Genereller Aufbau und Spannungsversorgung so ok?

Hallo in die Runde,
mit einiger Hilfe aus dem echten Leben und hier aus dem Forum habe ich mir nun folgenden Aufbau überlegt:

Erläuterungen:

Ablauf

  • der Pi läuft die ganze Zeit und wartet auf seriellen Output vom ESP (Python Skript)
  • der ESP wartet auf einen Münzeinwurf vom Münzprüfer, Signal über GPIO 25
  • sobald eine valide Münze erkannt wurde, werden die 4 Sensoren (GERUI Pack of 8 TCRT5000 Infrared Reflector Sensor Modules, Digital Light Intensity Sensor Module, Six Wire Interface DC 3.3V-5V: Amazon.de: Business, Industry & Science) ausgelesen. Nach der ersten Änderung (ein Glücksrad wird gedreht) wird der letzte stabile Wert (Glücksrad stoppt, Graycode) als 4bit-Binärzahl seriell ausgegeben
  • das Python Skript liest den seriellen Output vom ESP und druckt je nach Binärzahl einen entsprechenden Kassenzettel (Kassenzetteldrucker über USB am Pi)
  • über den Shutdown Taster kann am Ende des Tages der Pi sicher heruntergefahren werden
  • anschalten über "Strom an", d.h. 12V-Netzteil (s. Frage unten) wird eingesteckt

Aufbau

  • die 6 Adern der Sensoren (4xSignal, 1xGND, 1x3,3V) laufen über ein 6-poliges DIN-Kabel, das in einer entsprechenden Buchse landet, die dann weiter zum ESP verteilt. Das ist also "extern" und hat mit meiner restlichen Frage nichts zu tun, ist nur der Vollständigkeit halber hier
  • der Drucker hat ein externes Netzteil und hängt per USB am Pi, also auch nicht Teil meiner Frage

Das meiste funktioniert schon, hier meine letzten Fragen:

  • Das Gehäuse, in dem ich Pi, ESP, Step Downs etc unterbringen möchte, soll möglichst wenige Ausgänge haben, deswegen soll die Spannungsversorgung für Pi und ESP intern liegen, nicht über die USB-Buchsen gehen. Kann ich also die 12V, die über das Netzteil vom Münzprüfer eh reinkommen, mit den gezeigten Step Downs (LM2596) auf 5V bringen und damit den Pi und den Arduino versorgen?
  • Wenn ja, stimmt der Schaltplan so?

Edit: Kabelfarben

Manchmal Plus Rot, Minus Blau ;)

guter Hinweis, check

Ich verstehe noch nicht, für was der ESP notwendig ist. Der PI hat doch genügend Ressourcen und PINs frei. Das kannst du doch alles dort machen.

Das stimmt. Die Doppelstruktur kommt daher, dass ich vorher noch nicht mit nem Pi gearbeitet habe und am ESP alles schon fast fertig hatte und mich dann für den Drucker für einen Pi entschieden habe, weil einfacher. Die kurze Antwort ist also "Zeit", damit ich nicht alles auf dem Pi noch mal neu machen+lernen muss.

Der PI kann auch C++. Sollte mit minimalen Aufwand portierbar sein.

Danke, das werde ich dann vermutlich doch mal angehen.
Hier ist der neue Aufbau mit der gleichen Fragen:

  • Kann ich den Pi so vernünftig mit Spannung versorgen?
  • Ist der Aufbau generell ok?

Wie viel Strom zieht dein Pi unter Vollast?
Wie viel Strom kann dein DC DC Wandler dauerhaft bei der geforderten Spannung auf der Ausgangsseite zur Verfügung stellen?

Wie finde ich das raus? Dann muss ich ja vermutlich erst mal mein Skript vom Arduino auf den Pi bekommen, alle Geräte anschließen und dann messen? Mit einem Multimeter, während die Spannungsversorgung noch über USB läuft?

Das finde ich vermutlich übers Datenblatt raus?

Wenn ich das richtig interpretiere, messe ich erst mal den Strombedarf unter Vollast und suche dann im Netz einen entsprechenden DC DC Wandler, der das mindestens zur Verfügung stellen kann?

Das wäre ein guter Weg.

Bist Du sicher daß Du den Raspberry über die Pins versorgen kannst und nicht über den USB Power Anschluß?

Grüße Uwe

Hallo Uwe,
nee das bin ich nicht, deswegen frage ich hier. ;-)

Ja, das geht, - wenn Du ein HAT verwendest passiert ja das Gleiche.

Du musst halt aufpassen dass Du einen guten DC DC Wandler verwendest, weil Du so die Schutzfunktionen des RPI umgehst.