Mit welchem Arduino soll ich anfangen?

Hallo an alle. Diese Frage wird immer mal wieder gestellt. Geben wir mal gemeinsam einige Tips zu einem möglichst gelungenen Einstieg in Arduino? Danke für die Zusammenarbeit. Grüße Uwe

Ich habe mit dem Duemilanove(Vorgänger des UNO) angefangen einer Handvoll LEDs. In meinen Augen am Sinnvollsten weil es auf dieser Bauform die meisten Shields gibt das Preis Leistungsverhältniss ist auch okay, danach kann man sich weiterentwickel in alle Richtungen. Gruß Der Dani

Hallo,

auch ich habe mit dem Duemilanove angefangen. Eigentlich bin ich ja C# Programmer. Aber gereitzt hat mich der uC schon immer - somit habe ich meinen Einstieg in diese Welt gefunden.

Herzliche Grüße, Jürgen

Hallo

ich bin ja nun auch gerade erst eingestiegen. Es ist glaub ich sehr abhängig von dem, " was kann man schon" und "was möchte man machen"

Ich konnte weder Elektronik noch Programmieren. Aber mein Ziel war es Funksteckdosen mit dem Telefon zu schalten. Dieses Projekt hab ich ohne es zu verstehen kopiert.

Zum lernen hab ich mir dann auch das Buch: Die elektronische Welt mit Arduino entdecken von Erik Bartmann geholt. Es gibt zwar auch 300000 Internet Seiten mit relativ Ähnlichem Inhalt aber ich Persönlich hab gerne ein Buch zur Hand und ein Forum im Hintergrund :)

Für viele Sachen reicht der Uno 5x aus. Sehr wichtig ist das Steckbrett. Sonst ist man glaub ich zuviel mit Löten Beschäftigt.

Auf Grund der Tatsache das ich viel mit dem Steckbrett arbeite überlege ich mir noch einen Nano zu holen. Da ist dann alles auf dem Steckbrett und ist dadurch recht schnell ohne das man auf steckbrücken achten muss wieder Verstaut. (nur interesant für die Leute die kein eigenes Bastelzimmer haben) Klarer Nachteil: Shilds kann man nicht einfach aufstecken.

Grüße Benedikt

Hallo ihr Lieben,

auch ich meine, dass der Uno bzw. 2009 ideal für den Anfang ist. Wenn der eigentliche µC durch Fehler zerstört wird ist er einfach für wenige € zu ersetzen. Für alle die Buchempfehlungen, Webseiten und einen schnellen Einstieg benötigen empfehle ich mein Schnelleinstiegs-Video (siehe Signatur).

Viele Grüße, besonders an die Anfänger :)

Jörg

Hallo zusammen, bin ja auch schon eine ganze Zeit lang dabei und habe da so meine Erfahrungen gesammelt. Bücher und Grundlagen sind natürlich sehr wichtig. Was nützt der tollste Mikrocontroller wenn man nicht weiss wie man was anschließen und bedienen/abfragen soll.

Zum Board: Generell würde ich sagen, es sollte ein Produkt mit gesockeltem Prozessor sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Leute nach dem Entwickeln des Gerätes, eine eigene Platine benützen wollen. Ein im Arduino geflashter Prozessor läuft in einer externen Schaltung (wenn richtig beschaltet) genauso gut. Ein Leonardo käme für mich nicht in Frage. Wenn man mal ein wenig weiter ist, dann wird man ohnehin auf ISP umsteigen. Die Vielfalt der Controller ist einfach zu genial. Die Anzahl der Pins und deren Funktionalitäten sind auswählbar und in den meisten Fällen mit einem brauchbaren C-Compiler/Entwicklungsumgebung maßgeblich für die Wahl des Controllers.

Außerdem hängt es, wie bereits gesagt wurde, von dem Kentnisstand des Users ab, Ein Uno ist ganz sicher keine schlechte Wahl. Gebrauchte Duemilanoves oder ältere Modelle tun ihren Dienst auch gut. Vorteilhaft ist natürlich ein "modernes" Board (UNO), da die derzeitigen Referenzen überall Gesprächstoff sind.

