Nun frage ich mich, wie ich das das Display ansteuern würde. Im Datasheet steht Interface wäre SPI aber als connector ein 34PIN Kabel. Kann ja irgendwie nicht sein, oder? Meint ihr ein Arduino könnte überhaupt so viele Pixel ansteuern?
Mhm ja ich denke mal ohne Controller dazwischen wird das nichts. Denke aber nicht, dass ich das selbst entwerfen kann oder will. Ich werde mich mal an den Hersteller wenden und mein Ergebnis hier posten. Viele ePaper Anbieter haben auch Demo Controller zur verfügung, die liegen jedoch oft um die 50$ und damit mehr als das Display selbst. Kommt mir etwas seltsam vor.
Bedenke, dass du alle Pixel im RAM vorhalten musst. Das ePaper muss in einem Rutsch Zeilenweise beschrieben werden.
Da dürften nicht viele Arduino in Frage kommen.
uwefed:
Eigentlich nur ein MEGA mit RAM Erweiterung.
Kauf was mit Datenblatt und Arduino Beispielansteuerung.
Grüße Uwe
Ich benutze aktuell das Waveshare 4.3 ePaper. Klasse Teil mit guter Auflösung (800 x 600). Ich hätte aber gerne etwas mehr Platz sowohl was die Auflösung als auch die Größe des Displays angeht - min. 1024768 für 6-8 zoll. Außerdem lässt sich das Waveshare Display nur über UART ansteuern, was für die Übertragung eines 4bit 800600 Bildes einfach zu langsam ist. Ich umgehe das aktuell dadurch, dass ich auf 2bit runter gehe (klassisch schwarz/weiß) und eine Zeilenkompression vornehme (Linien statt individueller Pixel). Damit lässt sich ein Bild in etwa 10 Sekunden in den Video RAM des Displays übertragen. In meinem Fall direkt aus dem Internet gestreamt. Angesteuert wird das ganze über ein Adafruit ESP8266.
Was mich interessiert: Was für ein Display-Typ ist das eigentlich? Ich lese ständig irgendwas von ePaper, das Ding sieht aber eher wie ein LCD-Brett aus. Die Datenblätter beim Hersteller geben hierüber, soweit ich das beim Querlesen beurteilen konnte, keine Auskunft.
Hallo Gregor,
Suchmaschine kaputt (wollte ich auch mal schreiben, Du nimmst es mir bitte nicht übel)?
Wiki schreibt: "Texte oder Bilder werden bei manchen Anzeigetechniken dauerhaft angezeigt, ohne dass dafür eine Erhaltungsspannung erforderlich ist." Stundenlanges Lesevergnügen, nur beim Blättern wird nennenswert Energie benötigt. Ich bevorzuge richtiges Papier, aber das ist Geschmackssache.
Ich hatte gehofft, das aus den Datenblättern beim Hersteller erfahren zu können. Dann war die Webpräsenz zeitweise nicht erreichbar und nachdem ich dann alle Datenblätter wenigstens mal öffnen konnte, war ich zu schlapp, um noch an eine Suchmaschine zu denken ...
Und danke für den Link zum Wikipedia-Artikel. Dort steht aber ebenfalls nicht, um welche Display-Technik es sich bei diesem Display handelt. Nach den Fotos beim Hersteller ist es jedenfalls nichts, das irgendwie flexibel zu sein scheint.
Hi Gregor, es handelt sich um ein Active Matrix Electrophoretic Display. Nicht zu verwechseln mit Segmented Displays wie man sie von digital Uhren kennt. Du kannst jeden Pixel ansteuern und ein mal gesetzt verliert er seine Farbe nicht wenn du den Strom abziehst.
agmue:
Ich bevorzuge richtiges Papier, aber das ist Geschmackssache.
Ich könnte natürlich auch einen Zeichen-Roboter a la Mirobot benutzen um mir den Wetterbericht zu zeichnen. Aber das wäre doch auf Dauer irgendwie Papierverschwendung
Tombadil:
... es handelt sich um ein Active Matrix Electrophoretic Display. ...
Danke!
Ich habe vor vielen Jahren mal von Versuchen gelesen, Displays mit kleinen Kügelchen, die in mit Öl gefüllten „Bläschen“ schwimmen, herzustellen. Die Kügelchen sind/waren auf einer Seite schwarz, auf der anderen weiß – diese Kügelchen konnten durch ein Magnetfeld gedreht werden und behielten dann auch ohne Magnetfeld ihre Ausrichtung. Klang damals ziemlich interessant, aber ob das tatsächlich zur Anwendung kam, weiß ich nicht. Da ich die Entwicklung ein paar Jahre nicht verfolgt habe, bin ich hinsichtlich solcher Sachen nicht sonderlich up-to-date.