von leicht orangefarbigen Licht in der Früh über Tageslicht zu Mittag und gegen Abend ein deutliches Orangerot, das schnell in ein tiefes Blau wechselt und dann ein gerade noch ausreichendes Dunkelblau für die Nacht. Da bin ich noch am Eruieren, welche Farbcodes für welche Tageszeit optimal ist. Das wird sicher sehr aufwändig und ich hoffe, dass ich das mit den Neopixeln halbwegs realistisch hinbekommen. Sowas gibt es auch fertig zu kaufen, übersteigt aber preislich das, was man sich als Privatmann so leisten kann.
Na, mal sehen ...

Evtl. hilft Dir mein kleines Tool, die Farbauswahl zu optimieren.

Gruß Tommy

Kürzlich habe ich mir eine wohl urspünglich analoge Modellbahnanlage angesehen, die nun digitalisiert wurde. Offensichtlich hatte da jemand UNOs übrig:

grafik

Danke, @Tommy56 - ich werde das mit Sicherheit zu gegebener Zeit durcharbeiten. Im Moment hat das noch keine Priorität.

@agmue
Ja, von solchen schlauen Leuten hab ich auch schon gehört. Im Grunde genommen soll das ziemlich simpel sein, weil das Datenprotokoll ja gut dokumentiert ist. Und nicht nur das, es gibt sogar ein eigenes System, das sich OpenDCC nennt, wo man wie bei allen Open-Socure Projekten aktiv mitarbeiten kann. Ist dann ähnlich wie Linux, wo man auch einen gewissen Aufwand betreiben muss, um sich in das System einzuarbeiten.

Wenn ich mir das Bild so ansehe: Da ist mir dann deutlich zu viel Elektronik im Spiel. Wie ich anfangs ja schon anklingen hab lassen: Ich bin, was Elektronik betrifft, ein totaler Laie. Ich bin schon stolz auf mich, wenn ich weiß, dass eine LED tunlichst nicht ohne Vorwiderstand betrieben werden soll. Wobei ich sogar festgestellt habe: Ich nutze gerne eine blanke LED, um den Ladezustand einer Knopfzelle zu testen. Anhand der Helligkeit der LED ist relativ gut feststellbar, ob die Zelle noch brauchbar ist. Anode an Plus, Kathode an Minus und sie leuchtet. :slight_smile:


Hätte mal eine Nebenfrage: Ist es erlaubt, Fragen zu stellen, die mit dem Arduino selbst nichts unmittelbar zu tun hat, wohl aber mit elektronischen Bauteilen (die auch am Arduino einsetzbar sind)? Um ein Beispiel zu nennen: Ich würde gerne mehr über Hall-Sensoren erfahren ....

Zum teil ja wen es um dein Projekt geht, nur wirst Du zum link geführt wie dieser, Wikipedia hat auch was :wink:

Manche geben sogar zu, nur hier zu fragen, weil hier nette Leute antworten :wink:
Aber übertreib es nicht :crazy_face:

Nicht erlaubt ist, Leute zu beschimpfen deren Antworten einem nicht gefallen.

Zum Glück hat sich das beruhigt.

Ich wüsste nicht, warum ich sowas tun sollte. Und hoffe, dass ich in diesem Faden nicht unbewusst/ungewollt aus dem Rahmen gefallen bin.


Was meine Frage zu Hall-Sensoren betrifft: zunächst Danke für den Link, @fony ... aber soweit besteht eigentlich schon Klarheit. Aber ich will das nicht hier abhandeln, werde dafür einen eigenen Faden eröffnen. Aber vorher werde ich noch mein irgendwo herumliegendes und angestaubtes Wissen zusammen kehren und meine Fragen entsprechend aufbereiten.

Diese Platine ist nicht die erste Version und bis das so funktioniert hat, wie jetzt, hat es eine ganze Zeit gedauert.

Sicherlich kennst Du Stummis Modellbahnforum, wobei MicroBahner auch in diesem Forum aktiv ist. Die aktuellere Version der MobaTools erhälst Du über den Bibliotheksverwalter der Arduino-IDE.

:clown_face: Ich spiele jetzt mal den Teufel der Verführung.

Dein belebtes Haus soll des Nachts beleuchtet sein, aber tagsüber flackert das Schweißlicht aus der Werkstatt. Meine Phantasie könnte noch weitere Szenarien ausspucken, Deine sicherlich noch mehr. Da mußt Du dann viele Kabel zur Stromversorgung quer über die L-Anlage führen.

Der ProMini im Haus könnte aber auch mit einer Zentrale, beispielsweise Mega2560 kommunizieren. Der ProMini ist ständig mit allen anderen an einer Stromversorgung (= einfachere Verkabelung) und erhält von der Zentrale Anweisungen "Schweißer 1 ein" oder "Schweißer 1 aus". Parallel zur Stromversorgung legst Du zwei Drähte Buskabel wie RS485 (MAX485 Module) oder CAN-Bus (MCP2515 CAN Bus Modul).

Dein Enkel ergänzt dann den Mega2560 mit einem ESP32 oder ersetzt ihn gleich ganz, verbindet das mit Deinem Händi, dann kann der Opa im Schaukelstuhl die Beleuchtung seiner Eisenbahn einstellen.

