ATmega328P-AU Spannungsversorgung

Hallo,

ich habe mir das jetzt bei verschiedenen Stellen rausgesucht und wollte nur noch mal erfragen, ob diese Konfiguration zum Betreiben des ATmega328P-AU korrekt ist.

-zwischen PIN7 (XTAL1) und PIN8 (XTAL2) kommt ein 16mhz Quarz mit jeweils einem 22pF Kondensator auf GND

-Pins 3, 5, 21, auf GND

-PINs 4 vcc, 6 vcc, 18 avcc, bekommen stabilisierte 5V

-PIN 29 RESET mit Widerstand auf 5V ziehen (wie viel Ohm)

AREF kann ich frei lassen? Will nichts messen.

Ich will nur sicher gehen, dass mir kein Fehler unterläuft.

Vielen Dank.

Soweit ok…an jeden VCC-Pin muss ein Abblockkondensator 100nF, keramisch, so dicht wie möglich am Atmega. Auch an Aref.
Der Widerstand an Reset hat 10k Ohm.

Okay dank dir.
Und auch ein Kondensator an den AVCC oder nur bei den beiden anderen?

LG
Christian

Wie geschrieben, an jeden VCC Anschluss, auch den AVCC.

Bitte warum sind hier auf einem originalen Schaltplan eines Nanos mit dem ATmega328P-AU, alle VCCs lediglich miteinander verbunden und nicht so, dass jeder Pin einen separaten Kondensator benutzt? Da ist es eine Kombination aus zwei Sorten Kondensatoren die quasi parallel geschallten zu GND sind.

Da solltest du besser den Hersteller Fragen. Der hat sicher seinen Grund.
Nur wenn du schon ein Schaltbild hast, warum machst du es nicht so ?

Weil es falsch ist.!?.!?

Jeder Vcc und AVcc Pin benötigt einen Abblockkondensator!

Das hatte ich dem TO ja auch so geschrieben. Was er daraus macht, ist seine Sache.

Auch wenn die Kondensatoren hier im Schaltbild alle an einem Fleck zusammengefasst sind, heißt das nicht das sie nicht im Layout verteilt sind. Jeder Vcc Anschluss hängt an der Betriebsspannung und jeder Kondensator auch. Im Schaltbild ist es so eben einfacher zu zeichnen. Ich zeichne sowas auch nicht anders.

Schau Dir mal das Layout an. Da sind sie vermutlich aufgeteilt.

Gruß, Jürgen

Im Grunde ist es doch gar nicht anders möglich, da an jedem der Pins VCC anliegt und gleichermaßen vor jedem PIN ein Kondensator hängt der auf der anderen Seite wieder an GND klemmt.
So ist PIN 4, 6, 18 jeweils über VCC miteinander verbunden sowie alle drei Seiten des Kondensators.
Ich rede nicht von der physischen Entfernung sondern von der technischen.

Ich wüsste nicht wie man diese Kondensatoren anderweitig platzieren sollte ohne das sie letztlich parallel verbunden wären.


(neben R12 ist VCC)

Hallo,

ja, letztlich hängen alle parallel. Auf der Platine bzw. im Layout geht es darum das möglichst jeder Versorgungspin seinen eigenen Abblockkondensator bekommt, der sollte so dicht wie möglich am Pin sitzen und einen kurzen Weg zur Masse haben.

In Schaltplänen werden die Abblockkondensatoren auch gern separat mit den Versorgungspin gezeichnet. Um die Belegung vom eigentlichen IC übersichtlicher zu gestalten.

Hallo.

Man kann also sagen, wenn man sie so nah wie es geht am PIN des Controllers platziert, spielt es eigentlich keine Rolle. Gut außer PIN 18 welcher am anderem Ende des Controllers liegt.

Mich würden aus Interesse mal die Auswirkungen interessieren, welche sich bei unterschiedlicher Platzierung ergeben würden. Habe aber kein Oszilloskop. Grade bei PIN 4 und 6 ist für mich nicht klar, wie man dort der Definition gerecht werden soll, dass der Aufbau pro PIN einen eigenen Abblockkondensator bekommt.

Die PINs liegen so nah aneinander und weil der Abstand zum IC so klein wie möglich sein muss, sehe ich gar keine Optionen, dies zu bewerkstelligen. Es läuft technisch automatisch immer ins parallele hinaus.

LG

evtl. hilft dir dieses Video etwas Erleuchtung zu erlangen.
Es beantwortet nicht deine konkrete Frage, erleuchtet aber den tieferen Sinn hinter der Geschichte.

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Hallo,

mach dich oder lasse dich mal nicht verrückt machen. Wenn man mehrere ICs auf der Platine hat und jeder IC hat sein Abblock C, dann sind elektrisch gesehen natürlich alle irgendwo parallel geschalten, weil alle an der gleichen Versorgungsspannung hängen. Entscheidend für eine gute Wirkung ist die Nähe zum Bauteil wo der Abblock C unterstützen soll. Und wenn die alle dicht beisammen sitzen, dann sitzen sie eben alle dicht beisammen. Dann gibt man Obacht das die Leitung zwischen IC Pin und seinem angedachten Abblock C kurz ist.
Was ist kurz? Wer mit THT Bauteilen lötet wird dazu eine andere Meinung haben wie die mit SMD Bauteilen. Wenn mit THT 2xRM 2,54 dazwischen ist geht die Welt auch nicht unter. Hauptsache der C ist nah vorhanden. Wenn du gut bist, platzierste das C nur 1xRM entfernt. Viel wichtiger ist laut meiner Meinung eine gute Masseanbindung. Liest sich auch leichter wie es gemacht ist. Möglichst keine Leitung quer über die Platine ziehen, sondern wenn möglich von der Einspeisung sternförmig zu den “Verbrauchern”. Gilt auch für die (+) Leitung. Läßt sich nicht immer machen, ist mir auch klar. Meine ersten Platinen ohne Beachtung all deren Hinweise funktionieren heute noch. Aber das gilt nur im heimischen Umfeld.
Kurzum, gib dir Mühe so gut du kannst und denke bei jeder Platine an die Hinweise. Jede weitere Platine wird automatisch besser. Umso besser man das macht umso weniger Probleme sind zu erwarten.

Die zusammengefasste Grundbeschaltung. Wer AVCC nicht benötigt, legt den Pin ohne L auf (+).

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