LED Schalten

Hi

Ich möchte für ein Projekt ein LED Strip mit dem Arduino ein/ausschalten können. Damit ich die Farbe und Helligkeit trotzdem noch mit der Fernbedienung des Strips steuern kann will ich nur das Spannungskabel mit einem Schalter den ich mit dem Arduino(Mega) steuern kann unterbrechen.

Wie kann ich dass am besten machen?
Hier käme ein Bild weiss aber nicht wie!?
Etwa so...

Du mußt uns schon etwas genaueres bezüglich des Strips bzw dessen Kontroller sagen.
Grüße Uwe

Selectronics:
Wie kann ich dass am besten machen?

Das hängt davon ab, was für ein LED-Streifen-Dingens das ist und wie dessen Energieversorgung bzw. -bedarf aussieht. Eine Möglichkeit könnte eine simple Transistorschaltung sein. Auch ein Relais wäre möglich, das ist IMO aber „schweres Geschütz“.

Selectronics:
Hier käme ein Bild weiss aber nicht wie!?

Ja, ein Bild wäre schön :slight_smile:

Im Editor (da wo Du Dein Posting eingegeben hast und der erscheint, wenn Du Dein Posting bearbeitest) klickst Du das Bildchen-Symbol und gibst dann an, wo das Bild liegt.

Gruß

Gregor

Selectronics:
.....
Hier käme ein Bild weiss aber nicht wie!?
.....

Das steht hier, einfach nur mal lesen.

Ich verwende diese hier:0.5/1/2/3/4/5m smd5050 rgb led strip lamp bar tv backlilghting kit + usb remote control dc5v Sale - Banggood.com-arrival notice

und einen Arduino Mega
ich brauche dann 21 davon und habe nicht platz für 21 relais">

Hi

Willst Du diese 21 Stripes dann auch noch irgendwie einzeln/gemischt/in irgendwelchen Abläufen aufleuchten lassen, oder reicht DIr ein stumpfes 'Frankenstein-Schalter-EIN' und Alle sind an?

Letzteres: Funksteckdose und die ganzen RGB-Stripes da drüber versorgen.

Sonst sollte auch ein Uno/Nano reichen, wenn man die Schalterei 'outsourced'.
Bin gerade mit Port-Expandern 'am spielen' - genauer PCF8574 (=8 Bit), gibt's auch als 16 Bit (PCF8575 oder MCP23017).
Diese können zwar nur aktiv nach LOW schalten, für einen LL-P-FET sollte Das aber reichen - wenn hier die 5V-Leitung geschaltet werden soll!
Dann käme je ein P-FET mit S an die Spannungsquelle, D an den Stripe, G an den I/O-Pin des Expander.
Zwischen S und G noch einen Widerstand von einigen K.

Wenn Du jetzt dem Port-Expander sagst, Er solle 'den Port X auf LOW' schalten, dann leitet der P-FET, der Stripe geht an.
Bei 'den Port auf HIGH' wird der Ausgang von GND getrennt und über eine kleine STROM-Quelle und über den Widerstand zwischen S und G geht das Gate auf 5V, der P-FET sperrt.

Die restlichen drei I/Os (entweder 8+8+8 oder 16+8 bzw 8+16) kannst Du für Bedien-Taster nehmen - Die müssen aber ebenfalls einen PullUP-Widerstand haben und gegen GND schalten.

MfG

Für eine Funkstekdose habe ich keinen platz.Es soll möglichst klein sein.
Ich will jeden Strip einzeln ein und ausschalten können aber die Helligkeit und Farbe mit dem Strip controller.

Kann ich den pin G nicht direkt an den Arduino anschliessen?

Selectronics:
Für eine Funkstekdose habe ich keinen platz.Es soll möglichst klein sein.
Ich will jeden Strip einzeln ein und ausschalten können aber die Helligkeit und Farbe mit dem Strip controller.

Kann ich den pin G nicht direkt an den Arduino anschliessen?

Da musst du wohl die Schaltung des Controllers heraus tüfteln.

Oder du schaltest den 5-Volt Pin der USB-Leitung mittels Transistor.

HotSystems:
Oder du schaltest den 5-Volt Pin der USB-Leitung mittels Transistor.

Das will ich ja machen

Selectronics:
Das will ich ja machen

Ja, dann nimmst du einen P-Channel-Mosfet und schaltest damit die 5Volt.
Damit das sauber funktioniert, nehme ich immer noch einen NPN-Treiber.
Z.B. nachfolgende Schaltung.

P-Channel_NPN.png

Und damit du nicht so viel Platz verschwendest, habe ich extra SMD-Transistoren genommen.

Selectronics:
Das [5 V Pin schalten] will ich ja machen

Dazu musst Du wissen, welche Leistung (welcher Strom [Ampére]) geschaltet werden soll.

Wie viel Ampére ziehen die LED-Streifen denn bei voller Leistung?

Gruß

Gregor

Und sollte das mit dem Strom nich reichen (entsprechend Anmerkung von Gregor) nimmst du einfach einen leistungsstärkeren Mosfet, der dann allerdings etwas größer ausfallen kann.

Dann mache ich diese Schaltung 21 mal?

Ich weiss nicht wie viel Ampére sie brauchen.Steht in der Produktbeschreibung nichts.

Selectronics:
Dann mache ich diese Schaltung 21 mal?

Ich weiss nicht wie viel Ampére sie brauchen.Steht in der Produktbeschreibung nichts.

Kannst du messen !
Ja, wenn jeder Stripe einzeln geschaltet werden soll, dann 21 mal.

Selectronics:
Ich weiss nicht wie viel Ampére sie brauchen.Steht in der Produktbeschreibung nichts.

Steht da auch nichts von Watt? Üblicherweise findet man eine Angabe wie „5 V/10 W“.

Wenn nicht, kannst Du das auch messen. Wenn Du kein Messgerät hast, könntest Du einfach „reichlich überdimensionieren“. Oder Dich langsam „herantasten“ (von einem kleinen Wert ausgehen und, wenn der Transistor durchbrennt, den nächst höheren Wert nehmen). Transistoren kosten ja nicht die Welt - es macht halt Arbeit.

Gruß

Gregor

Hi,

... oder ausrechnen, pro LED-Farbe 20mA, also RGB = 60mA pro LED sollte als Maximalwert passen!? Gegenmeinungen?

Gruß André

Andrés Rechnung stimme ich zu.

Ein sehr einfaches Beispiel für den Einsatz eines Transistors als Schalter findest Du hier.

Gruß

Gregor

gregorss:
Andrés Rechnung stimme ich zu.

Ein sehr einfaches Beispiel für den Einsatz eines Transistors als Schalter findest Du hier.

Gruß

Gregor

Gregor, hier muss ich dir leider widersprechen.
Dein Transistor schaltet den GND. Der TO möchte aber die 5 Volt (Plus) schalten.
Somit ist deine Schaltung nicht nur einfach, sondern zu einfach und damit nicht zu gebrauchen.

HotSystems:
Gregor, hier muss ich dir leider widersprechen.
Dein Transistor schaltet den GND. Der TO möchte aber die 5 Volt (Plus) schalten.
Somit ist deine Schaltung nicht nur einfach, sondern zu einfach und damit nicht zu gebrauchen.

Das habe ich übersehen. Mir ging es nur um den Gedanken „Transistor als Schalter“. Der OP muss halt den richtigen Transistor wählen.

Gruß

Gregor

nicht den richtigen Transistor, sondern die richtigen Transistoren wenn du + 5v Plus schalten willst.

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