Lange Stiftleisten auslöten ohne das sich die Pins lösen.

Ich betreibe öfter mal an alten PC Mainboards Ersatzteilgewinnung.

Dort sind nämlich oftmals diese Stiftleisten verbaut, wo man das Bios einstellen kann bzw. die aussterbenden Flachbandabel anstecken.

Diese auszulöten ist aber irgendwie nicht so leicht.

Einfache Stiftleisten bis 5 Pins gehen mit mit Lötzinn drauf machen und mit Lötkolben anwärmen runter, aber alles was länger ist, geht nur mit Föhn.

Und dort lösen sich dann die Pins und lasen sich frei verschieben.

Kann man die nicht ohne Schäden auslöten oder gibt es da einen Trick bei?

In solchen Fällen entferne ich die Kunststoffhalterung kalt (mit einer Zange/Seitenschneider),
dann löte ich die Pins einzeln aus.

Marino_needing_help:
Ich betreibe öfter mal an alten PC Mainboards Ersatzteilgewinnung.

Kann man die nicht ohne Schäden auslöten oder gibt es da einen Trick bei?

Mit der Ersatzteilgewinnung kann ich zwar teilweise nachvollziehen, aber bei den Stiftleisten, dann wieder nicht.
Die bekommst du teilweise so preiswert, dass sich das wiederum nicht lohnt, die auszulöten.

Whandall:
In solchen Fällen entferne ich die Kunststoffhalterung kalt (mit einer Zange/Seitenschneider),
dann löte ich die Pins einzeln aus.

Dann sind diese aber nicht mehr zu verwenden, was der TO aber möchte.

Den WIederverwendungs-Wunsch der Stiftleisten hatte ich übersehen, zugegeben.

Kann man die nicht ohne Schäden auslöten oder gibt es da einen Trick bei?

Entlötsaugpumpe, Lötkolben und eine Pulle Schnaps.
Mit den ersten beiden startest Du das Freilegen der Pins, mit letzterem spülst Du Deinen Ärger runter weil's nicht klappt.

Wie Du schon bemerkt hast: bei längeren Leisten (sowohl ein- als auch doppelreihig) fehlt die Wärme auf der Fläche. Wenn Du kein Lötbad hast wird das einfach nix.

Auch mein Tipp: kaufen!
Die passen dann nämlich auch in die Bohrlöcher von Platinen, bei den ausgelöteten hast Du immer Streß mit Lötzinnresten.

Entlötsaugpumpe, Lötkolben und eine Pulle Schnaps.
Mit den ersten beiden startest Du das Freilegen der Pins, mit letzterem spülst Du Deinen Ärger runter weil's nicht klappt.

-->Sollte mich wundern, wenn man das nicht mit Entlötlitze hinbekommt....

Hi

Dafür kann man Edelstahl-Besteck benutzen - Das lässt sich schlecht löten, weshalb man damit eher das Bauteil vom Lot befreit hat, als das Edelstahl-Werkzeug Lot annimmt.
(Ähnlich Kupfer beim Stahl/Eisen Schweißen)

Stiftleisten löte ich aber auch nur aus, wenn's wirklich knapp wird :wink:
Wie Du bereits selber schon ausgeführt hast - Föhn von der Unterseite an das Bord - und auf der gegenüber liegenden Seite die Komponenten abzupfen.
Wobei Da ja auch nur recht wenig THT-Bauteile drauf sind - einige alte Main-Bords hätte ich aber auch noch!

MfG

Hallo Mario

beim Auslöten von Vielpoligen Bauteilen habe ich mit einer Pitza-Bratpfanne gemacht.
Diese mit Sand füllen aufheizen und die Platine reinlegen.
Nach kurzer Zeit die Platine mit den Bauteilen nach unten auf einen Eimer mit Wasser klopfen.
Das funktioniert nicht schlecht un die meisten Bauteile überleben sogar die Tortur.
Wichtig sind Schutzbrille und Handschuhe auch macht man das am besten draussen da es fürchterlich stinkt.

Als Italiener muß ich fragen: Was ist eine Pitza-Bratpfanne?
Grüße Uwe

... immer diese Italiener :wink:
Gleich kommt noch, daß Pizza mit Salami ein Kuchen ist ... (der dicke Koch, früher auf Pro7 ??)

Da T und Z nicht weit entfernt von einander auf dem Keyboard zu finden sind, schließe ich auf 'dicke Finger'.

:wink:

MfG

Marino_needing_help:
Kann man die nicht ohne Schäden auslöten oder gibt es da einen Trick bei?

Pfanne
Auch bitte Teil 2 lesen.

Ich habe hier ein Tauchbad gefunden, was nicht so dolle ins Geld geht.

Ist so etwas zum reinen "Harvesten" geeignet, wo die umliegenden Teile Bums sind?

Bei Reparaturbedarf kann man ja die "Spitzzangenmethode" nutzen.

Du weißt schon daß Du das Bad mit jeder Menge Lötzinn füllen mußt; Schätze mal daß das Lot den Kaufpreis für das Tauchbad überschreitet.

Da ist es billiger die Stiftleisten auf den alten Platinen zu belassen und dafür neue zu kaufen.

Grüße Uwe

Hi

Zum reinen Ablöten wurde ja schon der Heißluftföhn genannt - wenn die Platine nicht überleben muß, Die Lösung.
(die Platine kann trotzdem überleben, man muß ja nicht drauf halten, bis das Loch durch scheint :wink: )

MfG

Das Problem sind die Plastikisolierung auf den Stiftleisten., Die überlebt ein Heislufterwärmen nicht.
Grüße Uwe

uwefed:
Du weißt schon daß Du das Bad mit jeder Menge Lötzinn füllen mußt; Schätze mal daß das Lot den Kaufpreis für das Tauchbad überschreitet.

Da ist es billiger die Stiftleisten auf den alten Platinen zu belassen und dafür neue zu kaufen.

Grüße Uwe

Ich will das ja nicht nur für sowas haben.

Nachdem ich mich mehr und mehr damit befasst habe, ist mir
aufgefallen, wie vielseitig das Teil ist.

Verzinnen von Leitungen, Ablöten, auflöten, SMDs schonend lösen usw.

Ich habe sogar schon überlegt, weil große Bäder Teuer sind, etwas mit
Glühkerzen zu konstruieren, wo man dann ein entsprechendes
Netzteil (PC Netzteil?) zum "Befeuern" einsetzt.

Und wenn das Zinn erst mal drin ist, muss man ja nur geringe
Mengen an "Betriebsmittel" nachfüllen

HotSystems:
Dann sind diese aber nicht mehr zu verwenden, was der TO aber möchte.

Is aber das wirtschftlichste...

RIN67630:
Is aber das wirtschftlichste...

Das erkläre bitte mal.