Kurz und knapp: Der User legt nach seinen Vorstellungen letztenendes das Board fest. Braucht er nur 2 Ausgänge und 2 Eingänge, dann einen Attiny (über ISP). Will er mit Displays, LED-Matrixen und oder Servergeschichten mit Shield verwirklichen, dann einen UNO (oder kompatiblen)

Ich glaube, die Frage nach dem "richtigen" Arduino kann gar nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet werden.

Kurz und knapp: Der User legt nach seinen Vorstellungen letztenendes das Board fest. Braucht er nur 2 Ausgänge und 2 Eingänge, dann einen Attiny (über ISP). Will er mit Displays, LED-Matrixen und oder Servergeschichten mit Shield verwirklichen, dann einen UNO (oder kompatiblen)

Vollkommen richtig. Allerdings klärt das nicht die eigentliche Frage "Mit welchem Arduino soll ich anfangen?" Da ist der "Standard" UNO für einen Einsteiger sicher die beste Wahl. Das zeigt auch dessen Erfolg/Beliebtheit (auch bei Autoren von Einsteiger-Büchern) Erst wenn Grenzen und Möglichkeiten ausgelotet sind, weiss man, ob das nächste ein Attiny oder ein Mega2560 oder was sonst werden soll.

Ich denke auch der Uno ist die beste wahl.

  • Shields einfach nur aufstecken, und dafür somit keine Jumperwires nötig
  • Ausreichend IO Ports für den Anfang
  • Plug & Play (wer will sich zum starten mit ISP Programmern usw rumschlagen?)
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Viele Tutorials für den Uno, man muss also die Pins usw im Programm nicht selber aufs Board Pinout anpassen

Wobei mir auch der Nano mit der Steckbrettmöglichkeit sehr gut gefällt. Ich habe mir 3 Nanos, 1 Uno und 1 Mega geholt und bin sehr zufrieden mit den unterschiedlichen Vorzügen. Meine Nanos sind direkt auf der Rasterplatine verlötet

Ich habe mit einem Arduino Nano auf einem Breadboard angefangen. Ist am leichtesten wen man schnell eine Schaltung aufbauen möchte.

Addi

Ich finde den Blinkenlighty http://blog.blinkenlight.net/2012/10/20/the-blinkenlighty/ natürlich am Besten. Warum:

  1. Er hat 20 eingebaute LEDs. Damit kann man sofort blinken ohne irgendwas zu verdrahten
  2. Er hat einen Quarz und nicht etwa einen Resonator wie die neueren Arduinos (–> stabilerer Takt)
  3. Er hat einen FTDI Chip den ich persönlich besser finde (obwohl er in der Fertigung teurer ist)
  4. Der Resettaster ist auch bei aufgesteckten Shields leichter zu erreichen
  5. Er hat 2 zusätzliche Analogeingänge (die in den DIP Versionen nicht möglich sind)
  6. Er hat zusätzliche Löcher für eine zweite “obere” Steckleiste im Standardraster → wer selber Shields bastelt braucht keine Adapter
  7. Die Spannugsversorgung wird NICHT automatisch umgeschaltet. Wenn man also will, daß der Arduino nicht den USB Port grillen kann, dann kann man das genau damit erzwingen. Außerdem kann man dann sehr leicht Strommeßgeräte einschleifen
  8. Im Paket ist mein Buch mit dabei in dem ich sehr viele Details zur IDE breittrete
  9. Im Buch sind ein paar Dinge die Ihr nicht auf meiner Seite findet (und auch sonst nirgends)

Und damit keine Mißverständnisse aufkommen: ich bekomme von Franzis ein paar Kröten dafür. Meine Webseite http://www.blinkenlight.net wird damit finanziert. Wie es aussieht komme ich nach 2 Jahren zum allerersten Mal damit leicht über die Nulllinie.

hi,

natürlich der uno. die frage ist ja nicht, was besser oder schlechter, sondern was für anfänger am besten geignet ist. und nachdem sich bücher, foren, anleitungen in erster linie dem uno widmen,...

gruß stefan

Arduino UNO ist die beste Lösung für den Anfänger, weil dafür die meisten Schields existieren!

