gibte es eigentlich eine Möglichkeit, ein HEX File in eine EXE "umzuverpacken", damit auch "Dummis" ein späteres Firmwareupdate vornehmen können?
Folgender Hintergrund: man baut irgendwas auf und sieht in weiser Voraussicht einen ISP Header (10 pol. Wannenstecker männl.) vor.
Dann könnte man später mal mit einem USBasp ein neues Programm flashen. Da aber nun nicht unbedingt jeder so ein Technikfreak ist und die IDE oder AVRDUDE oder eXtremeburner, oder was auch immer bedienen kann, wäre es doch fein, wenn man einen USBasp für gut 3€ vom freundlichen Chinesen anstöpselt, eine EXE startet und alles ist schick 8)
Das klingt erst mal weit hergeholt, aber würde langfristig Punkte bringen.
OK, der USBasp muß auf einem Fremd-PC auch noch "vertreibert" werden, was bei allem, was nach XP kommt auch nicht gerade trivial ist. Die Treiberinstallation müßte sich ebenfalls vereinfachen lassen. Habe ich z.B. bei einem Vodafone D2 Modem mit Router clever gelöst gesehen. Das Modem meldete sich zusätzlich noch als virtuelles USB-CD-ROM und startete per Autostart die Installations"CD" Der Treiber wurde erkannt, alles schick 8)
Ist wie gesagt, nicht trivial, aber einfach kann ja jeder
Hmmm, da wirste vermutlich nicht um die eigene Programmierung herumkommen. Was ist daram so schwer eine Datei zu übertragen? Der Aufwand sehe ich als viel zu hoch an, eine schön bebilderte Anleitung für XP/7/8 inkl. Treiber Installation wäre da evtl. besser. Was evtl. auch gehen könnte, wenn du avrdude etc über die Kommandozeile ansteuern könntest. Sprich eine einfache Batch die das alles erledigt, Problem, ua. hat nicht jeder PC den gleichen ComPort für dein Gerät. Müsste man evtl. vorher manuell mit Hilfe einer Eingabe machen, wer aber den ComPort eigenmächtig rausfinden kann, sollte aber auch in der Lage sein, eine Anleitung 1:1 nachzuarbeiten.
Alternativ, wurde mal hier im Forum diskutiert, gab es die Möglichkeit, den Arduino zu flaschen mit einer SD Karte im SD Karten Slot. Problem ist, das erhöht auch wieder den Preis jedes Moduls
Mit der SD Karte, das klingt auch interessant. Ich habe einfach versucht, "weiter zu denken"
Das das Ganze aufwändiger ist, als 1x verwendet zu werden, ist mir absolut klar. Nur wenn es z.B. im Rahmen des ganzen Arduino Projektes entwickelt werden würde und es jeder nutzen könnte, gäbe es mit Sicherheit auch Leute, die was damit anzufangen wüßten.
Ich selber brauche das für meine Person nicht. Ich flashe alles, was nicht niet- und nagelfest ist
CD-ROM's, Controller, Mainboards, Router...
Ich kenne diese Prozeduren seit über 15 Jahren. Am Anfang stand die Kommandozeile und Zittern, inzwischen gibt es Windowsprogramme, die jeden da durchführen, doppelt vorhandene BIOS-Chips, Bootloader usw.
Die besten Lösungen kann man ja für sich adaptieren und im Ansatz her übernehmen. Mir macht das "Frickeln" mehr Spaß, als wenn es von alleine läuft
Ich habe für aussichtslose Fälle einen GALEP 4 Programmer, davor habe ich Hardware zum flashen "missbraucht" Ein altes Mainboard mit Huckepack Textoolsockel zum crossflashen oder eine Netzwerkkarte, wo man eigentlich das Boot-ROM drauf flashen sollte.
Aber gerade der Arduino, der ja für Künstler u.ä. Clientel entwickelt wurde, könnte davon profitieren. Wenn nach der Entwicklungsphase ein fester Aufbau mit einer Leiterplatte oder auf Lochraster erfolgt und das Exponat ist an Ort A und der Künstler an Ort B...
Ich bin mir sicher, das wenn da eine komfortable Lösung entwickelt wird, dann wird die auch genutzt
nix_mehr_frei:
gibte es eigentlich eine Möglichkeit, ein HEX File in eine EXE "umzuverpacken", damit auch "Dummis" ein späteres Firmwareupdate vornehmen können?
Nein, aber wenn es "Dummies mit Windows" sind, bekommen sie es vielleicht auf die Reihe, das HEX-File mit dem Xloader neu zu flashen: http://russemotto.com/xloader/
Linux-Anwender sind sowieso Kummer gewohnt, die müssen dann halt mit dem AVRDude flashen.
Also ich kenn das mit den Update an sich eher von SPS Anlagen des Herstellers B&R. Dort wird einfach die CF mit dem neuen Code ausgetausch, Dateien sind da bereits kryptisch. Die CPU zieht sich dann die neuen Dateien von der CF. Würde das so mit einer SD bei Arduino gehen wäre das wirklich gut, zumal du auch den Quellcode dann nicht jedermann weitergeben muss, der damit nur unfug baut.
Ok, man kann natürlich am Arduino einen Rasberry dranhängen und an diesem dann einen USB-Stick anstöpseln und so den Arduino programmieren.
Ich sehe das sinnlos.
Grüße Uwe