Klingt nach Spinnerei, aber ich habe in meinem Wohnzimmer Bilderrahmen mit Kunst meiner Frau, bei denen ich die Animation des LED-Streifens per Händi konfigurieren kann. Ich schreibe hier also nur von Dingen, die ich grundsätzlich schon mal gemacht habe, allerdings nicht unbedingt bei einer Modelleisenbahn.

Ich möchte Dir nur eine Perspektive zeigen!

Viel Spaß beim Grübeln :clown_face:

Unser Moderator Uwe sieht die Welt aus entspannter italienischer Sicht. Solange es irgendwas mit Arduino zu tun haben könnte, ist das OK.

Das war nur allgemein gemeint. Manchmal rasseln hier Typen zusammen, als wollten sie eine Kernspaltung hervorrufen. Für einen Psychologen total spannend.

Wird ŵenig nützen. Ich habe einfach zu viele Baustellen, wo ich mir erst die Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen muss - und ich bin schon lange soweit, dass mehr Vergangenheit hinter mir als Zukunft vor mir liegt ... :slight_smile:

Nicht unbedingt. Ich plane eine 5V-Ringleitung über die gesamte Anlage zu verlegen, sodass ich in relativer Nähe immer die Versorgung der Arduinos abgreifen kann. Genau das verhindert eine wirre, sternförmige Verkabelung unter der Anlage. Läuft übrigens genauso beim Fahrstrom zur Versorgung der Schienen. Weil auch da muss ja regelmäßig eine Einspeisung erfolgen (Stichwort Übergangswiderstand an den Schienenverbindern).

Achja: eine zentrale Steuerung aller Arduinos ist gar nicht gewünscht. Viele dieser Kleinprojekte sollen ja über Taster am Anlagenrand eingeschaltet werden können, und dann laufen sie eine vordefinierte Zeit.

Falsche Denkweise, mehrere Helfer hier im Forum haben Verhältnis über 70/30% :wink:

Dann geht meine Verführung ins Leere ...

Das sagst du heute. Ich würde mir die Option einer Vernetzung offen halten. Entweder die SPI pins (CAN oder Ethernet) oder zumindest 2 Pins für SoftSerial (evtl. sogar 3 zum ansteuern eines MAX485). Besonders im Hinblick auf die Einführung einer Modellzeit, macht es für mich Sinn dass sich die Häuser zentral beleben lassen.

Da bin ich mir zu 100% sicher. Denn es sprechen einfach zu viele Gründe dagegen, sowas jemals in Betracht zu ziehen:

  1. Wer bringt mir das Wissen bei? Zur Info: Viele Dokumentationen darüber sind nur auf Englisch und wir beide (ich und englisch) werden wohl keine Freunde mehr werden.

  2. Ich habe darüber hinaus zu viele Baustellen und Themen, wo ich mich ebenfalls neu einarbeiten muss - und die wichtiger sind als sowas.

  3. Im Zentrum steht mein Computer, auf dem eine Modellbahnsteuer-Software läuft und die direkt mit der digitalen Modellbahnzentrale kommuniziert. Sprich: Der PC gibt Befehle an die Zentrale, die Zentrale übersetzt diese in DCC-Befehle und überträgt diese mit der Fahrspannung aufs Gleis. Und über Rückmelder bekommt die Software Augen, sodass sie jederzeit Weiß, wo sich was abspielt. Und das Gute: über diese Software kann ich jederzeit auch noch andere Dinge steuern. So kann man beispielsweise Servos steuern, um bestimmte Dinge auf der Anlage in Gang zu setzen. Oder man kann Ralais schalten, um Attraktionen auf der Anlage ein- und auszuschalten. Dabei fühle ich mich wohler, weil das kenne ich bereits.

Soll aber nicht heißen, dass der Vorschlag keinen Sinn macht. Im Gegenteil, ich bewundere jeden, der sich damit auskennt. Ich würde einfach zu viel Zeit investieren müssen, um mir dieses Wissen anzueignen.

Naja - bei mir liegt das Verhältnis aktuell bei ca 83:17 - unter der Annahme, dass die aktuelle Lebenserwartung für Männer bei etwa 80 Jahren liegt ... :laughing:

Ich denke mal das @fony eher die Erwartung auf 100 gesetzt hat.
Da bist mit Deinen 66 unter der 70 :wink:

Aber ich kenn eine Anlage für Autos... Die wurde auch erweitert. Da sollte blos aus dem Renncomputer was angezeigt werden.
Schlussendlich wurde das richtig schick. Ich hab das gesehen, was daraus wurde und hätte das niemals für möglich gehalten.
Zum nachlesen.
Und die Beteiligten sind alle so um das Alter.

Jungspund :wink: 90/10 :rofl: :rofl:

OK, das ist ein Argument, nicht jeder ist / wahr vom Beruf her nah an Computertechnik.

Aber die intensive Beschäftigung damit hält die kleinen grauen Zellen am Arbeiten und kann auch ein Mittel gegen Alzheimer sein.

Gruß Tommy