Hab mir den MEGA schenken lassen und ein Starterkit dazugekauft. :)

Hallo,

ich bin/war totaler Anfänger und habe sowohl das Buch von Erik Bartmann (Die elektronische Welt mit Arduino entdecken), als auch das Buch von Thomas Brühlmann (Arduino Praxiseinstieg).

Ich finde keines der Bücher schlecht, kann jedoch das Buch von Erik Bartmann aufgrund der sehr schlechten Stichwortsuche allein nicht empfehlen. Auf der anderen Seite fehlt es dem Buch von Thomas Brühlmann an solch fantastisch ausführlichen Schilderungen, wie sie oftmals im Buch von Erik Bartmann vorhanden sind.

Fazit: Im Optimalfall kauft man beide Bücher. Ist nur Geld für ein Buch vorhanden, würde ich ehr zum Buch von Thomas Brühlmann raten, außer man hat wenig oder keine eigenen Projektideen im Kopf. Dann wiederum ist man mit Erik Bartmanns "Machtwerk" besser bedient, da man Schritt für Schritt durch aufeinander aufbauende Projekte geleitet wird und schnell Erfolge verbuchen kann.

Hoffe, ich konnte dem einen oder anderen Anfänger bei der Buchwahl ein wenig helfen.

Ach ja- ich habe mittlerweile zwei Unos und komme gut mit ihnen zurecht. :)

Gruß Chris

Servus liebe Forumsgesellschaft,

ich habe vor wenigen Wochen mit einem ARDUINO UNO angefangen. Was ich sehr empfehlen kann für Leute die noch NIE in Berührung kamen mit Mikrocontroller und Programmierung, so Leute wie ich, sich folgendes Buch anzuschaffen: "Die elektronische Welt mit Arduino entdecken" ich habe dieses Buch nun fast komplett durchgearbeitet und würde resümefassend sagen es ermöglicht einen super super einstieg in die Welt der Mikrocontrollerprogrammierung mit Arduino.

Viele Grüße, Tobi

Hallo Leute,

ich bin ein absoluter Newbie im Bereich Arduino. Nach einigen Internetseiten die ich durchstöbert habe bin ich immernoch recht ratlos wie ich anfangen soll. Taugen diese Startset's z.B. Fritzing Starter Kit was für den Anfang oder kommt man anders besser zu recht ? Für mich ist die gesamte Thematik noch absolutes Neuland.

Ich würde mich echt über eine Antwort von euch freuen, möchte nur ungerne einen falschen Einstieg in die Thematik starten.

Besten Dank und Gruß Lazzard

Starterkits sind dazu gedacht, daß man alle Teile hat um anzufangen. Die Teile sind meist auf ein Tutorial abgestimmt. Ein Starterkit brauchst Du nicht wenn Du Dich bereits mit Elektronik befaßt hast und darum einiges an Widerstände, Kondensatoren, Dioden, LED und Transistoren zuhause hast. Ich persönlich kenne nur 2 Kits, das von Arduino (zb im Shop erhältlich) und eines von dem ich nicht die Bezugsquelle kenne und ich abraten möchte (aber es ist eine italienischer Elektronikverkäufer und Du läufst somit nicht Gefahr dieses auszusuchen). Die Teile des Kit sollten geeignet sein im Bradboard gesteckt zu werden und dieses nicht zu zerstören (durch zu große Anschlußfüßchen). Aßerdem sollten die Teile den Arduino zB durch zu große Stromstärke nit zerstören. Das orginal Arduino-Kit berücksichtigt das. Das gleiche kann ich vom anderen, mir bekannten Kit nicht sagen. Das Breadboard sollte groß sein (840 Kontakte) und ausreichend Verdrahtungskabel vorhanden sein. Die kannst Du Dir aber auch aus einem starren Telefonkabel ( gibt es als Doppelleitung als Meterware im Elektrohandel, ca 0,5 mm Dratdurchmesser Kupfer verzinnt; auch starre Netzwerkkabel cat5 haben solche Drähte).

