Frage: Was brauch ich für ein Thermometer?

Hallo, ich mal wieder. Leider hat sich nicht so viel bei mir getan und ich stagniere leider etwas.
Allerdings haben mich meine Eltern gefragt ob ich ihnen bei etwas helfen kann.
Nämlich eine Temperaturkontrolle.

Im Normalfall mache ich einiges mit python auf dem rpi3. Aber ich dachte für so etwas macht ein Arduino System mehr Sinn.
Aber beim Netzwerken fehlt mir das know how und auhh wie es am simpelsten umzusetzen wäre. Auch allen voran die richtige Hardware zur Hand zu haben und es möglichst günstig zu halten.

Meine Eltern haben nämlich einen kleinen Kiosk und fragten ob ich ihnen für die Tiefkühltruhen und Kühlschränke ein überwachungssystem bauen könnte.

Auf dem rpi mit Code kein Problem. Aber mit arduino bin ich nicht viel weiter - die basics hab ich auch drin.

Aber gerade die nötige Hardware und ob über Funk und Mini Batterie und bei den minus Temperaturen in einer Tiefkühltruhe habe ich meine Zweifel ob das so alles klappt.

Vielleicht kann mir jemand einen kleinen Wink / Tipp geben wie man das hin bekommen könnte und auch welche Hardware sinnig wäre.

Schau dir mal die ds18b20 an. Da kann man mehrere per Bus mit 3 Adern einfach an Arduino bzw. ESP8266 anschließen.

ElEspanol:
... 3 Adern ...

Zwei genügen. Deshalb heißt's OneWire :slight_smile:

Gruß

Gregor

Hi

Wobei die 'wasserdicht' Variante mit ziemlich klobigem Kabel daher kommt - ob Da die Truhe noch schließt?
(wobei bei einer Truhe fällt die Kälte ja nicht direkt raus - bei einem Eis-Schrank sieht's anders aus)
Daher wäre ich für einen DS18B20 im Transistor-Gehäuse an Flachband-Kabel - Das bekommt die Dichtung wieder zu.

Wie willst Du die Überwachung realisieren?
Eine reine Anzeige wird wohl nicht ausreichend sein - Das sehen die Eltern auch, wenn der Kiosk eröffnet wird ... und dann ist's zu spät.

Wenn Du mit rpi3 eh schon firm bist und Du mit Diesem auch 'nach Draußen' kommst, wäre Das mein Weg - warum das Rad neu erfinden, wenn man schon was Funktionierendes hat?

MfG

Bei Busbetrieb mit mehreren Sensoren, und gar am ESP8266, tendiere ich weg von der parasitären Versorgung. Deswegen 3 Adern.

Das Projekt schreit ja fast nach Verwendung von Blynk und Push Alarm aufs Smartphone.

@TO: Wenn Du mit dem Raspi schon firm bist, schau Dir mal das hier an.

Gruß Tommy

@gregorss
und warum sind dann an den Teilen 3 Anschlüsse dran?
@Keylen
verwende am besten die wasserdicht gekapselten DS18B20 mit 0,5 oder 1m Anschlusskabel. Die sind relativ genau (Exemplarstreuungen gibt es immer) und zuverlässig. DHTxx kannst du vergessen, die sind zu ungenau. Den Sensor in die Kühltruhe, die Elektronik außen dran kleben oder schrauben.
Habe ich mit einem ESP8266 für ein Wirtshaus gebaut, um die Kühltemperatur lückenlos aufzuzeichnen, ohne immer eine Papierliste zu schreiben.
Das wurde sogar vom Lebensmittelkontrolleur akzeptiert. Wenn der im Haus ist, muss die Wirtin die Liste der Temperaturen lückenlos vorlegen. Dabei ist es egal, ob auf Papier oder elektronisch.
Der ESP sendet alle 5 Minuten seine Messergebnisse an einen Raspi mit dem IOT-System Pimatic drauf. Die Pimatic kann auch über Funk gefüttert werden. (siehe dazu die Bibliothek RadioHead).
Das ist alles Freeware und “Telefoniert nicht nach Hause” wie Sonoff oder sonst welcher China Kram. Dazu gibt es ein gutes Pimatic-Forum.
Da an der Kühltruhe sowieso Strom vorhanden ist, habe ich auf Batteriebetrieb verzichtet. Ein stabiles Netzteil (5V, 500mA) über USB an den ESP angesteckt und fertig.

Gruß
Fred

@ElEspanol

Das Projekt schreit ja fast nach Verwendung von Blynk und Push Alarm aufs Smartphone.

Dazu hat mich Doc_Arduino erst zamgschissn

Ich will gar nicht wissen wieviele solchen Mist verkaufen und dann wundert man sich das es unzählige IoT Bots gibt.

Hallo,
HYT939 Sensor und kleiner Arduino.
Das Ding ist sicher, genau und sehr robust.
Gruß und Spaß
Andreas

Hast Du Dir den Preis mal angeschaut? Für ne Kühltruhe (in der keine medizinischen Proben liegen) absolut untragbar.

Gruß Tommy

Hallo,
und der WarenWert? Ich nutze die seid Jahren innen und außen. Damit gibt es keine Probleme.
Gruß und Spaß
Andreas

Ich hab so angefangen:

Ja, 44.- Euro ist schon recht hoch für den HYT939. Aber ich habe von den DS18B20 auch gelesen, dass die offenbar nach nem Jahr schon mal k.o. sein können. Das spricht wieder für das Argument Warenwert :slight_smile:

Ich habe ja ein paar DS18B20 seit vielen Monaten am laufen. Mal schauen ob sie wirklich so schnell k.o. gehen.

