Hallo,
habe eine Frage zum Thema PWM-Dimmen. Ist nicht spezifisch zum Thema programmieren, aber ich hoffe das sich einer findet, der das gleiche Problem gelöst oder eine Antwort weis. Habe hier eine ca. 12m langen LED-Streifen, der per AZDelivery IRF520 MOSFET gedimmt bzw. betrieben werden. Habe dies gemacht, da ich gerne in den Lichtstufen und den Fadeeinstellungen frei sein möchte. Ebenfalls wird noch ein 230V Lichtschalter abgefragt, wann der Streifen denn eingeschaltet werden soll. Nun zum Problem:
Wenn der Streifen eine längere Zeit ca. 10 min ausgeschaltet ist, und dann wieder angeschaltet wird (mit ein-faden) flackert der Steifen extrem während dem hochfaden. Hat der Streifen die Helligkeit erreicht, dann ist das Flackern vorbei. Ebenfalls braucht der Streifen wesentlich länger, als die eingestellte Fade-Zeit. Komischerweise, wenn der Streifen einmal an war und kurz geleuchtet hat und anschließend wieder ausgeschaltet wird, flackert es beim nächsten einschalten nicht und die Fade-Zeit passt auch.
Kann es mir nicht erklären woran das liegt. Evtl. am verwendeten Mosfet? Hier nochmal der Link zu diesem Verwendeten:
Achja der Steifen ist ein 24V Streifen, welcher wie oben erwähnt ca. 12m hat und einen Strom von ca. 5A benötigt. Dieser wird von einem MeanWell HDR-150-24 150W 24V 6,25A bereitgestellt.
Ich kann mir aber auch das Netzteil als Problemverursacher vorstellen. Durch die getaktete Stromverbrauch kommt das Netzteil in der Regelung nicht nach.
Hast Du mal mit einem anderen Netzteil bzw der Hälfte der LED probiert?
Das impliziert, das nach einer Ausschaltzeit von nur z.B. 2 Minuten und erneutem Start das faden funktioniert.
Ist das so?
Mal probiert ab welcher Ausschaltzeit das Problem tatsächlich auftritt?
Also wenn ich 5 Ampere lese und den IRF520 MOSFET Driver zum regeln sehe, dann rate ich ab. Ich verwende das Teil für knapp über 1 Ampere. Der steuert nicht sehr gut durch, also bleibt rel. hochohmig. Bei 5 Ampere mag das eine gute Heizung sein, aber mehr nicht. Wenn ich 5 Ampere Steuern möchte wäre das hier mein Kandidat.
Genau richtig erkannt. Nach ca. 10min Ausschaltzeit und anschließend erneutem Einschalten, kommt es zu dem Flackern. Genaue Zeiten habe ich nicht probiert, da ich ein wenig Angst habe das es mir meinen LED-Streifen kostet Der liegt nämlich in einer Decke drin und ist nur umständlich auszubauen.
Und das ist auch falsch. Der Vin benötigt min. 7 Volt, damit der Onboard-Regler sauber regeln kann. Mit 5 Volt am Vin bekommt der Controller ca. 4 Volt und arbeitet damit nicht mehr Stabil. Auch für den Mosfet reicht die Steuerspannung nicht mehr aus und der schaltet nicht richtig durch.
Zusammen mit dem falschen Mosfet darfst damit den dir bekannten Problemen rechnen. Lege die 5 Volt auf den 5 Volt Pin und ein Teil ist geschafft.
Also die 5V vom Netzteil nicht auf den Vin sondern auf den 5V vom Arduino?
Vielen dank für die Antwort wusste nicht das der Vin min 7V benötigt. Bis wieviel kann man den Vin denn belasten also von 7-...V?
Das steht auch in den Datenblätter, die man sich bei derartigen Projekten auch durchlesen sollte.
Das hängt wiederum von den Verbrauchern ab, die du am Controller hängen hast.
Wenn du wenig Strom forderst, dann 7 Volt.
Ohne zusätzliche Verbraucher gehen auch 12 Volt.
Besser ist es, wenn du alles mit 5Volt betreibst und dann den 5 Volt Pin nutzt.
Also ich benutze ausschließlich zur Versorgung des Arduinos 5 Volt über den 5 Volt Pin für den Arduino. Und man kann mit den selben 5 Volt auch alle Sensoren und sonstige Verbraucher versorgen. Man muss nur dabei etwas beachten. Es ist aber trotzdem in meinen Augen die einzig gute Spannungsversorgung, weil dann der Spannungsregler auf der Arduno Platiene überhaupt nicht mehr mitspielt, was nur Vorteile hat.
Wie schon geschrieben wurde, geht die Versorgung des Arduinos mit 5 Volt über VIN gar nicht. Das wird wohl eher die Unregelmässigkeiten deines Lichtes machen. Aber trotzdem ist das Regeln eines Verbrauchers mit mehr als 2 Ampere absolut nicht mit deinem Treiber machbar.
Also beides gehört geändert, aber die 5 Volt über VIN wird wohl der Grund für dein Problem sein.