Über das Fritzing-Kit kann ich Dir nichts sagen, da ich es nicht kenne.

Bestellungen in Asien sind oft billiger aber bruchen auch viel länger auf dem Postweg und "Arduino" (Platinen die Arduino genannt werden und weniger kosten als die Orginale) sind fast ausschließlich Fälschungen oder illegale Nachbauten weil sie als Arduino verkauft werden und nicht als xxduino - Arduino kompatibel.

Welches Kit Dir zusagt ist am Ende Geschmakssache und persönliches Interresse für ein bestimmtes Elektronikgebiet.

Grüße Uwe

Hallo Uwe,

vielen Dank für deine wirklich ausführliche Antwort.

Irgendwie konnte ich eine Antwort nicht abwarten und habe einfach mal das Arduino Sidekick Basic Kit mit Uno R3 (http://www.exp-tech.de/Mainboards/Arduino-Sidekick-Basic-Kit-Uno.html) bestellt.

Es sah eigentlich ausreichend bestückt aus und dachte mir, für den Preis inkl. Arduino Uno R3 kann man nichts falsch machen...hoffentlich lag ich dabei nicht falsch :) Dazu habe ich eben das Buch Arduino für Einsteiger (http://www.amazon.de/Arduino-f%C3%BCr-Einsteiger-Massimo-Banzi/dp/3868992324/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1357505702&sr=8-5) noch bestellt. Mal sehen, wie schnell man sich so reinfuchsen kann in die Thematik.

Will man die serielle Schnittstelle eines Arduinos nutzen, rate ich vom Uno ab, da bei z.B. einem Mega das Debugging viel einfacher ist (da mehr serielle Anschlüsse vorhanden sind).

Gruß Chris

Hallo alle zusammen,

ich habe mit dem Arduino Leonardo begonnen ... und das vor nicht allzu langer Zeit. Dazu ein paar LEDS, ein 2x16 LCD, ein 128x64 GLCD, ein DCF77-Empfänger, ein Steckernetzteil (offline-Test). Ganz wichtig: Experimentierboard mit Drahtbrückensatz, ein paar Steckerleisten, Potis, Widerstände, Kondensatoren. Nachteil: Viele Anleitungen sind nicht für den Leonardo geschrieben oder ausgelegt und müssen selbst angepasst werden. Vorteil: Das zwingt einen, sich mit der Materie etwas mehr auseinanderzusetzen.

Weiterer Nachteil: Es gibt kaum Shields fertig zu erwerben, die mit dem Leonardo zusammenpassen (mechanisch schon ...).

Warum trotzdem der Leonardo: der Leonardo hat 4 PINS, die mit Interrupt-Funktionen (int0 - int3) genutzt werden können und ganau darauf kam es mir bei meinem ersten Projekt an. Deshalb habe ich bewusst nicht den UNO genommen. Ausserdem ist der ATmega32u4 aus meiner Sicht der bessere uC, da er mehr Ports und mehr SRAM mitbringt, für manche Projekte nicht unwichtig.

Hinweis für alle, die sich hier Informationen holen: Bei Laden eines Sketches resettet der Leonardo den virtuellen seriellen Port, darauf schließt sich der serielle Monitor der Arduino-IDE und muss manuell neu geöffnet werden, nachdem der serielle Port wieder da ist! Beispielsketches beginnen oft mit öffnen der seriellen Kommunikation und Ausgaben auf diese, hier muss das (der?) Sketch angepasst werden, ich verwende gerne while (!Serial); oder delay(10000);

Liebe Grüße

Dirk