Hallo leute, ich hätt da mal eine allgemeine Frage.
Wie kommt ihr an eure Gehäuse für eure Projekte, also baut ihr die selbst, oder kauft ihr die irgendwo und aus welchen materialien bestehen eure Gehäuse meistens?
LG Frenik
Es gibt Gehäuse aus Kunststoff bzw Aluminium für Projekte bei den üblichen Elektronikversendern.
Andererseits mit einem Laser kann man aus Plexiglas schneiden.
Auch Aufputzdosen sind gute Gehäuse auch weil sie wasserdicht gibt. Es gibt solche Aufputzdosen auch mit durchsichtigem Deckel.
Grüße Uwe
Hallo freniktest
Die dekorativen Gehäuse werden gedruckt.
Ich designe sie meist selbst und drucke sie dann aus. Material je nach Einsatzbereich zu 80% Pla oder Petg und zu 20% ASA
Oha! Bin selbst freeCAD Anwender, aber dieses Portal kannte ich noch nicht.
Danke für den Link Paul ![]()
Würde sagen ich bin halb/halb Anwender. Manches wird auf meinem günstigen Ender 3 selbst gedruckt. Manchmal fertig runtergeladen, meist aber selbst konstruiert, da man doch immer wieder eigene Ideen oder Eigenheiten am Aufbau hat.
Anderes stopfe ich in solche Gehäuse aus wertvollem Chinesium:
Wasserdichte ABS Box
Bei mir ist eigentlich alles dabei. Gekaufte Gehäuse, 3D-gedruckte Gehäuse, Gehäuse aus dem Elektronikschrott, zum Teil mit 3D-gedruckten Teilen angepasst und für größere Projekte, die mehr Platz brauchen auch schon mal Euroboxen in verschiedenen Größen, weil die sich schön stapeln lassen.
Kurz um, ich nehme alles, was mir gerade in die Finger kommt und für das jeweilige Projekt geeignet ist.
Lohnt es sich einen 3D Drucker zuzulegen?
LG Frenik
Vermute mal, das kannst nur du beurteilen.
Bei einem Gehäuse oder Anpassung pro Jahr sicher nicht.
Sind es aber 1 bis 2 pro Monat, eher schon.
Danke, ich glaub ich werde mir einen zulegen. Welchen würdet ihr empfehlen?
LG Frenik
Mal als Tipp am Rande: Such mal nach einem MakerLab.
Die haben alles, was Du brauchst.
Das Bauteil, kostet Dich nicht mehr als wenn Du das zu Hause machst - sparst Dir aber dat Gerät.
Bedenke, wie lange das Ding im Einsatz sein müsste, um sein Geld wieder einzuspielen. Incl.Verschleiss..
Das PLA etc. kostet zusätzlich noch Porto.
Und wir alle wollen doch Strom sparen ![]()
Danke werde mal danach suchen. ![]()
Manche heißen auch FabLab.
Gruß Tommy
Danke
Man kann bei jlcpcb auch drucken lassen ...
Habe ich mal für "Bewässerungs-Erdspieße" genutzt... hat super geklappt und war auch nicht sehr teuer. Es kommt aber auch auf Größe und Auswahl des Druckmaterials an....
Eines in Deiner Nähe findest Du auf:
Ich habe zwei Stück, einen Sovol SV01 und einen Kingroon KP3S. Beide haben bei mir fast out of the Box ordentliche Ergebnisse geliefert, wobei der Kleine Kingroon eigentlich mein Arbeitstier ist und ich auf dem alles drucke, was in dem Bauraum passt. Den habe ich seit fast 2 Jahren und drucke damit mehrere Teile in der Woche.
Aber ich würde dir empfehlen, dich was dieses Thema angeht, in einem 3D-Drucker-Forum anzumelden.
Das kann ich dir genau sagen.
Bei mir waren es ca. 3 Stunden. Das ist etwa die Zeit, die ich gebraucht habe, um Ersatzteile für meine Spülmaschine zu zeichnen und zu drucken, die nicht erhältlich waren und ohne die eine neue Spülmaschine fällig gewesen wäre ![]()
Ein bedauerlicher Einzelfall ![]()
Drei Stunden für Konstruieren und Drucken… Respekt. Sehr schneller Drucker und/oder sehr kleine Teile….
Klein und vor allem einfach. Ca. 25mm Durchmesser die Rollen. Schnell zu zeichnen, schnell zu drucken. ![]()
Zugegeben, ich hab sie mittlerweile noch mal mit ASA neu gedruckt, weil PETG nicht gehalten hat.
Einfach mal den Preis in den Raum geworfen:
Mein Creality Ender 3 hat 200€ gekostet. Das Glass-Bett 40.
Der funktioniert nun schon seit 4 Jahren hervorragend, auch wenn man immer mal wieder was justieren oder per 3D-Druck optimieren muss.
Zuletzt habe ich eine Beagleprint-Kamera ergänzt, der die Fernsteuerung und Überwachung mit einer App ermöglicht.
Mein Plan war: 50% Sinnvolles, 50% Quatsch zu drucken. Damit komme ich bisher auch ganz gut hin.
Das Ziel war aber von Anfang an, mir auch 3D Design beizubringen, was ordentlich funktioniert hat. Aber nicht optimal. Das lag aber an meiner Wahl des Tools, welches OpenSource sein sollte. Und FreeCAD führt einen regelmäßig an dessen Grenze. Und jetzt habe ich keine Lust mehr zu einer anderen Anwendung zu wechseln.
Viele Worte für ein kurzes Resümee:
Ein Einstiegsdrucker kostet nicht die Welt. Und reicht lange aus.
Der Kauf lohnt aber meist nur, wenn man sich mit der Materie auch auseinandersetzen möchte.
Nutzt man nur fertige Vorlagen aus dem Internet, möchte sich nicht groß um den Drucker kümmern, fährt man besser die Drucke online zu kaufen.