Franz

freddy64:
Dazu hat mich Doc_Arduino erst zamgschissn

Ich will gar nicht wissen wieviele solchen Mist verkaufen und dann wundert man sich das es unzählige IoT Bots gibt.

Was willst du damit sagen?

Kennst du Blynk? Was hat das mit einem IoT Bot zu tun? Ich kann mir übrigens nicht mal mit viel Fantasie vorstellen, wie ein Bot auf einen Uno, Mega, oder ESP8266 (natürlich ohne OTA) kommen soll.

Von den ds18b20 mit Kabel in der Inox Hülse hatte ich bisher einen Ausfall in den letzen 4-5 Jahren

Franz54:
Ja, 44.- Euro ist schon recht hoch für den HYT939. Aber ich habe von den DS18B20 auch gelesen, dass die offenbar nach nem Jahr schon mal k.o. sein können. Das spricht wieder für das Argument Warenwert :slight_smile:

Ich habe ja ein paar DS18B20 seit vielen Monaten am laufen. Mal schauen ob sie wirklich so schnell k.o. gehen.

Franz

Das mit dem defekten DS18B20 habe ich auch schon mal gelesen.
Da lag es aber ganz sicher an einem Einfluss von extern. Spannungsspitzen auf der Datenleitung waren schuld.

Bei mir laufen (wie auch bei dir) schon einige seit mehr als einem Jahr ohne Fehler.
Ein Sensor im Außenbereich schon seit etwa 4 Jahren ohne Ausfall.
Also kein Problem mit den Sensoren.

Ich habe ja ein paar DS18B20 seit vielen Monaten am laufen.

Ich habe so um die 40 Stück seit 2,5 Jahren im Einsatz. Jede Minute ein Messwert.

Kein einziger Ausfall.

Geloggt wird mit dem volkszähler.org

Elektronik und Batterie im inneren des Kühlschrankes / Kühltruhe ist schwierig. Zuerst weil Batterien bei tieferen Temperaturen immer Kapazität verlieren und so viel weniger lang halten. Außerdem hat Senden immer einen größeren Stromverbrauch.
Aßerdem hat ein Kühlschrank / Kühltruhe ein Gehäuse aus Metall, das geerdet ist; also ein (fast) perfekter farradayscher Käfig das Funkwellen sehr gut abschirmen.

Ein komerzielles System, das ich kenne, hat die Elektronik außen und senden nur einmal am Tag ober bei Überschreiten der Alarmschwellen. Eine AA Litiumbatterie hält da mindestens ein Jahr.

Andererseits ist es nicht gut den Kabel durch die Türdichtung zu legen da diese darum nicht mehr dicht schließen. Darum kommt Feuchtigkeit ins innere.

Gut wäre es den Kabel des Sensors durch eine Öffnung wie zB die Durchführung des Termostats, der Innenbeleuchtung oder der Rohre der Kühlung. Dies ist nicht immer möglich bzw brauchst Du Fachwissen um da nichts kaputtzumachen Auch danach mußt Du die Durchführung gut abdichten. Ich würde auch kein Loch bohren. Du reskierst bei einer Kühltruhe die Kühlspirale anzubohren und dann ist das Teil Sperrmüll.

Grüße Uwe

O.K. danke euch für die Antworten.

Das ist beruhigend. Hat mich schon gewundert dass die so schnell k.o. gehen :confused:

Die gefallen mir ja eigentlich sehr gut, deshalb wäre es schade gewesen wenn die Lebenszeit so schlecht ist.

Franz

Das geile an den DS18b20 ist, dass sie nicht kalibriert werden müssen. Ich hatte 10 Stück direkt nebeneinander für einige Tage am laufen. Der Unterschied war im 0,1-0,2°C Bereich, was ich extrem erstaunlich gut fand.

Erstmal danke für die schnellen Antworten :slight_smile:

Habe das eben in der Pause auf der Arbeit geschrieben wo meine Eltern mich angerufen haben damit ich ihnen vielleicht auch mal ein wenig davon erklären kann.

Und ja:

Der RPi3 soll als Kontrollsystem funktionieren. Also - meine ‘Idee’ war meinen Eltern einen kleinen 3,5" bis 7" Monitor dahin zu setzen wo sie einfach direkt eine Übersicht für die Temperaturen bekommen.

Insgesamt haben sie in ihrem kleinen Laden 2 Tiefkühltruhen und 4 Kühlschränke.

Das ganze evtl mit einem RPiZero oder einem ähnlichen kleinen Microcontroller machen zu lassen der eine W-Lan oder funkverbindung mit dem RPi3 herstellen kann.(Pro Thermometer)

Darauf wollte ich dann per Signal die Temperatur an den RPi3 der diese angibt.
Auch habe ich einen Rpi3 als Cloud für den Laden schon eingerichtet wo viele Daten für meine Eltern immer abrufbereit sind + Sicherungssystem zur DAtenspeicherung auf dem Haupt-PC in ihrem Haus.

Die Kabel über die Kanten in die Geräte laufen zu lassen ist da aber eher unpraktisch - Deswegen war die Idee wegen Kabellos. (Die Geräte stehen maximal 5m vom Büro-RPi3 weg)
Ist also nun keine allzu große Entfernung.
Ich bekomme dieses Projekt zwar finanziert - dennoch wollte ich erstmal, auch um generell zu testen, die Möglichkeiten ansehen. Gerade der kleine Temperaturmesser für bis zu 5€ sieht für die Kühlschränke ganz interessant aus. Bei der Tiefkühlung könnte man dann auf das teurere umschwenken. Aber das Konzept bleibt dann ja das gleiche :slight_smile: